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Open Source vom Geheimdienst: Die Github-Seite der NSA

    Open Source vom Geheimdienst: Die Github-Seite der NSA

(Foto: National Security Agency / Bryan Shindledecker)

Leaks sind nicht der einzige Weg, um einen Blick auf die Software der NSA zu werfen. Tatsächlich verwaltet der US-Geheimdienst auch eine ganze Reihe an Open-Source-Projekten auf Github.

Quelloffene Geheimdienst-Software: Die NSA auf Github

Von Prism bis Wannacry: Immer wieder schaffen es Informationen über die Spionage-Tools der National Security Agency (NSA) in die Öffentlichkeit. Und das, obwohl der US-Geheimdienst alles daran setzt, solche Leaks zu vermeiden. Wer aber nicht gerade die neusten Überwachungswerkzeuge in die Finger bekommen will, der kann auch ganz ohne Insider-Attacken einen Blick auf Software werfen, die bei dem Geheimdienst entwickelt wurde. Denn wie andere US-Behörden auch, betreibt die NSA eine Github-Seite, auf der sie eigene Open-Source-Projekte vorstellt.

Noch unter Präsident Obama wurde eine Direktive erlassen, nach der US-Behörden mindestens 20 Prozent ihrer selbstgeschriebenen Software unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlichen müssen. Daran scheint sich auch NSA zu halten. Doch welche Art von Software veröffentlicht die NSA auf Github, wenn es keine Spionage-Tools sind?

Das Hauptquartier der NSA im US-Bundesstaat Maryland. (Foto: National Security Agency)

Github: Die spannendsten Open-Source-Projekte der NSA

Auf der offiziellen Github-Übersichtsseite der NSA finden sich alle derzeitigen und geplanten Open-Source-Projekte des Geheimdienstes. Mit dabei ist mit Apache Pirk beispielsweise ein Tool, dank dem Nutzer Datenbankabfragen durchführen können, ohne dass jemand einsehen kann, welche Daten abgefragt wurden. Mit Unfetter wiederum arbeitet die NSA an einer Sammlung von Open-Source-Tools, die Sicherheitsexperten beim Auffinden von Sicherheitslücken helfen sollen.

Redhawk ist ein quelloffenes Software-Projekt für die Entwicklung von softwarebasierten Funksendern und -empfängern. Wofür die Software bei der NSA genutzt wird, bleibt allerdings leider unklar. Interessant ist auch, dass der US-Geheimdienst sich auch an der Entwicklung von auf Sicherheit optimierte Varianten von Linux und Android beteiligt. Ob ihr das jetzt beruhigend findet oder eher nicht, überlassen wir an der Stelle euch.

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