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Hardware

OpenGear: Quelloffene und Oculus-kompatible VR-Brille für Bastler

    OpenGear: Quelloffene und Oculus-kompatible VR-Brille für Bastler

OpenGear VR-Brille. (Foto: OpenGear)

OpenGear ist quelloffene VR-Brille für Bastler. Sie ist mit Samsungs GearVR und somit auch mit dem Mobile-SDK von Oculus kompatibel.

OpenGear: So sieht die GearVR-Kopie für Bastler aus. (Foto: OpenGear)
OpenGear: So sieht die GearVR-Kopie für Bastler aus. (Foto: OpenGear)

OpenGear: Die Oculus-kompatible VR-Brille für Bastler

Nicht erst seit der Übernahme von Oculus VR für zwei Milliarden US-Dollar durch Facebook ist klar, dass der Markt für Virtual-Reality-Brillen in den nächsten Jahren noch merklich wachsen dürfte. Verschiedene Hersteller bemühen sich derzeit, eigene Lösungen dieser Art auf den Markt zu bringen. So gibt es mit GearVR eine VR-Brille von Samsung, die auf das Galaxy Note 4 aufsetzt. Die Brille wurde in Kombination mit Oculus VR entwickelt und setzt softwareseitig auf das Mobile-SDK des Herstellers. Mit OpenGear gibt es jetzt eine Open-Source-Kopie der Lösung.

Wie bei der offiziellen Samsung-Brille benötigt ihr zum Betrieb ein Galaxy S4. Andere Smartphones werden derzeit nicht unterstützt. Dafür spart ihr euch die dazugehörige Brille von Samsung. Stattdessen setzt OpenGear auf eine Papphülle, in der das Smartphone, die Linsen und die restliche Hardware untergebracht werden. Damit ähnelt OpenGear nicht zufällig Googles Cardboard-Brille. Im Gegensatz zu ihr befindet sich aber auch ein externes Head-Tracking-Modul in der Brille. Wie auch bei der GearVR sollen deren Sensoren für eine bessere Erkennung der Kopfbewegungen sorgen, als es bei Googles Do-it-yourself-Lösung der Fall ist.

OpenGear ist kompatibel zum Mobile-SDK von Oculus

Ganz so exakt wie bei der GearVR sollen die Kopfbewegungen zwar dann doch nicht erkannt werden, zum Test eigener Apps sollte Lösung allerdings mehr als ausreichen. Praktischerweise ist OpenGear kompatibel mit dem Oculus-Mobile-SDK. Daher lassen sich auch alle Apps damit nutzen, die für die GearVR entwickelt wurden. Allerdings geben die Macher des Projekts zu verstehen, dass Oculus beziehungsweise Samsung dem Ganzen natürlich jederzeit einen Riegel vorschieben könnten.

Wer sich für Virtual-Reality-Brillen interessiert, aber lieber selbst Hand anlegt, statt eine fertige Brille zu kaufen, der sollte sich das OpenGear-Projekt mal anschauen. So oder so dürfen wir gespannt sein, was sich in den kommenden Jahren auf diesem Markt noch tun wird.

Wenn euch das Thema interessiert, solltet ihr unseren Artikel „Oculus Rift, Project Morpheus und Co.: Renaissance der Virtual Reality“ lesen.

via hackaday.com

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2 Reaktionen
Price ?
Price ?

Whats da price ? Oder habe ich es überlesen.

Cardboards liegen bei 5-10Euro, Plastik-Brillen bei 10-xxx Euro. Samsungs kostet doch ich glaube $199 ohne Handy/Phablet, Zeiss wohl 99 Euro, Archos 30 Euro oder evtl sogar neulich nur 9,99, Durovis-Dive etwas mehr. Ein Handy hat man ja und Octacore, 2 GB Ram und FullHD sind bei aktuellen 200 Euro-Handies inzwischen normal.

Ein Problem ist wohl das Gyrometer und Kompass. GPS-"Mäuse" gabs früher mal für 15 Euro. Wer ein Handy mit Gyrometer hat, braucht den im VR eigentlich auch nicht. Als Nachrüst-Option allerdings wäre es durchaus sinnvoll.

Ein anderes generelles Problem ist die Ansteuerung. Wer die Changelogs der entsprechenden Android-Player liest, findet oft Texte wie "Unterstützung für Tastaturen und externe Controller". Leider sind Bluetooth-Fernsteuerungen so teuer wie Bluetooth-Tastaturen (20-30 Euro gelegentlich bei Discountern) oder gar noch teurer.

Grundsätzlich laut Oculus braucht man wohl ein feines Tracking weil vielen Nutzern (und nicht nur ein paar "bedauerlichen Einzelfällen"(TM) ) übel wird (motion sickness).
Wenn man Filme, Serien oder TV (in 2D) gucken will, ist das wohl weniger wichtig als bei Action-Spielen und begehbaren 3D-Museen.

Wer ein paar Euros für Brillen von Ebay investiert, merkt schnell das Bedienung und Mangel an Apps ein Hauptproblem sind. Die Brillen sind für Augmented Reality und Video gucken sehr ok. Hoffentlich erkennen bald Immobilienmakler das Potential.

Antworten
sebush
sebush

"Wie bei der offiziellen Samsung-Brille benötigt ihr zum Betrieb ein Galaxy S4. "
bei der samsung gearvr wird ein Note4 benötigt...

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