„Wir sind keine Anti-Googler, wird sind Pro-Android“, heißt es in der Projektbeschreibung der neu gegründeten „Open Android Alliance“. Damit positionieren sich die Entwickler nicht gegen die von der „Open Handset Alliance“ entwickelte Version von Android, sondern eher als Alternative. Man habe auch nichts gegen proprietäre Anwendungen und Softwarekomponenten, man wolle vielmehr eine komplett offene Plattform schaffen, die nicht nur frei verfügbar ist, sondern auch frei verändert werden kann.
Demnach sollen auch die Google Apps ersetzt werden, die bei Android mit installiert werden. Gesucht werden nun also beispielsweise Open-Source-Alternativen für Google Mail, Google Calendar und YouTube. Außerdem soll ein neues Framework zur Synchronisation von Kontakten, ein Setup Wizard und ein Ersatz für den Android Market entwickelt werden. Für Google Maps steht mit OpenStreetMap bereits eine offene Alternativ-Lösung bereit.
Interessant dürfte auch die Reaktion von Google werden. Nachdem sie erst kürzlich die veränderte Android-Version von CyanogenMod gestoppt haben, weil sie proprietäre Anwendungen von Google enthielt, dürften sie im Falle der Open Android Alliance keinen vergleichbaren Handlungsspielraum besitzen. Allerdings könnte die verwendete GPLv3-Lizenz für Probleme sorgen, da sie den Code-Austausch mit der offiziellen Android-Version behindern könnte. Die Initiatoren haben hier aber schon ihre Bereitschaft erklärt, weitere Lizenzen zu erlauben.
Anhand der Open Android Alliance wird man auch erkennen können, wie ernst es Google denn wirklich mit ihrer Open-Source-Strategie meint.






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von Linkwertig: VZ-Netzwerke, Facebook, Open… 07.10.2009 (09:01Uhr) 1.
[...] » Open Android Alliance gegründet, ersetzt Googles Apps durch Open-Source-Alternativen [...]