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Software & Infrastruktur

Opera 15: Erste Version mit Chromium- und Blink-Unterbau für Windows und Mac

    Opera 15: Erste Version mit Chromium- und Blink-Unterbau für Windows und Mac

Opera hat eine neue Beta-Version seines gleichnamigen Browsers in Version 15 veröffentlicht. Diese setzt erstmals auf Googles Chromium-Engine, die jüngst vorgestellte Rendering Engine „Blink“ und V8 als Javascript-Engine. Damit beschreitet Opera komplett neue Wege.

Opera Next 15 – von Grund auf neu entwickelt

Opera macht Ernst. Im Februar dieses Jahres hat die norwegische Softwareschmiede angekündigt, sich von der eigenen Technik zu verabschieden, um auf Code-Architekturen freier Projekte zu setzen. Ursprünglich war der Plan, als Alternative auf Webkit zu setzen, nach der Vorstellung der neuen Rendering-Engine „Blink“ im April dieses Jahres folgt Opera aber Google stehenden Fußes.

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Opera Next 15 – der erste Browser der Norweger mit Googles Chromium-Unterbau. (Foto: Opera)

Obwohl Opera Next 15 eine vollständige Neuentwicklung ist, versuchen die Entwickler, die Nutzeroberfläche möglichst nah an den Vorgänger-Versionen zu orientieren und zu optimieren. Eine Neuerung ist allerdings die Zusammenlegung von Adress- und Suchfeld, wie es auch bei Chrome zum Einsatz kommt. Als Grundlage von Opera Next 15 wird übrigens auf die Chromium-Version 28 gesetzt, die erst kürzlich veröffentlicht worden ist. Dieser Chromium-Build ist die erste Version, in der Googles neue Blink-Engine Verwendung findet. Sie unterscheidet sich noch nicht großartig von der Webkit-Engine, was sich in Zukunft allerdings ändern wird. Die Geschwindigkeit soll sich indes schon merklich erhöht haben.

Außer dem bereits erwähnten Adressfeld hat Opera zur Gruppierung von Websites die sogenannte Funktion „Speed Dial“ integriert, die Nutzer sich beliebig einrichten können. Ferner wurde eine „Stash“-Funktion integriert, der einem Bookmarking-Dienst ähnelt. Nutzer können beim Surfen interessante Seiten mit einem Herz-Symbol markieren. Durch diese Aktion wird ein Screenshot der Seite erstellt, die später erneut aufgerufen werden kann. Klingt recht praktisch, da man so nicht alle Websites fest bookmarken muss, sondern sich später wieder vorlegen kann, um sich beispielsweise einen interessanten Artikel durchzulesen oder ein Produkt näher anzusehen.

Last but not least hat Opera seinen eigenen Kompressionsmodus „Turbo“ zugunsten von Googles SPDY-Protokoll ad acta gelegt, mit der das Laden von Websites beschleunigt werden soll. Opera Next 15 steht ab sofort auf Operas Servern sowohl für OS X als auch für Windows zum Download bereit. Eine Testinstallation lohnt.

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