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Oracle veröffentlicht kostenpflichtiges Open Office 3.3, kündigt Cloud-Lösung an

Die auf .org basierende, kostenpflichtige Bürosuite Open Office (ehemals StarOffice) liegt jetzt in Version 3.3 vor. Zudem stellte Oracle das „Cloud Office“ vor. Wann das kostenlose OpenOffice.org ebenfalls die Version 3.3 erreicht, ist unklar. Die Abspaltung LibreOffice nähert sich derweil ebenfalls der Version 3.3 an.

Oracle veröffentlicht kostenpflichtiges Open Office 3.3, kündigt Cloud-Lösung an

Neuerungen bei Oracle Open Office

Preisstaffelungen bei Oracle Open Office.

Die Programmsammlung Oracle Open Office 3.3 enthält neue Konnektoren für die Anbindung an Oracles E-Business Suite, Oracle Business Intelligence und Microsoft Sharepoint. Außerdem sollen Performance und Stabilität besser sein, erklärte Oracle.

Oracle Open Office 3.3 gibt es in zwei Versionen:

  1. Privatanwender und kleinere Unternehmen zahlen für das Standardpaket 39 Euro pro Anwender. Diese Standardversion ist pro Lizenz auf ein Betriebssystem beschränkt.
  2. Die Enterprise-Edition richtet sich an mittlere und große Unternehmen und kann nur ab 100 Lizenzen erworben werden. Sie lässt sich auf beliebigen Betriebssystemen einsetzen: Windows, Mac, Linux, Solaris. Preis pro Lizenz: 71 Euro.

Neu: Oracle Cloud Office

Das Oracle Cloud Office soll sich nahtlos mit dem Oracle Open Office verbinden und auch den Zugriff per Smartphone ermöglichen.

Das webbasierte Oracle Office wiederum soll sich nahtlos in Oracle Open Office integrieren und auch auf mobilen Endgeräten nutzbar sein. Oracle schreibt dazu:

Oracle Cloud Office ist eine Office Suite fürs Web und für Mobile. Es enthält Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationssoftware und mehr. Es basiert auf offenen Webstandards und dem Open Document Format (ODF). Oracle Cloud Office ermöglicht die Zusammenarbeit im Web-2.0-Stil, den mobilen Zugriff auf Dokumente und ist kompatibel zu Microsoft-Office-Dokumenten.

Hier gibt es drei Varianten:

  1. Die Professional-Edition kann man auf eigenen Servern installieren.
  2. Beim On-Demand-Dienst übernimmt Oracle das Hosting.
  3. Eine weitere Version richtet sich an Service-Provider.

Preise sind derzeit noch nicht bekannt.

OpenOffice.org und LibreOffice

Rund um das Open-Source-Projekt OpenOffice.org gibt es aktuell einige Fragezeichen. Zwar ist es die Grundlage von Oracle Open Office und offiziell ist Oracle Förderer des Projekts, nachdem es im Zuge der Übernahme von Sun zum Unternehmen gekommen war. Aber erst kürzlich hatten führende Entwickler das Projekt aus Protest verlassen. Daraus war die Stiftung The Document Foundation und das abgespaltene Projekt LibreOffice hervorgegangen.

Von OpenOffice.org 3.3 gibt es derzeit nur einen Release Candidate. Auch LibreOffice hat gerade einen Release Candidate seiner Version 3.3 veröffentlicht.

Weiterführende Links zu Oracle Open Office und Cloud Office

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