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Startups

Operator: Das steckt hinter dem neuen Startup des Uber-Gründers

    Operator: Das steckt hinter dem neuen Startup des Uber-Gründers
Operator versteht sich als Messaging-App für Händler und Kunden. (Bild: Screenshot)

Der „Laziness as a Service“-Trend setzt sich fort. Unternehmer Garrett Camp will mit seiner neuen App die Kommunikation und Transaktionen zwischen Kunden und Händlern über Textnachrichten abwickeln. Vor dem offiziellen Launch von „Operator“ stehen schon mehr als 84.000 Interessenten auf der Warteliste.

„Operator“ - Messaging-App für den Einkauf

Garrett Camp ist ein Unternehmer wie aus dem Startup-Regelbuch. Der Kanadier war Mitgründer des Social Media-Dienstes StumbleUpon und anschließend auch im Gründungsteam der Taxi-Alternative Uber. Dort sitzt er mittlerweile im Vorstand, was ihm viel Zeit für neue Projekte gibt. Sein neuestes heißt „Operator“. Die Website führt bisher nur zu einer Warteliste, in der sich seit der Ankündigung vergangene Woche schon knapp 85.000 Menschen eingetragen haben.

Die Manager des Startups wollen die Kommunikation zwischen Kunden und Händlern in einer Messaging-App abwickeln. Ein Nutzer schickt ein Anliegen an „Operator“, etwa eine Anfrage für einen Warenersatz. Mit der Frage kann ein Bild mitgeschickt werden, sodass der „Operator“ den richtigen Händler vermittelt. Die App lässt User durch alle Geschäfte, die in der App eingetragen sind, browsen und Kontakt aufnehmen. Im besten Fall kauft der Nutzer einen Artikel und bekommt diesen vom Händler direkt geliefert.

Operator versteht sich als Messaging-App für Händler und Kunden. (Bild: Screenshot)
Operator versteht sich als Messaging-App für Händler und Kunden. (Bild: Screenshot)

Kostenloser Shopping-Assistent

Im Silicon Valley werden diese lebenserleichternden Dienste als „Laziness as a Service“ bezeichnet. Nach einem ähnlichen Prinzip funktioniert auch die Concierge-App „Magic“, die als virtueller Assistent vielfältige Aufträge übernimmt. Im Gegensatz zu dem Viral-Hit soll „Operator“ aber ein lang entwickelte Anwendung mit ausgeklügeltem System sein, behaupten die Betreiber. „Messaging wird die zukünftige Maßeinheit des modernen Handels“, schreibt CEO Robert Chan in der Produktbeschreibung auf Medium.  Die Kundenkommunikation über Textnachrichten sei effizienter als der Griff zum Telefonhörer, findet der Geschäftsführer.

Wie „Operator“ mit dem Kommunikationstool für Shopping Geld verdienen will, verrät Gründer Camp nicht. In der Launchphase will das Unternehmen seinen Nutzern keine Gebühren verrechnen. Neben Partnern im Handel muss die Plattform außerdem Mitarbeiter engagieren, die die eingehenden Kundenanfragen abwickeln. Welche Händler beim Start der App dabei sein werden, bleibt noch geheim. „Operator“ soll noch im Frühling live gehen, vorerst allerdings nur in San Francisco und New York.

Neben „Operator“ und „Magic“ hat auch Facebook unlängst erkannt, dass tech-affine Konsumenten ungern telefonieren. Bei der Entwickler-Konferenz f8 hat das Social Network die Integration von Kundendiensten in den Messenger vorgestellt.

via www.bloomberg.com

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3 Reaktionen
chatShopper
chatShopper

Ein interessanter Ansatz, ich bin gespannt wie die Umsetzung aussehen wird! Es tut sich sehr viel in diesem Bereich und auch wir sind in diesem Umfeld aktiv, allerdings werden wir einen crowdbasierten Ansatz verfolgen: http://www.chatshopper.com/

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Gute Idee endlich realisiert
Gute Idee endlich realisiert

Im Prinzip sind diese Handwerker-Börsen schon teilweise in diesem Bereich unterwegs. Man hat was zu reparieren oder zu bauen und sucht Leute die es machen weil Amazon niemanden anbietet der z.B. den TV einrichtet und anschliesst oder die Regenrinne reinigt oder Hecken schneidet.

Die Idee gabs schon vor Jahren. aber auch für (oft auch gewerbliche) Flohmärkte und natürlich Einkaufs-Straßen oder Einkaufs-Center.

Das verständlichste Beispiel dafür waren aber Job-Börsen die ständig überall stattfinden: Die Firmen und Bewerber geben (anonym oder auch nicht) an was sie haben(Zeugnisse, MCSE-Zertifizierungen, Haus-Tarif-Vertrag,...)/wollen(Halbtags-Job, Alleinerziehend, Diplom-Informatiker als Backup-Administrator, Diplom-Mathematiker für Umsatz-Steuer-Berechnung, Lohnbuchhalter,...)/können(...) und der Markt als virtueller Punkt aller Nachfrage und allen Angebotes zeigt die Matches. Tinder klingt von der Beschreibung ähnlich funktioniert aber anders.
Wenn also 200 Realschüler auf der Messe ankommen sieht man das und muss die Suchanfrage verfeinern.

Oder auch wenn man z.b. Schrauber-Teile fürs Auto sucht. Dann würden alle Schrott-Plätze und Ersatz-Händler in Reihenfolge der Entfernung oder Affinität automatisch die Anfrage sehen und man könnte antworten wie viel man dafür haben will und welcher Zustand es ist. Umgekehrt könnten die Auto-Verschrotter eintragen das ein Auto reinkommt (Baujahr, Modell, Farbe,...) und die Teile würden von Interessenten virtuell reserviert und angezahlt. Bevor man 50 Euro für die Verschrottung zahlt könnte man Teile privat verkaufen. Wer die vielen Auto-Sendungen oder Ludolfs guckt erkennt das sowas gefragt ist. Der Trick der in diesem Fall die Arbeit massivst erleichtert ist nämlich, das die Leute ihr Baujahr und Auto-Modell kennen. Das ist quasi genau so gut als wenn man mit der EAN/Barcode seiner Waschmaschine zum Vertrags-Reparatur-Dienst geht und die gleich die Baupläne und Ersatzteil-Nummern und Preise im Tablett haben.

Aufgrund von Regularien muss man leider warten bis es Amerikaner machen. Leider passen die oft ihre Konzepte nicht an so das es hier scheitert oder nicht mal angeboten wird: Google Pay, Amazon Wallet, Wal-Mart Deutschland, teilweise Uber.
Positives Gegenbeispiel ist Netflix. Im Gegensatz zu vielen anderen Startups bauen die wirklich im Ausland massiv aus. Andere Startups bauen Büros in schicken Büro-Lagen und viele Mitarbeiter und kaufen Firmen auf usw. und der Kleinaktionär kann dem Cash-Burn zusehen.
Solche Dienste können sehr gut funktionieren. Man muss eine Feier o.ä. planen und lässt sich Preise und Example-Fotos z.b. von Pensionierungs-Feier-Buffets oder dekorierten Hochzeits-Hallen schicken. Dasselbe machen die Anbieter jetzt ja auch schon aber viel gestreuter: Flyer im Briefkasten, Werbung in der Lokal-Zeitung, Stände auf Berufs-Messen, auf Handwerker-Messen, Hausbesitzer/Wohnungs-Verbesserungs-Messen,... . Stattdessen macht man es Face-2-Face. Wenn man schlau ist, kann man (anonymisiert) Anfragen und Angebote als Schaufenster sehen.

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Eleftherios Hatziioannou

Es handelt sich auf jeden Fall um einen sehr sinnvollen Kanal, der aufgrund der Popularität dieser neuen Form der Kommunikation auch im Kontext von Unternehmen/Dienstleistern immer relevanter wird. Deshalb bietet die smoope GmbH aus Stuttgart schon seit Oktober 2013 eine Plattform für Service Messaging - und zwar made and hosted in Germany. Derzeit nutzen die Lösung ca. 200 Unternehmen von A wie Automobilhändler (Probefahrtbuchung) bis Z wie Zahnärzte (Termine) - Tendenz stark steigend. Es handelt sich um eine reine B2C Messaging-Lösung, über die Kunden/Interessenten Unternehmen kontaktieren können mit weiteren sinnvollen Funktionen, wie z.B. zur Verbreitung des Kanals unter Kunden oder Schnittstellen zur Integration in bestehende Systeme, etc... Wer Fragen/ Interesse hat oder "Service To Go" einfach mal ausprobieren möchte, kann uns gerne anschreiben über diesen Link (einfach über das Smartphone) aufrufen und Schritte befolgen: http://smoo.pe/smoopeservice

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