Das niederländische Software-Analyse-Unternehmen Software Improvement Group (sig) hat sich in einer aktuellen Studie mit der Qualität von OpenOffice.org beschäftigt. Das freie Büro-Anwendungs-Paket erhielt dabei nur mittelmäßige Noten. Neben der Qualität des Quellcodes wurde auch die bevorstehende Übernahme von Sun durch Oracle kritisch hinterfragt. Möglicherweise könnte Oracle die Weiterentwicklung nicht genauso fördern, wie es Sun bisher getan habe.
Die Mitarbeiter von Sun Microsystems hätten derzeit einen wesentlichen Anteil an der Weiterentwicklung von OpenOffice.org, auch wenn sich jederzeit Entwickler anderer Unternehmen beteiligen könnten. Wie sich dieser Umstand auswirkt, wenn Sun in die Unternehmensstruktur von Oracle integriert wird, ist noch nicht konkret absehbar. Auch wenn Oracle den lizenzfreien Fortbestand bereits angekündigt habe, sei eine lizenzpflichtige Version von OpenOffice.org nach Ansicht von sig durchaus möglich. Dass es hier bereits mit StarOffice ein proprietäres Produkt auf der Basis von OpenOffice.org gibt, wird nicht erwähnt.
Als Empfehlung zur Verbesserung der Codequalität sollten die Entwickler mehr auf Code-Standards setzen, die speziell auf die technische Qualität des Quellcodes gerichtet sind. Auch sollten die manuellen Code-Reviews durch automatisierte Review-Tools abgelöst werden.
Die 12-seitige Studie lässt sich als PDF-Dokument (1,2 MByte) herunterladen.

















Eine wichtige Info fehlt: wer hat diese selbsternannten Götter des Quellcodes eigentlich auf den Plan gerufen? Von selbst sind die bestimmt nicht auf die Idee gekommen, oder?
Kam da zufällig etwas Geld aus Redmond hinzu?
Die grundsätzliche Wertung "mittelmäßig" mag ja vielleicht stimmen - aber im Vergleich zu was?
Im Vergleich zu "schlecht" ist "mittelmäßig" auf jeden Fall eine gute Wahl.
Was die Kommentare anbelangt spar ich mir die Mühe. Ist eh absehbar was für Trolle das wieder sind.
Und mit welcher Software wird denn verglichen?
Mich würde mal interessieren, wer so eine Blödsinns-studie überhaupt bezahlt. Vermutlich die Konkurrenz.
Wie sinnig das im Einzelfall ist, ist natürlich fraglich.