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Nicht nur Personalisierung: Wie Werbungtreibende Nutzer online erreichen

    Nicht nur Personalisierung: Wie Werbungtreibende Nutzer online erreichen
(Foto: Allen.G / Shutterstock.com)

Konsumenten reagieren nicht mehr auf Werbung, jammern viele Werbetreibende. Dann macht es doch richtig! Auf diese Werbung fahren die Nutzer online ab.

Seit rund drei Jahren hören wir es fast täglich: Wer erfolgreich werben will, muss seine Werbung auf die Bedürfnisse der Nutzer zuschneiden. Personalisierung und Mehrwert lauten die vielbemühten Zauberworte. Fragt man unter Werbern nach, glauben 57 Prozent, dass gezielte, personalisierte Werbung mit Mehrwert auch akzeptiert wird. 68 Prozent der Werbetreibenden glauben, dass sie ihre Zielgruppe mit relevanter Werbung erreichen, wenn diese die Interaktion mit der Marke oder dem angezeigten Produkt ermöglicht. Das ist das Ergebnis der letzten Consumer-Pulse-Studie, die Undertone, Anbieter digitaler Cross-Screen-Lösungen für Markenwerbung, im Frühjahr 2016 unter 1.547 ausgewählten Entscheidern und Marketingverantwortlichen durchführte. Zudem wurden Kunden befragt, welche Werbeerfahrungen und -angebote entscheidend seien, um Konsumenten auch in Zukunft noch zu erreichen.

Online-Werbung: Das interessiert Nutzer

Prozente und Nachlässe machen Werbung interessant. (Grafik: Undertone)
Prozente und Nachlässe machen Werbung interessant. (Grafik: Undertone)

1. Rabatte

Rabatte wirken immer – auch in der Werbung. 70 Prozent der befragten User gaben an, dass sie an einer Umfrage zur Marke oder an einem Quiz teilnehmen würden, wenn sie dafür einen Rabatt erhielten.

2. Praktische Erinnerungen

Auch Werbung, die darauf abzielt, Alltagskram zu organisieren, etwa Nachschub für Standardprodukte vom Klopapier bis zum Waschmittel, stößt beim Nutzer auf offene Ohren. 69 Prozent der Befragten würden Werbung akzeptieren, die sie daran erinnert, dass sich beispielsweise ihr Waschmittel dem Ende zuneigt und ihnen gleichzeitig einen Coupon für die erneute Bestellung anbietet.

Auch Virtual Reality kommt an (Grafik: Undertone)
Auch Erinnerungen und Virtual Reality kommen an. (Grafik: Undertone)

3. Virtual Reality und virtuelle Berater

Auch neue Technologien wie Virtual Reality bieten Kunden offensichtlich eine Mehrwert. Virtuelle Testfahrten mit dem Auto, das man zu kaufen plant oder die virtuelle Anprobe von Kleidung, die auf dem Bildschirm so toll aussieht, stehen bei 65 Prozent hoch im Kurs. Ebenfalls ratsam sei es, diesem Werbeerlebnis noch einen virtuellen Berater hinzuzufügen, so das Ergebnis der Studie. Das helfe, den Warenkorb zu füllen.

4. Werbung selbst gestalten

Konsumenten werden vermehrt selbst kreativ im Internet. Daher ist es nicht verwunderlich, dass über 50 Prozent der Teilnehmer sich wünschen, die Anzeige selbst gestalten zu können und beispielsweise Farbe, Zubehör oder Accessoires individuell auswählen wollen.

5. Personalisierte Angebote

Werbung, die an den individuellen Interessen des Users ausgerichtet ist, ist entscheidend. Das nächste Konzert der Lieblingsband in deiner Stadt? Oder der Start eines Kinofilms, der dich interessieren könnte? 68 Prozent der Befragten geben an, dass sie an dieser Art der Werbung interessiert seien. Richtig umgesetzt können diese Anzeigen das User Engagement in die Höhe treiben. Voraussetzung dafür sind valide Kundendaten.

Online-Werbung: Unterhaltung erwünscht

Das ist aber nur der inhaltliche Aspekt von Werbeanzeigen. Marken sollten auch bei der Gestaltung ihrer Werbung neue Wege gehen: Nutzer wollen heute mehr denn je von Werbung unterhalten werden oder sich sogar selbst kreativ darin betätigen – eine große Herausforderung für die Marken- wie auch die Produktwerbung.

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