Nutzer sind nur selten bereit, für zuvor kostenlose Inhalte zu zahlen. Online-Werbung zur Finanzierung von Online-Angeobten wird im Umkehrschluss von den Anwendern gerne hingenommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung von TNS Infratest, in deren Rahmen 756 deutsche Nutzer ab 14 Jahren befragt wurden.
89,9 Prozent nehmen Online-Werbung billigend in Kauf
89,9 Prozent der Online-Nutzer nehmen Online-Werbung in Kauf, wenn die regelmäßig von ihnen besuchten Internetseiten dafür kostenlos bleiben. 8,7 Prozent dagegen wünschen sich werbefreie Internetseiten und wären im Gegenzug bereit, für bislang kostenfreie Inhalte künftig einen geringen Geldbetrag zu zahlen.
„Die Ergebnisse zeigen, dass Bannerwerbung in hohem Maße akzeptiert wird, weil sie der Finanzierung von Online-Inhalten dient“, stellt Carsten Theisen, Director des Digital Centre von TNS Infratest, fest.
Akzeptanz von Online-Werbung erlaubt keine Rückschlüsse auf Wirkung
Diese breite Akzeptanz von Online-Werbung sagt natürlich wenig über die Wirkung der Werbung aus. So ist es kein Geheimnis, dass Nutzer Werbeformen wie Banner aktiv oder unbewusst ausblenden. Viele Anwender haben sich eine „banner blindness" angewöhnt und klicken folglich nicht auf entsprechende Online-Werbung. „Die generelle Werbeakzeptanz sagt noch nichts über die tatsächliche Werbewirkung aus“, so Theisen.
Weiterführende Links:
- Neue Untersuchung bestätigt: Hohe Akzeptanz von Online-Werbung - TNS Infratest
- Online-Werbung: Warum die Zukunft integrierte Ads sind - t3n News
- Online-Werbung überholt Zeitungen - t3n News
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von rubyist 21.09.2011 (12:31Uhr) 1.
"Online-Werbung stößt bei Nutzern auf breite Akzeptanz, sofern sie zur Finanzierung von kostenlosen Inhalten verwendet wird..."
..., denn sie lässt sich problemlos durch AdBlocker deaktivieren.
Nur um den Satz fertig zu stellen :-)