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Open Source: Die interessantesten Projekte aus 2010

Im letzten Jahr entstanden viele spannende Projekte unter Open-Source-Lizenzen. Einige waren bereits im Kern und von Beginn an als freie Projekte angelegt, andere konnten innerhalb kurzer Zeit ihre Inhalte frei und ohne Barrieren zur Verfügung stellen. Einige der folgenden Dienste wurden sogar erst nach vielen Jahren – und oft überraschend – . Die Bandbreite der vorgestellten Projekte reicht dabei von frei verfügbaren Quelltexten, kulturellen Projekten, über CMS- und E-Commerce-Lösungen bis hin zu Sozialen Netzwerken.

Open Source: Die interessantesten Projekte aus 2010

Diaspora: Das Soziale Netzwerk setzt auf Open Source

Open Source 2010: Diaspora
Diaspora: Das Soziale Netzwerk setzt auf Transparenz und Open Source.

Das Soziale Netzwerk Diaspora wird von vier jungen Geeks aus New York entwickelt und machte sich im letzten Jahr schnell als neuer Facebook-Konkurrent – als „Anti-Facebook“ – einen Namen. Die Hoffnungen lagen dabei besonders in den Faktoren Dezentralität und Datensicherheit. Der erste Buzz verhallte aber zunächst.

Zur Website von Diaspora...

Weiterführende Links auf t3n:

Sintel: Der Kurzfilm ist komplett Open Source

Der dritte Film der Blender Stiftung wurde mit einem Budget von 400.000 Euro finanziert und hat mehr als 14 Minuten Lauflänge. Der Film wurde mit Open-Source-Programmen, wie etwa mit der 3D Suite Blender, umgesetzt – auch das gesamte Material wurde unter Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht. Viel Spaß!

Zur Website von Sintel...

HPHP: HipHop für PHP als Open-Source-Projekt

Zu Beginn des letzten Jahres gab ein Entwicklerteam von Facebook bekannt, in einem internen Hackathon mit dem Beschleuniger HipHop (HPHP-Projekt auf GitHub) die Open-Source-Programmiersprache PHP zu einem Hyper-PHP entwickelt zu haben. Anschließend veröffentlichte das kleine Team den Quelltext dieses auf C++ optimierte PHP. Facebook soll seit dieser Umstellung bis zu 50 Prozent weniger Prozessorleistung verschlingen.

Zum Entwickler-Blog von Facebook...

Canabalt für iOS: Open Source Game

Open Source 2010: Canabalt für iOS
Canabalt: Die Entwickler schrieben eine Version ohne Flash für iOS und stellten den Code Open Source. (Bild: iTunes)

Das Touchscreen-Spiel Canabalt wurde von den Entwicklern ohne das ursprünglich verwendete Flash umgeschrieben und für Apples iOS portiert. Der Code ging anschließend Open Source (hier das Projekt auf GitHub), da unter anderem 25.000 US-Dollar für das Projekt gespendet wurden. Seitdem lässt sich der Code für eigene Entwicklungen nutzen – Flashspiele ohne Flash für Geräte unter iOS.

Zu Canabalt in iTunes...

Shopware: Open Source E-Commerce-Lösung

Shopsysteme: Shopware
Shopware ist in der Community Edition eine noch junge Open Source-Lösung für den E-Commerce.

Shopware ist eine noch relativ junge E-Commerce-Lösung: Die Community Edition 3.5 weiß vor allem durch die leistungsstarke Architektur im Back- und Frontend zu überzeugen. Insgesamt bietet sich Shopware als gute Alternative zu bestehenden Lösungen an, auch durch bereits integrierte Live-Shopping-Elemente.

Zur Website von Shopware...

Weiterführender Link auf t3n:

openSEOdata: OrangeSEO als Open Source

Open Source 2010: openSEOdata
openSEOdata setzt auf Open Source und stellt durch seine API Keywords und Backlinks zur freien Verfügung.

Das SEO-Tool OrangeSEO ging im letzten Jahr als openSEOdata Open Source. Ein bemerkenswerter Schritt des verbliebenen Entwicklers Fabian Rossbacher, der nun seit einiger Zeit eine Community rund um das Tool aufbaut. Die 10 Millionen Keywords (Ranking, CPC, Suchvolumen) und 150 Millionen Backlinks sind über eine API auf PHP-Basis verfügbar.

Zum Blog des Tool-Entwicklers SEOprogrammier...

fise: HTTP-Service ist Open Source

Open Source 2010: fise
Open Source: Fise unterstüzt CMS-Entwickler im „Semantic Web“.

Der HTTP-Dienst fise will es Entwicklern von CMS ermöglichen, Inhalte wie Bilder oder Texte semantisch zu ordnen und zu verlinken. Ganz nach dem Konzept des „Semantic Web“.

Zur Projektseite von fise...

OpenStack: Open Source für Cloud Computing

Open Source 2010: OpenStack Cloud Computing
OpenStack ist die Open Source-Software für Cloud Computing.

Wer freien Code, freie Standards und freies Wissen über Cloud Computing sucht, der ist bei der Software OpenStack richtig. Die Lösung ist auf Kollaboration ausgelegt und dem schnellen Austausch von Information und Wissen. Das Projekt wird außerdem unter anderem von der NASA und Rackspace unterstützt. Zur Zeit gibt es zwei OpenStack-Projekte: Compute und Object Storage.

Zur Website von OpenStack...

Microsoft Outlook: E-Mail-Client jetzt teilweise Open Source

Open Source 2010: Microsoft Outlook
Open Source in Redmond: Microsofts Outlook legte 2010 seine .pst Dateien offen. (Bild: Microsoft)

2010 legte Microsoft Bestandteile des E-Mail-Clients Outlook offen: Mittels freier PST-Dateien können Anwendungen geschrieben werden, in die Outlook-Daten implementierbar sind. Ein Datei-Viewer gibt darüber hinaus Einblick in die Datenstruktur des Clients.

Zur Website des Outlook Development Centres...

ThinkUp: Open Source im Weißen Haus

Open Source 2010: ThinkUp
Das Social-Media-Tool ist Open Source und auch für das Monitoring der Kanäle des Weißen Hauses im Einsatz.

Das PHP/MySQL-basierte Tracking-Tool für Social Media ist noch in einer Beta und überwacht die Aktivitäten auf Facebook oder Twitter. Die erhobenen Daten werden dann gesammelt und stehen zur Analyse oder für weiteres Monitoring bereit. Berühmt wurde es unter anderem durch seinen Einsatz im Social Media Department des Weißen Hauses, dem Amtssitz des US-Präsidenten.

Zur Website von ThinkUp...

Contao: Open Source-CMS

Open Source 2010: Contao
Contao ist Open Source und könnte für 2011 eines der vielversprechensten CMS werden.

TYPOlight hat zwar nicht 2010 das Licht der Welt erblickt, aber im letzten Jahr mit der Namensänderung auf Contao einen gravierenden Schritt hinter sich gebracht. Weiter hat das Projekt 2010 ein ordentliches Wachstum hingelegt – was nicht zuletzt an den zahlreich veröffentlichten Contao-Buchtiteln erkennbar ist. Ein aufstrebendes Open-Source-CMS also, das wir für 2011 im Auge behalten sollten.

Zur Website von Contao...

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10 Antworten
  1. von Stefan am 10.01.2011 (10:02Uhr)

    Kurze Ergänzung zu Shopware - das wird leider auf Basis des Ursprungsartikels in der T3N immer falsch wiedergegeben.

    Fakt ist:
    - Auch in der Community Version ist selbstverständlich eine Suchfunktion enthalten - der Autor bezieht sich auf die "Intelligente Suchfunktion" - diese beeinhaltet u.a. eine Fehlertoleranz und ist als zusätzlich Plugin beziehbar - eine "normale" Suchfunktion, wie sie Oxid und Magento anbieten, ist aber auch bei uns per Standard verfügbar.
    - Die Filter-Navigation ist Bestandteil der Community Version und KEIN aufpreispflichtiges Modul oder Highlight der Kaufversion

    Es wäre schön, wenn Sie diese Informationen in zukünftigen Artikeln korrekt wiedergeben würden...

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  2. von spencer am 11.01.2011 (10:43Uhr)

    Weiterhin sollte man sich jedoch eine Software in diesem Fall shopware, ein wenig genauer anschauen (Architektur und Modulaufbau) bevor man sie so anpreist. Wenn mann abgesehen von dem schönen backend mal hinter die Kullissen schaut, dann entdeckt man PHP Programmierung wie vor 10 Jahren, kommt einem fast wie osCommerce vor.

    greets
    spencer

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  3. von shopware am 11.01.2011 (10:49Uhr)

    @Spencer.

    Das ist Blödsinn. Das gesamte Frontend ist komplett objektorientiert aufgebaut und folgt technisch den Zend-Framework Paradigmen. Das hat nun wirklich rein garnichts mit OS-Commerce gemeinsam.

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  4. von spencer am 11.01.2011 (11:07Uhr)

    @shopware
    wie gesagt ich habe geschrieben "dann entdeckt man PHP Programmierung wie vor 10 Jahren".
    Also wenn ich unter engine/backend/modules/ reinschaue finde ich da aber schon Code der aussieht als _wäre_ er mit Dreamweaver zusammengeklickt, oder aus osCommerce kopiert.
    Desweiteren wenn ich mir den Code im Shopware Verzeichnis anschaue dann folgt er wie Magento dem Zend-Framework, und ist auch wie Magento leider sehr mager dokumentiert, aber vielleicht gehört das ja auch zu Zend-Framework Standards.

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  5. von shopware am 11.01.2011 (11:15Uhr)

    Die Module unter backend/modules sind aus Kompatibilitätsgründen zu alten Versionen enthalten - diese werden Step by Step auf die neuen Strukturen umgestellt. Die neuen Backend-Module liegen unter engine/Shopware/Controllers/Backend bzw. in den Plugin-Verzeichnissen.
    Dokumentiert ist das ganze u.a. hier:
    http://www.shopware.de/wiki/Developers-Guide_cat_487.html
    Also da gibt es schon einiges an Informationen - die Inline-Dokumentation kann sicher noch ausgebaut werden, aber da sind wir dran ;) Du wirst übrigens wahrscheinlich in jeder Software solche Relikte finden können, die man Stand heute anders umsetzen würde. Wichtig ist, dass der Kern sauber ist und man auf einer soliden Basis aufbauen kann und das ist bei uns definitiv der Fall. Wenn du dich eingehender mit den Strukturen beschäftigen würdest, würdest du feststellen, dass das Plugin-System einiges an Möglichkeiten bietet und trotz der recht kurzen Zeit, seit Veröffentlichung der CommunityVersion, bereits einiges an interessanten Erweiterungen entwickelt wurde.

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  6. von Jan Borns am 12.01.2011 (11:05Uhr)

    Vorab: Solang ich nicht selber einen Shop mit dieser Lösung aufgesetzt habe, ist es müßig über potenzielle Problemstellen zu diskutieren, die in der Praxis auftreten können. Halten wir fest, dass das Zend-Framework, fraglos als Standard zu bezeichnen und zwar sicher nicht alternativlos, aber von den Marktführern offener Shopsysteme im Gebrauch, im Kern von manchen „wie im Dreamweaver zusammengeklickt“ betrachtet wird/werden kann, dass dann in einigen Projekten auch unübersichtlich dokumentiert ist.
    Shopware hat 2010 den Code der neuen 3.5er CE freigegeben, es konnte also ein Blick riskiert werden. Wie üblich auch schlicht theoretisch und ohne zu realisierendes Shop-Projekt. Missverständnisse bzgl. der CE-Features (bei 3.5) sollen in Zukunft natürlich umschifft werden – klar.

    Halten wir fest: UI im Front- und Backend sind durchdacht, nützlich und schick=Usability. Der PHP-Code könnte im Kern Relikte grauster Vorzeit beinhalten, die Experten in Staunen versetzen – dass dürfte dann aber bei z.B. Magento auch (wie ja bereits erwähnt) und sollte demnach ein allgemeines Porblem bei Shoplösungen mit besagtem Framework sein.
    Seis drum, Shopware ist ein gutes Shopsystem. Zend-Framework leidet vielleicht mittlerweile als Standard.
    Wo ist Land in Sicht? Was könnte zukunftsträchtiger sein? Vorallem @Spencer gefragt – und damit die Diskussion sich nicht im Kreis dreht. Und weils natürlich ein interessantes Thema ist.

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  7. von shopware am 12.01.2011 (11:34Uhr)

    @Jan Borns

    Der Core enthält keine Relikte aus grauer Vorzeit ;) Natürlich gibt es eine Menge Kunden, die eine der Vorgänger-Versionen eingesetzt haben. Damit diese möglichst schmerzlos auf das neue Release updaten können, sind ältere Bestandteile der Software auch in der 3.5 enthalten. Diese sind aber auch nicht "grottig", sondern halt noch nicht auf ZF/Enlight migriert. Also ich kann hier natürlich nur von Shopware sprechen - da schaut es zusammengefasst so aus:
    - Der komplette Kern der Applikation (Router,Dispatcher,Front-Controller,Backend-Core) wurde mit 3.5 neu entwickelt, ist komplett OOP und verfügt über ein leistungsfähiges Plugin-System.
    - Ältere Code-Bestandteile sind zum einen als Kompatibilitätsschicht für Umsteiger von älteren Versionen enthalten, zum anderen gibt es ältere Backend-Module die mit 4.0 auf die neue Basis migriert werden.
    - Die Dokumentation ist bei uns in den Community-Seiten verankert - siehe http://www.shopware.de/wiki - dort gibt es für alle Teilbereiche umfangreiche Informationen. Also Tutorials, Klassen-Dokumentationen, usw.
    - Die Inline-Dokumentation der Core-Klassen fehlt teilweise noch, daran arbeiten wir aber.
    - Das Zend-Framework als solches, ist aus meiner Sicht auch nicht schlecht dokumentiert - dort gibt es bei Zend einiges an Informationen und Beschreibungen. Inline-Doku könnte sicherlich noch etwas erweitert werden.

    Generell sollte man hier einmal schauen, welche Shopsysteme am Markt überhaupt auf ein Standard-Framework setzen.

    - Die meisten mir bekannten Shop-Systeme bauen NICHT auf einem etablierten Framework auf, sondern folgenden entweder keinem MVC-Pattern oder implementieren eigene Frameworks
    - Bei den Kandidaten mit eigenem Framework muss man festhalten, dass diese Basis-Technologien oftmals für den Hausgebrauch entwickelt wurden, eigene Standards implementieren und häufig auch nicht stand-alone eingesetzt werden können (Können formal also eigentlich auch nicht als Framework perse bezeichnet werden)
    - Hier stellt sich die Dokumentationsfrage dann um so mehr - sofern man auf einen etablierten Standard aufbaut, kann man hier natürlich auf alle Ressourcen zurückgreifen, die sowieso schon existieren - also Framework Dokumentation & Framework Community und externe Informationen.

    Sehr interessant fände ich übrigens auch einen Shop-Vergleich auf Technologie-Ebene - das bedeutet natürlich einiges an Arbeit, damit man am Ende nicht Äpfel mit Birnen vergleicht, aber interessant wäre es alle mal ;)

    Zum Schluss: Ich möchte hier jetzt nicht die Werbetrommel rühren oder andere Systeme schlecht reden - wichtig ist mir, dass eine objektive Diskussion auf Technologie-Ebene stattfindet. Die kann ja nun nicht so aussehen, das man sich ein x-beliebiges System raussucht, den Source-Code nach alten Bestandteilen / Code-Fragmenten durchsucht und dann behauptet, das System wäre veraltet. Also wie gesagt, diese Prozedur kann man bei jeder beliebigen OS-Software durchführen und wird IMMER fündig werden - Der Umfang einer Software wächst nun mal über die Jahre und nicht bei jedem Release wird jede Code-Zeile umgedreht. Wenn man das ganze von der Framework-Seite her betrachtet ist objektivität noch gefragter - jeder PHP-Entwickler hat seine eigenen Vorstellung davon, wie etwas zu implementieren ist. Darüber hinaus gibt es glaube ich mittlerweile genauso viele Frameworks, wie es PHP-Programmierer gibt, klar das dort jeder an seinen "Lieblingssystemen" festhält ... Ein Vergleich in diese Richtung wäre also sicherlich auch ein interessantes Thema für die T3N. Kriterien beim Framework-Vergleich könnten sein:

    - Größe der Community Deutsch/Englisch
    - Aktivität
    - Release-Häufigkeit / Zyklen
    - Code-Dokumentation
    - Weitere Dokumentation: Tutorials / Best practice / Bücher usw.
    - Grundsätzlicher Aufbau / Modernität / Basis PHP4 / PHP5
    - Erweiterbarkeit: Plugin-System / Schnittstellen
    - Implementierbarkeit (Welche (bekannten) Systeme bauen darauf auf?)
    - Code-Qualität (Schwer zu beurteilen)

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  8. von Jan Borns am 12.01.2011 (11:51Uhr)

    Eines ist jedenfalls schonmal klar: Shopware zeigt sich als engagiertes Projekt! Open Source als Konzept gehört wohl auch wegen solcher Entwickler-Teams in meine „Top-5-der-coolen-Dinge-die-sich-im-digitalen-Zwanzigstenjahrhundert-entwickelt-haben“ (Vergessen wir hier mal abseits des OT nicht das eigentlich Topic).
    :)

    Ich nehme als Fazit mal mit (und gehe eine Abkürzung): Open-Source-Shopsysteme: Ein(e) Vergleich/Übersicht/Diskussion auf Technologie-Ebene.

    So, ich geh mal eine Runde lesen und werde PHP-Gott... ;)

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  9. von sepp am 13.01.2011 (16:52Uhr)

    Leider wurde auch hier wieder schlecht recherchiert. Ein OpenSource Projekt sollte, wenn man es bewirbt zumindest im OpenBeta status sein.
    Für Diaspora gilt das nicht. Einmal anmelden hätte genügt, um diese Empfehlung erst einmal nach hinten zu verschieben.
    Qualität! Freunde so haben wir es vor Dekaden gelernt, Qualität vor Quantität.

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  10. von Jan Borns am 13.01.2011 (17:18Uhr)

    @sepp

    Das kann ich jetzt nicht nachvollziehen: bewerben? empfehlen? Wie wärs schlicht mit: vorstellen (ohne weiteres Interesse, außer, dass mancher Leser auf möglicherweise unbekannte Projekte aufmerksam wird). Immerhin werden hier schlicht interessante Open-Source-Projekte/-Dienste vorgestellt. Freier Quellcode unter Open-Source-Lizenz, der für weitere Projekte und von freien Geistern genutzt werden darf. Für's Bewerben haben wir bei t3n die Kategorie des „Sponsored Post“.

    Zum Anderen und konkreter: Diaspora mag in einer (späten und closed) Alpha sein, aber der Quelltext ist frei und offen. Und im Vergleich mit vielen Open-Beta-Projekten haben die Vier mit ihrem Sozialen Netzwerk für genug Aufsehen, Berichterstattung und nachgerade Hype gesorgt, dass Diaspora wohl sogar zu den Open-Source-Projekten 2010 gezählt werden darf. Erst recht, wenn damit eine Reibungsfläche zum allgegenwärtigen Facebook geboten wird. Die redaktion verfügt(e) i.ü. über Diaspora-Accounts.

    P.S.: Vor Dekaden (also mind. 10 Jahre+) habe ich gelernt, dass ich fürs Leben lerne – und nicht für die Lehrer. Aus dieser mahnenden und kollektiven Erinnerung müsst ich mich dann also leider ausschließen. Andererseits fand ich schon damals, dass Qualität vor Quantität, oder Content over Style, sehr viel attraktiver tönt, als vice versa. Diese Devise hat sich einen Weg in die nächste Generation gebahnt.

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