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Wie Konzerne dich verfolgen: Interaktive Doku-Reihe zeigt, wie Online-Tracking wirklich funktioniert

    Wie Konzerne dich verfolgen: Interaktive Doku-Reihe zeigt, wie Online-Tracking wirklich funktioniert

Personalisierte Dokumentarfilmreihe „Do Not Track“. (Grafik: BR)

Mit „Do Not Track“ startet heute eine interaktive Dokumentarfilmreihe über Online-Tracking und das Geschäft mit unseren Daten. Ein spannendes Projekt, das abstrakte Datenverarbeitung für den Nutzer erfahrbar macht.

Wer? Wo? Wann? Wie? Vier kleine W-Fragen, die unser aller Alltag im Internet bestimmen. Denn im Jahr 2015 werden Nutzer für Werbezwecke im Netz auf Schritt und Tritt verfolgt. Die Industrie dahinter ist riesig. Und sie arbeitet vielfach im Verborgenen. Kaum einer weiß, wie Online-Tracking wirklich funktioniert – bis auf ein paar Digital Natives und die Branche selbst.

„Do Not Track“ zeigt, was Online-Tracking im Jahr 2015 ausmacht

Wann? Wer? Wo? Warum? Online-Tracking erfahrbar machen – darum geht's in der „Do Not Track“-Doku-Reihe.
Wann? Wer? Wo? Warum? Online-Tracking erfahrbar machen – darum geht's in der „Do Not Track“-Doku-Reihe. (Screenshot: BR)

Die heute startende Dokumentarfilm-Reihe „Do Not Track“ des kanadischen Regisseurs und Internetspezialisten Brett Gaylor will daran anknüpfen und dem Zuschauer nicht nur frontal alle wissenswerten Informationen zu dem Thema servieren, sondern ihn zum Teil der insgesamt sieben Episoden machen. Der Zuschauer soll anhand seiner eigenen Daten sehen, wer ihn gerade im Internet überwacht – und welche Folgen das hat.

„Nutzer können über das Facebook-Profil die Mechanismen des Social Profilings verstehen.“

Möglich wird das, in dem der Betrachter immer wieder aufgefordert wird, Informationen zu seinem eigenen Nutzerverhalten anzugeben. In der ersten Folge soll der Nutzer beispielsweise angeben, auf welchen Internetseiten er sich informiert.

In dem Rahmen zeigt die interaktive Dokumentation, welche Tracker sich beim Besuch an die Fersen des Nutzers hängen und an welchen Stellen die vielen verschiedenen Datenpunkte verknüpft werden, um ein verdichtetes Persönlichkeitsprofil zu erstellen. In einer weiteren Episode kann sich der Nutzer in die Rolle eine Data-Brokers begeben und den Einfluss menschlicher Vorurteile auf Big Data verstehen. Zudem werden über das Facebook-Profil, die Mechanismen des Social Profilings thematisiert. Ein spannendes Experiment für alle Interessierten, die das abstrakte Thema der Datenverarbeitung erfahrbar machen wollen.

„Do Not Track“ läuft vom 14. April bis zum 9. Juni 2015

Das internationale Projekt wurde von der französischen Produktionsfirma Upian in Koproduktion mit dem Bayerischen Rundfunk, ARTE und dem National Filmboard of Canada (NFB) umgesetzt. Auch t3n hat mit zwei begleitenden Artikeln zu einzelnen Episoden an dem Projekt mitgewirkt. Mit dabei sind darüber hinaus bekannte Netzpersönlichkeiten aus Deutschland, Frankreich und Nordamerika.

Die deutsche Moderation übernimmt der Netz-Journalist Richard Gutjahr. „Do Not Track“-Episoden werden vom 14. April bis zum 9. Juni 2015 im Abstand von zwei Wochen auf DoNotTrack-doc.com veröffentlicht.

via www.br.de

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