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Aus für den Web-Dino: Oracle verabschiedet sich von Java-Plugin

Aus für den Web-Dino: Oracle verabschiedet sich von Java-Plugin

Jetzt steht das Aus für einen weiteren Web-Dino fest. hat das Ende für das Java-Plugin bekannt gegeben. Mit Java 9 wird das Browser-Plugin nicht mehr unterstützt, später soll es ganz entfernt werden.

Aus für den Web-Dino: Oracle verabschiedet sich von Java-Plugin

Java. (Bild: Oracle)

Oracle: Plugin-freies Web statt Java-Plugin

Einst geliebt oder gehasst, jetzt vor allem gefürchtet: Das Ende für Flash scheint besiegelt, jetzt ist der nächste Web-Dino dran. Oracle hat das endgültige Aus für das immer wieder wegen Sicherheitsproblemen in die Schlagzeilen geratene Java-Plugin angekündigt. In einem entsprechenden Blogeintrag ließ der Softwareriese wissen, dass er ein Plugin-freies Internet unterstütze.

Das Java-Plugin im Browser gehört bald der Vergangenheit an. (Foto: osde8info / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA)

Als Grund die Entscheidung gab Oracle an, dass sich viele Browserentwickler schon vom Plugin-Support verabschiedet hätten. Neben Java betreffe dies auch Flash und Silverlight. Damit könne nicht garantiert werden, dass die Java-Applets weiterhin funktionierten. Entwicklern, die auf das Java-Plugin setzen, rät Oracle zu Alternativen wie der Technologie Java Web Start, die ohne Plugins auskommt.

Java-Plugin wird bald ganz aus Java entfernt

Das Java-Plugin wird Oracle zufolge mit dem wahrscheinlich im Herbst 2016 erscheinenden Java 9 auf den Status „deprecate“ (missbilligen) gesetzt und damit nicht mehr unterstützt. Aus späteren Java-Versionen soll die Technologie schließlich ganz entfernt werden.

Zuletzt war das Java-Plugin bei Browser-Nutzern immer unbeliebter geworden, vor allem weil es als großes Sicherheitsrisiko bekannt war. In Deutschland hatte Java aber im vergangenen Jahr „nur“ den dritten Platz der anfälligsten Programme inne. An der Spitze stand der VLC-Media-Player 2 vor Apples Quick Time 7 und Java, wie eine Untersuchung des IT-Security-Unternehmens Secunia für Windows-PCs zeigt.

via derstandard.at

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