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Ouya: 99 US-Dollar teure Android-Spielekonsole mit Xbox-Knowhow

Ed Fries war bei für die verantwortlich. Jetzt ist er als Berater an der einer neuen Android-Spielekonsole beteiligt, die durch Preis und Konzept auf sich aufmerksam macht.

Ouya: 99 US-Dollar teure Android-Spielekonsole mit Xbox-Knowhow
So soll die Android-Spielekonsole aussehen.

Ouya, ein bislang noch nicht in Erscheinung getretenes US-amerikanisches Startup, arbeitet an einer Android-Spielekonsole zum Preis von 99 US-Dollar. Einige namhafte Mitarbeiter und Berater sollen sich bereits an Bord befinden – darunter Xbox-Vater Ed Fries, berichtet The Verge.

Nutzer können eigene Spiele für die Android-Spielekonsole entwickeln

The Verge bezieht sich auf einen Eintrag auf AngelList, der mittlerweile gelöscht wurde. Die öffentlich gewordenen Informationen klingen dennoch zu interessant, um sie an dieser Stelle unerwähnt zu lassen. An der Entwicklung beteiligt ist demzufolge unter anderem Muffi Ghadiali, der als leitender Produktmanager bei Lab126 am Amazon Kindle arbeitete. Auch Yves Behar, Designer der One-Laptop-per-Child Initiative, soll dabei sein.

Das Interface der Android-Spielekonsole macht einen guten ersten Eindruck.

Das Konzept der Android-Spielekonsole ist ebenso aufsehenerregend wie die daran beteiligten Personen. Jedem Nutzer soll es möglich gemacht werden, eigene Spiele zu erstellen, die anschließend kostenlos veröffentlicht werden. Dem Gerät soll dafür ein Software-Entwicklerpaket beiliegen. Möglichkeiten der Monetarisierung sind noch nicht bekannt, In-Game-Advertising und -Purchases wären jedoch Wege dafür.

Würdet ihr euch eine solche Spielekonsole zulegen?

Weitere Informationen:

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Eine Antwort
  1. von Daniel am 06.07.2012 (03:40 Uhr)

    Das wird sie nicht, aufwändigere Titel kann man für eine solche Konsole nicht erwarten. Darauf deutet alleine schon der Preis hin, man vergleiche welche Hardware z.B. ein vergleichbar teures Laptop bietet. PlayStations und Xboxen sind nur erschwinglich weil die dahinterstehenden Konglomerate es sich leisten können, sie mit Verlust zu verkaufen. Ein Startup kann das nicht, die müssen bereits mit der Hardware Profit machen um überhaupt eine Chance zu haben, zu überleben.

    Die Plattform würde wohl ausschliesslich der Indie- und möglicherweise der Emulationsbranche gehören. Dass es dort einen Markt für eine Konsole gibt bezweifle ich stark. Noch eine Kiste im Haus, für das was man auch auf dem PC, dem Tablet oder dem Smartphone bereits günstiger hat? Da sehe ich den Reiz nicht.

    Ich wage vorauszusagen dass diese Konsole niemals das Licht der Marktreife erblicken wird. Das Konzept ist zu löchrig um Investoren zu finden. Es gab in der Geschichte der Spielekonsolen schon dermassen viele grossartig angekündigte revolutionäre Neueinsteiger. Je erschienen ist davon kaum je eine, und von den wenigen die es geschafft haben hat so gut wie keine länger als ein Jahr überlebt.

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