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Open Source: Citrix lässt XenServer frei

    Open Source: Citrix lässt XenServer frei

Citrix macht aus dem XenServer ein Open-Source-Projekt. Nachdem schon einzelne Bestandteile der Virtualisierungslösung als Open-Source-Software veröffentlicht worden waren, folgt nun der gesamte XenServer.

XenServer: Virtualisierungslösung wird Open-Source-Software

Während einige Komponenten des XenServers schon immer auf offener Software basierten, waren andere wichtige Komponenten bisher proprietär. Das ändert sich mit der Freigabe des Quellcodes durch Citrix. Das US-amerikanische Unternehmen sieht es als weiteren Schritt in ihrer Open-Source-Strategie.

Das XenServer-Management-Toolstack XAPI wurde schon 2009 Open Source. Seit Anfang 2013 wird XAPI vom Xen Project betreut. Auch zukünftig wird die Entwicklung von XAPI-Komponenten von diesem Projekt gehandhabt werden. Die Weiterentwicklung des XenServers wiederum soll von dem Community-Portal XenServer.org vorangetrieben werden. Hierfür wird man die vom Xen Project entwickelten Komponenten übernehmen, aber auch selbst zu dem Projekt beitragen und sich letztlich auf die Erstellung und den Test einer Distribution spezialisieren. Darüber hinaus werden auch die reinen Windows-Komponenten des XenServers von der neu gegründeten Plattform weiterentwickelt, da das Xen Project zur Linux Foundation gehört.

XenServer und alle Komponenten wie die Windows-Software XenCenter gehören ab sofort zum Open-Source-Projekt XenServer.org. (Screenshot: Citrix)
XenServer und alle Komponenten wie die Windows-Software XenCenter gehören ab sofort zum Open-Source-Projekt XenServer.org. (Screenshot: Citrix)

Für bestehende XAPI-Entwickler und Nutzer soll sich nichts ändern. Die XCP ISOs, die bisher von Citrix erstellt und über Xen.org verteilt wurden, sollen durch den XenServer ersetzt werden. Es sollen sich dadurch jedoch keine Nachteile im Bezug auf die Funktionalität ergeben. Nutzer von XCP 1.6 sollen einfach auf XenServer umsteigen können.

Wer einen Blick darauf werfen möchte: Der Quellcode der Software ist ab sofort auf GitHub verfügbar. Unter welchen Lizenzen die einzelnen Komponenten des XenServers stehen, kann man hier einsehen.

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