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Open Source: Google stellt E-Learning-Plattform vor

Open Source: Google stellt E-Learning-Plattform vor

Mit Oppia hat ein quelloffenes E-Learning-Tool vorgestellt. Die dazugehörige Plattform kann ohne Programmierkenntnisse zum Erstellen eigener Lerninhalte genutzt werden.

Open Source: Google stellt E-Learning-Plattform vor

E-Learning mit Oppia. (Bild: Oppia)

Oppia: Interaktives Lernen dank neuer Open-Source-Plattform

Oppia: So sieht Googles neue E-Learning-Plattform aus. (Screenshot: Oppia)
Open Source: So sieht Googles neue E-Learning-Plattform Oppia aus. (Screenshot: Oppia)

Oppia erlaubt es Nutzern, an Online-Kursen teilzunehmen und eigene zu erstellen. Die Kurse auf der Seite werden „explorations“, also Erforschungen, genannt. Als Ersteller eines solchen Kurses könnt ihr den Teilnehmern beispielsweise Fragen stellen und unterschiedliche Antworten zur Auswahl geben. Abhängig von der gewählten Antwort kann sich ein Kurs unterschiedlich entwickeln. So könntet ihr zu Beginn beispielsweise ermitteln, wie gut sich ein Teilnehmer auf einem bestimmten Gebiet auskennt, und ihm nur solche Aufgaben stellen, die seinem Wissensstand entsprechen.

Auf der kostenlosen und schnörkellosen Plattform könnt ihr dazu unterschiedliche Regeln definieren. Neben einfachen Frage-Antwort-Konstellationen lassen sich beispielsweise auch interaktive Karten über Google Maps nutzen. Außerdem lässt sich auch eigener Coffeescript-Code verwenden. Alle Kurse und Inhalte, die über die Plattform erstellt werden, unterliegen der Creative Commons-Attribution-ShareAlike-4.0-Lizenz. Wer Teile anderer Kurse nutzt, wird gebeten auf den Ursprungskurs zu verlinken, allerdings ist es laut Google nicht Voraussetzung.

Open-Source-Plattform Oppia: Der Clou soll die statistische Auswertung der Ergebnisse sein

Kurse lassen sich gemeinsam mit anderen Nutzern bearbeiten. Oppia stellt aber nicht nur die Kurse als solche zur Verfügung, sondern soll auch eine statistische Auswertung der Antworten vornehmen. So sollen Kursersteller Fehler in ihrer Aufgabenstellung finden können. Ist bei einer Frage die Fehlerquote beispielsweise enorm hoch, könnte sich der Ersteller überlegen, die Frage entweder besser zu formulieren oder den Schwierigkeitsgrad anzupassen.

Oppia selbst ist Open-Source und steht unter der Apache-2.0-Lizenz. Die Plattform wurde auf Basis von Python und AngularJS entwickelt und läuft auf Googles App-Engine. Den Quellcode findet ihr auf der Projektseite von Oppia. Google ruft Entwickler dazu auf, sich an der Weiterentwicklung des Projektes zu beteiligen.

via thenextweb.com

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4 Antworten
  1. von Lars am 27.02.2014 (16:12 Uhr)

    Auf der Oppia Seite (https://code.google.com/p/oppia/) steht explizit "Disclaimer: Oppia is not a Google product."
    Also ist die Plattform gar nicht von Google.

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  2. von Atilla am 28.02.2014 (08:44 Uhr)

    @Lars: Es sieht nicht nur aus wie ein Google Produkt und verwendet meinen Google-Login, es ist sogar auf einer Google-Domain gelagert... Sicherlich kein Google-Produkt :)

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  3. von oskar am 28.02.2014 (09:41 Uhr)

    Doch, es ist im wesentlichen von Google, aber kein Google-Produkt:
    "Much of the code that powers this site was written as an open-source project by a group of Google engineers in their 20% time. However, oppia.org is not a Google product, and Google bears no responsibility for the content of this website. "

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  4. von Steven am 01.03.2014 (15:51 Uhr)

    Ist eher ein Pro bono Projekt von Google. Kein eigener Service oder ähnliches.

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