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Sexy klingt anders: Open-Source-Kondom auf Arduino-Basis landet auf Indiegogo

    Sexy klingt anders: Open-Source-Kondom auf Arduino-Basis landet auf Indiegogo

Digitales Kondom. (Bild: Andrew Quitmeyer)

Ein digitales Kondom soll zu mehr Spaß im Bett führen. Für die Weiterentwicklung des Arduino-basierten Prototyps suchen die Macher derzeit Unterstützer auf einer Crowdfunding-Plattform.

Das digitale Kondom: Verhütung auf Arduino-Basis

Open-Source-Kondom: Hier ein früher Prototyp des Electric Eels. (Bild: Andrew Quitmeyer)
Open-Source-Kondom: Hier ein früher Prototyp des Electric Eels. (Bild: Andrew Quitmeyer)

2013 hatte die Bill & Melinda Gates Foundation in einem Wettbewerb dazu aufgerufen, das Design von Kondomen zu verbessern. Durch den Einsatz neuartiger Materialen und verbesserter Formgebung sollte vor allem das Tragegefühl für Männer verbessert werden. Damit, so die Stiftung, könne die Akzeptanz des Kondoms als Verhütungsmittel erhöht und die Verbreitung von Geschlechtskrankheiten verringert werden. Der Doktorand Andrew Quitmeyer sieht allerdings noch weiteres Verbesserungspotenzial im Bereich der männlichen Verhütungsmittel.

Dazu arbeiten er und andere Studenten der Georgia Tech an einem elektronischen Kondom namens „Electric Eel“. Wie der Name vermuten lässt, sollen kurze elektrische Impulse auf die Unterseite des Penis einwirken und damit der Spaß beim Sex erhöht werden. Derzeit befindet sich das Team noch in einer frühen Entwicklungsphase. Das Ergebnis soll jedoch zu einem späteren Zeitpunkt unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlicht werden.

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Electric Eel: Entwickler suchen Unterstützer für ihr elektronisches Kondom

Der derzeitige Prototyp dürfte sich nicht wirklich als Kondom eignen, da die Elektroden lediglich auf etwas Stoff angenäht wurden. Dennoch will das Team ihr digitales Kondom schon persönlich auf seine Sicherheit und Effektivität getestet haben. Einen kleinen Einblick seht ihr am Ende des in diesem Artikel eingebetteten Videos. Und so sehr einen der Anblick des Prototypen abschrecken mag, unglücklich sieht die Testperson nicht aus. Ob es deswegen verlockend klingt, den eigenen Penis unter Strom zu setzen, sei mal dahingestellt.

Um das Kondom-Projekt weiter vorranzutreiben, suchen die Macher derzeit Geldgeber über die Crowdfunding-Plattform Indiegogo. Da sich das Kondom wie beschrieben in einer frühen Entwicklungsphase befinden soll, halten sich die direkten materiellen Anreize zur finanziellen Unterstützung in Grenzen. Wer mehr als 350 US-Dollar hergibt, soll aber schon im Juli 2014 einen handgemachten Prototypen in Händen halten können. Zu einem späteren Zeitpunkt will das Team außerdem eine größere Crowdfunding-Kampagne starten. Übrigens sehen die Macher in Zukunft auch die Möglichkeit, das Kondom über verschiedene Internet-APIs zu steuern. Dann dürften wohl auch völlig neue IFTTT-Rezepte auf uns zukommen.

via hackaday.com

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