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Aus Frust über das Gesundheitssystem: Versicherungs-Startup Oscar jetzt 2,7 Milliarden wert [Startup-News]

Aus Frust über das Gesundheitssystem: Versicherungs-Startup Oscar jetzt 2,7 Milliarden wert [Startup-News]

Der Wert des auf personalisierte Policen spezialisierten Versicherungs-Startups Oscar steigt weiter. Und: Ein Wein-Startup aus Mainz sammelt erneut einen Millionenbetrag ein. Die heutigen Startup-News.

Aus Frust über das Gesundheitssystem: Versicherungs-Startup Oscar jetzt 2,7 Milliarden wert [Startup-News]

US-Lebensmittelkette steigt bei Instacart ein

Kooperiert hat das US-Startup Instacart mit Wholefoods schon länger, jetzt wird daraus jedoch eine echte Investorenbeziehung: Laut Recode investiert die Supermarktkette eine unbekannte Summe in das Jungunternehmen aus San Francisco, das sich als Uber für den Supermarkt-Einkauf versteht.

Startups wie Instacart bieten volle Einkaufstüten On-Demand. Was Nutzern viel Komfort bringt, ist für die „Shopper“ oft viel Arbeit bei geringem Lohn. (Foto: Instacart)
Startups wie Instacart bieten volle Einkaufstüten On-Demand. Was Nutzern viel Komfort bringt, ist für die „Shopper“ oft viel Arbeit bei geringem Lohn. (Foto: Instacart)

Zudem verständigten sich beide Seiten auf ein mehrjähriges Lieferabkommen. Demnach wird Instacart alle per App bestellten Waren aus dem Wholefoods-Sortiment künftig exklusiv an Kunden ausliefern.

Oscar: Versicherungs-Startup jetzt 2,7 Milliarden wert

Satte 400 Millionen US-Dollar sammelt das in New York angesiedelte Versicherungs-Startup Oscar ein. Geldgeber sind unter anderem Google Capital und Lakestar, die Venture-Kapital-Firma von Klaus Hommels. Die Bewertung soll nach Angaben von Forbes auf nunmehr 2,7 Milliarden US-Dollar klettern. Das im Jahr 2013 von einem deutschen Studenten mitbegründete will die Versicherungsbranche umkrempeln.

Aus Frust über das verkrustete US-Gesundheitssystem will man Bürgern endlich „verbraucherfreundliche“ Leistungen anbieten. Dazu setzt das Unternehmen auf personalisierte Versicherungspolicen sowie kostenlose Arzneimittel und Online-Preisvergleiche. Oscar soll zur primären Anlaufstelle für Versicherte werden, vor allem bei Fragen zu Krankheiten oder Behandlungsmethoden. Ein Großteil des gesamten Serviceangebots wird dabei mithilfe der Telemedizin gesteuert.

Siebenstellig für Loopline aus Berlin

Für ihre Idee, ein cloudbasiertes Feedback-System für Mitarbeiter zu entwickeln, hat das Berliner Startup Loopline ebenfalls eine siebenstellige Summe eingesammelt. Zu den Geldgebern gehören der VC-Fonds Technologie von der IBB, der High-Tech Gründerfonds und zahlreiche Business-Angels.

Mit von der Partie sind unter anderem die Flaconi-Gründer und Martina Weiner von der HR-Beratung i-potentials. Über die Online-Plattform können Mitarbeiter anonymes Feedback zu ihrem Unternehmen abgeben. Für Chefs werden so Stärken und Schwächen in ihrer Organisation ersichtlich. Das US-Vorbild dürfte Officevibe sein. Mehr dazu bei deutsche-startups.de.

5,3 Millionen für Vicampo aus Mainz

5,3 Millionen Euro kann das Mainzer Startup Vicampo in einer neuen Finanzierungsrunde von Investoren einsammeln. So haben laut Gründerszene die Altinvestoren um Passion Capital und E.ventures noch einmal Geld nachgeschoben. Für Vicampo ist es nicht die erste Finanzierungsrunde. Schon vor anderthalb Jahren gab es eine Kapitalspritze in Höhe von vier Millionen Euro.

Vicampo betreibt eine Online-Plattform, über die Winzer ihre Produkte verkaufen können, sofern sie nicht selbst im Besitz eines digitalen Angebots sind. Wein-Startups liegen im Trend: Vor wenigen Wochen Vivino aus den USA eine stattliche Summe von über 25 Millionen US-Dollar sichern.

Hier findet ihr die Startup-News der letzten Tage. Ihr habt einen Tipp für unsere Redaktion? Schreibt @lojanna oder @hexitus bei Twitter!

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