Die Entwickler des Moblin-Projekts haben eine erste Beta-Version von Moblin v2.0 vorgestellt. Die Linux-Distribution für Netbooks und andere mobile Geräte kommt mit einem eigens entwickelten Benutzer-Interface und überzeugt vor allem durch kurze Startzeiten und eine einfache Bedienung. Das Projekt wurde 2007 von Intel gegründet und erst kürzlich an die Linux Foundation übergeben.
Die als Alternative zu Windows XP entwickelte Open-Source-Lösung wurde von Intel initiiert, um dem eigenen Atom-Prozessor ein schnelles und benutzerfreundliches Betriebssystem zu liefern. Die aktuelle Version wird denn auch von dem Director für Open Source Technology bei Intel, Imad SoSou, in einem Blogbeitrag vorgestellt.
Neu in Moblin sind neben dem eigenständigem Benutzerinterface neueste Linuxtechnologien wie das Grafik-Framework Clutter, DRI2 , Kerio MailServer und ein Mozilla-basierter und für Moblin optimierter Browser.
Neben einem schnellen Start, der abhängig von der verwendeten Festplatte zwischen 5 und 12 Sekunden liegen soll, unterscheidet sich Moblin v2.0 auch durch die „m_zone“ von anderen Linux-Distributionen. Die Oberfläche die gleich nach dem Start angezeigt wird, gibt den Nutzern einen schnellen Zugriff auf wichtige Funktionen wie Mail, Kalender, bevorzugte Anwendungen und zuletzt benutzte Dateien. Wie genau das aussieht zeigt das folgende Video recht eindrucksvoll:

















