Allein Nokia habe in den letzten zehn Jahren 330 Millionen Handys mit Symbian verkauft, heißt es bei Wired.com weiter. Und dennoch waren die Finnen nicht ganz zufrieden mit der Entwicklung. Nachdem Nokia 2008 einen größeren Anteil an Symbian gekauft hatte, folgte die Gründung der Foundation mit dem Ziel, die Symbian Plattform als Open-Source-Projekt freizugeben.
Nach Angaben von Lee Williams, Executive Director der Symbian Foundation, wird somit das zahlenmäßig dominierende Betriebssystem für Mobilfunkgeräte auch für externe Entwickler interessant. Ähnlich wie bei Android erhofft man sich offenbar entscheidende Entwicklungseinflüsse aus der Open Source Community, um verloren gegangenen Boden wieder gut zu machen.
Dabei soll Symbian sogar noch offener werden als es Android ist. „Etwa ein Drittel der Code-Basis von Android ist offen und nicht mehr. Alles andere ist Closed Source oder proprietär“, erklärt Williams. Auch bei der Weiterentwicklung wolle man mit offenen Karten spielen. Daher wird die Symbian Foundation eine Roadmap für geplanten Features bis 2011 veröffentlichen.
Eigentlich gute Aussichten für die Entwickler von mobilen Anwendungen. Allerdings werden sie es sich bestimmt sehr genau überlegen, noch eine weitere Plattform in ihr Portfolio aufzunehmen.




