von , 23.07.2009

Open Source for America: Lobby-Vereinigung will Open Source in US-Behörden forcieren

In der neuen Vereinigung „Open Source for America“ wollen über 70 amerikanische und internationale Unternehmen für eine breitere Nutzung von Open-Source-Software in öffentlichen Einrichtungen und Behörden der USA werben. Auf der sehr prominent besetzten Liste der Gründungsmitglieder stehen beispielsweise Google, Mozilla, Sun Microsystems, Oracle oder O'Reilly. Sie alle wollen gemeinsam mit einem Drei-Punkte-Plan die Verbreitung von Open Source fördern.

Die neuformierte Vereinigung will mit ihrer Arbeit erreichen, dass amerikanische Behörden künftig auch quelloffene Software in die Entscheidungsprozesse ihrer zukünftigen Softwareausstattung miteinbeziehen. Gerade in Sachen Sicherheit könnten nationale Behörden von Software profitieren, heißt es dazu in einem Artikel von ReadWriteWeb. Die Interessengemeinschaft hat in der Beschreibung ihrer Mission drei konkrete Ziele als Handlungsabsicht formuliert:

  • Um Veränderungen bewirken zu können, soll die US-Regierung auf eine verstärkte Nutzung von quelloffener Software aufmerksam gemacht werden.
  • Projekte und Communitys sollen Hilfe bei der Kooperation mit Behörden erhalten.
  • Führende Politiker und Entscheidungsträger sollen umfassend über die Vorteile von Open-Source-Software informiert werden.

Zum Präsidenten von „Open Source for America“ wurde der Ingres-Geschäftsführer Roger Burkhard gewählt. Zum „Board of Advisors“ gehören unter anderem Tim O'Reilly, Stormy Peters (GNOME), Mark Shuttleworth (Canonical) und Jim Zemlin (Linux Foundation).

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