Angeblich wird Skype zumindest in seiner Linux-Version demnächst Open Source. Das jedenfalls scheint aus einer Antwort des Skype-Kundensupport hervorzugehen, die der Franzose Olivier Faurax bekommen hat und hier in seinem Blog dokumentiert. Ausgangspunkt war seine Frage, warum es bei der neuesten Skype-Version keinen Package Manager für Mandriva gebe. In der Antwort war auch folgende, erstaunliche Aussage enthalten: „We are happy to be able to inform you that Skype will from now on be part of the open source community.“
Skype ein Teil der Open-Source-Community? Wie war das denn zu verstehen? In der Nachricht heißt es weiter: „Therefore Linux developers wil be enabled to influence the development of the Skype client for Linux - which will most certainly result in specific versions for the different distributions.“ Olivier fragte nach, wie bald denn mit diesem Schritt zu rechnen sei. Woraufhin er informierte wurde, die Linux-Version von Skype werde „in the nearest future“ Open Source.
In den Kommentaren zu seinem Posting wird allerdings auch diskutiert, wie weitgehend das Offenlegen des Quellcodes wohl sein wird und welche Teile Entwickler tatsächlich „beeinflussen“ können, wie es in der Mail des Supports heißt. Dass Skype an sich zu einem quelloffenen Dienst wird, ist wohl so lange als unwahrscheinlich anzusehen, bis es eine offizielle Mitteilung dazu gibt.
Update: Inzwischen gibt es eine (denkbar knappe) offizielle Bestätigung.

















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