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Marketing

Orkut: Google stellt sein erstes Social Network ein

    Orkut: Google stellt sein erstes Social Network ein
Google Zeitgeist 2013: Danach suchten die Deutschen in diesem Jahr. (Foto: Brion Vibber / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

Die zehn Jahre alte Plattform geht Ende September offline. Beliebt ist Orkut vor allem in Brasilien, der Betreiber legt jedoch den Fokus auf Google+.

Erster Social Network-Versuch

Google kündigt das Ende von Orkut an. Die Social Networking-Plattform wird am 30. September offiziell vom Netz genommen. Anmeldungen für den Dienst sind nicht mehr möglich, bestehenden Nutzern wird der Transfer ihrer Daten empfohlen.

Der Suchmaschinenriese startete Orkut im Jahr 2004. Das Portal war ein Produkt von Googles 20 Prozent-Initiative, bei der Mitarbeiter ein Fünftel ihrer Arbeitszeit in eigene Projekte investieren konnten. Den Namen erhielt die Website von seinem Entwickler Orkut Büyükkökten. Es war Googles erster Versuch, eine Social Media-Community aufzubauen. User konnten Bilder teilen und Diskussionsgruppen erstellen. Später integrierte der Konzern weitere Features wie die Verbindung zu YouTube.

Orkut wurde in den vergangenen Jahren von anderen Google-Diensten überholt. (Bild: Screenshot)
Orkut wurde in den vergangenen Jahren von anderen Google-Diensten überholt. (Bild: Screenshot)

Google+ stärker als Orkut

Weil knapp die Hälfte der User aus Brasilien kamen, übersiedelte das Entwickler-Team 2008 vom kalifornischen Headquarter dorthin. Knapp 15 Prozent der Nutzer sitzen zudem in Indien. Offizielle Zahlen zur Gesamtreichweite veröffentlicht Google nicht. Das Unternehmen begründet das Ende damit, dass neuere Social Media-Dienste des Konzerns eine relevantere Reichweite aufgebaut haben. Der Fokus soll künftig nur mehr auf Google+ liegen. Das Social Network feierte eben seinen dritten Jahrestag.

Neuanmeldungen sind auf dem Portal heute nicht mehr möglich. Wider Erwarten erlaubt Google keinen direkten Transfer der Nutzerkonten zu Google+. Wer seine Inhalte sichern und transferieren will, muss dafür den Dienst Google Takeout verwenden.

via www.informationweek.com

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1 Reaktionen
W4rl0ck
W4rl0ck

Der Fokus liegt auf google+ ? Wie viele Sessions gab es denn auf der Google IO zu Google+ ? Genau eine. Die Tage von Google+ sind gezählt.

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