Dabei spielt die Spendenhöhe für ihn gar keine große Rolle, denn Bültge sieht sie eher als Zeichen der Anerkennung seiner Arbeit an. Doch Spenden für erstklassige WP-Plugins bleiben die Ausnahme. Und wenn dann doch einmal eine Spende kommt, dann kommt sie eher aus dem Ausland als aus Deutschland. Haben wir also in Deutschland einen Hang zum Geiz oder gar ein Problem damit gute Arbeit anzuerkennen? Begriffe gibt es dafür ja genug: „Geiz ist geil“, „Kostenlos-Kultur“ oder „Gratis-Mentalität“. In diese Richtung gehen jedenfalls auch Kommentare zum Beitrag. Die Diskussion an sich ist vielleicht neu, aber auf jeden Fall wert, geführt zu werden.





4 Answers
von Frank 17.07.2009 (16:28Uhr) 1.
Vielen DANK für die Nennung und vielleicht kann man doch ein wenig Umdenken erreichen. Zum Thema eures Magazins passt es sicher gut, denn Open Source nicht nur im Code ist ja im Sinne der Kern des Magazins.
von Tobias 17.07.2009 (18:53Uhr) 2.
Wie ich auch bereits bei Frank kommentiert habe, ist das Problem noch viel umfassender. Es geht dabei nicht nur um Software - vielmehr sollte man von jeglicher frei zugänglicher Information sprechen.
Es gibt viele Websites - wie die von Frank - die Hilfestellungen, Tutorials etc. frei ins Netz stellen. Auch ich habe eine solche Seite. Diese Informationen zusammen zu stellen, didaktisch halbwegs sinnvoll aufzuschreiben und die Hostingkosten werden von den meisten nicht betrachtet. Es wird genörgelt und gemeckert wenn irgendwas nicht funktioniert. Man wird tatsächlich auch gebeten, den beschriebenen Code oder die Verfahren für irgendjemanden anzupassen.
Meines Erachtens sollten man diese Diskussion viel weiter fassen und offen und direkt in der Öffentlichkeit diskutieren, um einfach auch mal die Öffentlichkeit ausgiebig darüber zu informieren.
Falls Ihr Jemanden für eine Podiumsdiskussion braucht, könnt Ihr Euch gern melden.
von niffi 18.07.2009 (09:43Uhr) 3.
Wenn es kostenlos ist, ist es kostenlos! Ich zahle gern für gute Software und gute Plugins, auch gern mal etwas mehr. Aber irgendwie versteh ich Eure Sicht trotzdem nicht, denn im Grunde liest es sich ja schon so raus das ihr gönnerhaft GPL Plugins schreibt, dann aber trotzdem hofft eine Spende zu bekommen, letztlich ist GPL dann sinnfrei weil ihr für Eure Leistung einen finanziellen Gegenwert erhaltet, auch wenn der sicherlich nicht im Verhältnis zu Euer Arbeit steht.
Es gibt unzählige kleine Programmierer die im Grunde das Rad x-mal neu erfinden, ich als "Verbraucher" habe somit die große Auswahl und muss nicht das Plugin von X oder Y nutzen, und wenn Typ X sein Plugin für GPL bereitstellt und trotzdem Geld erhofft, nehm ich halt das Plugin von Typ Y und muss mir im Nachgang nicht mies vorkommen, nichts bezahlt zu haben. Wenn ihr eine Spende oder Geld haben wollt, dann stellt die Tools nicht kostenfrei ins Netz! Wenn Eure Tools wirklich brauchbare und unverzichtbare Qualitäten aufweisen wird man dafür auch etwas zahlen - zumindest seh ich das so.
von andreasp 20.07.2009 (04:57Uhr) 4.
@niffi Hi, sag mal, vielleicht habe ich insgesamt bei den "vier" Freiheiten etwas falsch verstanden, aber es ging ja NICHT um kostenlos, sondern um Freiheit, somit dürften die GPL Coder auch Geld für ihre Software verlangen, das diese das nicht tun, dafür sei ihnen gedankt, und eine kleine Spende (Kleinvieh macht auch MIST) könnten die meisten wohl aufbringen. Ich habe auch ähnliches vor, allerdings mit anderen Dingen.
http://www.gnu.org oder http://www.fsfe.org.....einfach mal durchlesen.... ach und dann opensource.org