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Wie Photoshop im Browser: Mit Pagecloud bearbeitest du deine Website so schnell und einfach wie noch nie

Wie Photoshop im Browser: Mit Pagecloud bearbeitest du deine Website so schnell und einfach wie noch nie

Pagecloud ist ein neuer und auf basierender Website-Editor, mit dem sich Änderungen an einer Website direkt im vornehmen lassen. Wir haben ihn uns angeguckt.

Wie Photoshop im Browser: Mit Pagecloud bearbeitest du deine Website so schnell und einfach wie noch nie

(Logo: Pagecloud/Facebook)

Pagecloud: Website-Editor für den Browser

Mit Pagecloud ist ein neuer und browserbasierter Website-Editor erschienen. Seine Daseinsberechtigung erläutert der Anbieter wie folgt: Das Internet, so schreiben die Macher auf ihrer Website, sei immer erdacht gewesen als ein Ort, wo jeder auf der Welt etwas online kreieren und teilen könne. „Dieses Ziel haben wir irgendwann aus den Augen verloren. Es ist zu einer ‚Read-only-Experience‘ für den Nutzer geworden, der nur noch passiv surft“, heißt es.

Mit Pagecloud soll sich das ändern. Nutzer sollen demnach eine Website nicht länger nur lesen, sondern auch aktiv gestalten können. Ermöglicht wird das durch einen auf JavaScript basierenden Live-Editor, der den Quellcode einer Website auslesen und so unmittelbar Änderungen daran vornehmen kann.

Diese Werkzeuge bietet Pagecloud an

Wer seine Website bei Pagecloud hostet, bekommt auf Wunsch eine browsergestützte und dem großen Photoshop-Vorbild nicht unähnliche Werkzeug-Palette angezeigt, wodurch sich kosmetische Änderungen beispielsweise am Content oder der Typographie einer Website vornehmen lassen. Nach dem Drag-&-Drop-Prinzip können ausgewählte Elemente einer Website beliebig verschoben und mit einem Klick auf „Speichern“ dauerhaft platziert werden.

So funktioniert der Pagecloud-Editor in der Praxis. (Screenshot: t3n)
So funktioniert der Pagecloud-Editor in der Praxis. (Screenshot: t3n)

Steht dem Nutzer hingegen keine Website mit entsprechendem Quellcode zur Verfügung, können zum Beispiel mit erstellte Ebenen einfach kopiert und in Pagecloud eingefügt werden. Die Software erkennt sie automatisch und bindet die Ebenen dann verlustfrei in die Online-Ansicht ein. Nach diesem Prinzip soll auch das Einbinden von Spreadsheets, Sketch-Dateien oder Fotos funktionieren. Ein zwischengeschalteter Upload solcher Dateien auf einem FTP-Server ist nach Angaben von Pagecloud nicht mehr nötig.

Preise und Verfügbarkeit

Gegenüber anderen Anbietern – verspricht Pagecloud – soll der Dienst durch eine überdurchschnittliche Performance überzeugen. Auf der Website von Pagecloud lässt sich der Live-Editor anhand einer kostenlosen Demo-Version ausprobieren.

Um die Gestaltungsfunktionen von Pagecloud nutzen zu können, muss nur der Browser (Safari, Chrome, Firefox und Internet Explorer 11 werden unterstützt) auf dem neuesten Stand sein. Die vollwertige Nutzung des Dienstes schlägt dann mit 24 US-Dollar pro Monat zu Buche.

via www.designernews.co

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7 Antworten
  1. von Anonymous am 22.12.2015 (12:51 Uhr)

    "Wer seine Website bei Pagecloud hostet, bekommt auf Wunsch eine browsergestützte und dem großen Photoshop-Vorbild nicht unähnliche Werkzeug-Palette angezeigt"

    Wie ähnlich - optisch? Funktionen zur echten Grafikbearbeitung konnte ich keine finden.

    Ich sehe nicht, was diese Applikation neu macht. Als Text-Editor scheint übrigens TinyMCE zum Einsatz zu kommen. Wie man den HTML-Code der gesamten Seite bearbeiten kann habe ich nicht herausgefunden (vllt. geht das in der Demo nicht), es scheint keine Möglichkeit in der Hierarchive zu navigieren - und damit ist das ganze nicht praxistauglich. Ich kann weder die Struktur des HTML-Dokumentes sehen noch verändern - damit lässt sich nicht viel anfangen.

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  2. von Anonymous am 22.12.2015 (12:52 Uhr)

    Hierarchie *

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  3. von Jens Holze am 22.12.2015 (14:38 Uhr)

    Grundlegend ja keine neue Idee. Systeme wie webflow cms oder auch das OpenSource ERP / Business Software System Odoo haben derartige Editier-Funktionen. Ein weiterer Nachteil ist die Performance. Auf meinem voll ausgestatteten Retina Macbook Pro war es nicht benutzbar. Zudem bringt die pixel-genaue Positionierung welche die Angaben dann als Inline Styles einfügt auch erheblichen Nachteil mit sich.

    Die Frage bleibt auch, brauchen wir noch etwas neues ? Oder investiert man vielleicht die Energie in bereits bestehende ausgereifte Systeme und macht diese noch besser.

    Allen ein schönes Fest :)

    Jens

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    • von David am 23.12.2015 (11:30 Uhr)

      Dem ist nichts hinzuzufügen! Man man man ey… Wieder ein scheiß Tool was gefeatured wird. Frage mich ob ihr euch auch mal die Mühe macht das wirklich zu testen aber hey, Hauptsache 40 Artikel gehen am Tag online. 5 Gute wären ja zu viel verlangt.

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  4. von ericsturm.de am 22.12.2015 (15:39 Uhr)

    Hmm, haben die wirklich nur das 24 US$/Monat bzw. 240 US$/Jahr-Preismodell. Das wäre ja nicht so clever.

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  5. von sascha fuchs am 23.12.2015 (11:42 Uhr)

    Da muss man nur in den Quellcode schauen um zu sehen was für ein Bullshit rauskommt, Tabellen zum Layout, Inlinestyles in jedem Tag, Semantic sucht man vergebenes.

    Ist schon ein Armutszeugnis das sich keiner der Redakteure auch mal kritisch dazu äußert, da würde man ja dem Sponsor ans Bein pinkeln. "T3N das WebWerbeMagazin ohne eigene Meinung" wäre ein passender Slogan für euren Relaunch.

    In diesem Sinne frohe Weihnachten

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