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Open Source auf Siegeszug: Freie Software wird die Welt regieren [Studie]

Open Source auf Siegeszug: Freie Software wird die Welt regieren [Studie]

Die Ergebnisse der „Future of Survey“ sprechen eine deutliche Sprache: Open-Source-Software gewinnt in Unternehmen an Bedeutung, vor allem dessen hohe Qualität ist ausschlaggebend.

Open Source auf Siegeszug: Freie Software wird die Welt regieren [Studie]

Am gestrigen Mittwoch veröffentlichten Black Duck Software und North Bridge Venture Partners die Ergebnisse der siebten "Future of Open Source Survey". Sie ermittelt die Einsatzweise und Verbreitung von Open-Source-Software und bietet Einblicke in den Einsatz bei mehr als 800 Teilnehmern.  Ausschlaggebender Faktor für den Einsatz freier Software ist demnach dessen Innovationsgrad und Qualität.

Open Source: Freie Software überzeugt durch Qualität

Interessant erscheint vor allem letztgenannte Erkenntnis: Unternehmen entscheiden sich laut dieser Umfrage vor allem aufgrund der hohen Qualität für Open-Source-Software. Die Frage nach den Gründen dominierte in den vergangen Jahren die Unabhängigkeit von bestimmten Unternehmen sowie die Flexibilität der freien Software. Der Faktor "Qualität" stand 2012 auf Platz drei, 2011 noch auf Platz fünf.

Open Source Umfrage Qualitaet
Open Source: Freie Software überzeugt vor allem durch Qualität.

In den kommenden Jahren können wir uns auf eine zunehmende Verbreitung freier Software einstellen, ermittelte die "Open Source Survey". Mehr als 60 Prozent der Teilnehmer gaben an, dass in den nächsten fünf Jahren vor allem Open Source Software gekauft werde - 2009 glaubten daran lediglich 26 Prozent. 61 Prozent sind gar der Meinung, Open Source  wäre der führende Innovator im Softwaremarkt.

Diese Präsentation fasst die Erkenntnisse der Umfrage zusammen:

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2 Antworten
  1. von Josef am 18.04.2013 (15:36 Uhr)

    Getreu dem Motto: Glaube nur der Studie, die du selbst gefälscht hast. Ein anderes Ergebnis wäre bei einer Umfrage von Black Duck Software auch ein Schuss ins eigene Knie...

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  2. von kahner am 19.04.2013 (17:00 Uhr)

    Ich muss Joseph Recht geben.
    Bis auf sehr wenige, dafür aber zugegebener Maßen erfolgreiche Programme, dümpelt das Gros im Bereich "funktionell umfangreiche SW für Umme" also Schüler und Studenten. Das Dilemma der OS-Community zeigt sich schon darin, dass man Fehlerfreiheit für Qualität hält. Das mag aus Sicht des Programmierers richtig sein, aus Sicht des Kunden mit Sicherheit nicht.

    Die Qualität einer Sache wird nie vom Hersteller definiert, sondern vom Kunden, und zwar aus dem Kontext der Produktivumgebung.

    Beispiel Libre-/Open-Office: Sobald man auch nur ein wenig mehr als die Basis-Funktionen verwendet, kann man seine Daten nicht mehr mit MS-Office austauschen. Collabr.-Work ist in einer Gemischt-Umgebung nicht möglich. Das habe ich leider zu oft erlebt. Seitens der Community wird es aber (offensichtlich) als ausreichend erachtet funktionierende identische Funktionen anzubieten.
    Jeder Freiberufler, den ich kenne, arbeitet mit MS-Office aus genau diesem Grund. Und auch einige KMU, die ich kenne, kehren zu MS zurück, da der Datenaustausch im Rahmen der Supply-Chain-Integration nicht mehr sauber funktioniert-

    Professionellen Kunden brauchen in erster Linie langfristige Investitionssicherheit und einen (sorry) "Arsch, den sie treten können". Die Kosten auch für mögliche Anschaffung & Lizensierung sind im Business-Plans und der Kalkulation und teil der Preisgestaltung und weden von daher eh vom Kunden getragen, was anteilig aber nicht ins Gewicht fällt.

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