Lustigerweise bedeutet Open Source in diesem Fall nicht, dass man nach einer Installation von OpenVBX kostenlos telefonieren kann, sondern durch die Nutzung von Twilio fallen regelmäßig Gesprächsgebühren an. Insofern ist der tiefere Nutzen von OpenVBX fraglich, da alle interessanten Teile nicht enthalten sind. Durch Nutzung der Cloud könnten böse Zungen durchaus behaupten, es ist nicht mehr als ein Backend zur Verwaltung einer API – nebenbei hat es übrigens auch alle vorhandenen Open Voice Standards ignoriert – braucht es ja auch nicht – denn ob es wirklich offen ist, ist so eine Sache.
Das hat man auch bei Gigaom erkannt, wo eine heiße Diskussion um das Thema entbrannt ist, und wo auf die Ruby on Rails Anwendung Tropo verwiesen wird, die faktisch das gleiche leistet, aber dabei wesentlich offener ist.
Schade, eigentlich ein guter Ansatz, der letzten Endes nicht das hält, was er verspricht. Trotzdem mag es für den einen oder anderen eine Alternative zu wirklich teuren Diensten sein, da die Möglichkeit es auf die eigenen Bedürfnisse anzupassen trotzdem gegeben ist.
Wie genau OpenVBX funktiert, soll das folgende Video verdeutlichen:





2 Answers
von schlumpi 09.07.2010 (13:42Uhr) 1.
Hm, ich weiß nicht. Kann mir nicht wirklich vorstellen, dass ich das benutzen möchte. Die Webapplikation scheint ja ganz schick zu sein und auch eine einigermaßen gute Usability (auf den ersten Blick) allerdings hätte ich mir das eher als ein Frontend für einen Asterisk gewünscht.
von Alex Haupt 13.07.2010 (17:44Uhr) 2.
Da nutze ich dann lieber die Lösungen von nfon oder die Team-Lösung von sipgate. Web-basierende Telefonlösung mit API-Funktionen für eine preiswerte monatliche Gebühr.