Die amerikanische Zeitungsvereinigung NAA hatte mehrere Unternehmen angefragt, ihnen Ideen fürs Geld verdienen mit Inhalten zu liefern - unter anderem auch Google. Das Unternehmen lieferte schließlich ein achtseitiges Papier, das man sich hier herunterladen kann.
Darin geht Google auf eine Erweiterung des hauseigenen Systems Checkout ein, die im nächsten Jahr zur Verfügung stehen soll. Im Prinzip geht es darum, dass Google auch Inhalte hinter einer Bezahlschranke indiziert und dem Nutzer als Suchergebnis anbietet. Will der sie aufrufen, läuft die Bezahlung über Checkout. Google behält 30 Prozent der Einnahmen ein, wickelt dafür den gesamten Kauf ab und leitet den Rest an den Inhalteanbieter weiter.
Das entspräche ziemlich genau dem Modell, das Apple erfolgreich mit dem iTunes Store eingeführt und beim iPhone AppStore wiederholt hat. Der Kauf muss möglichst simpel und schnell vonstatten gehen, nur dann hätten bezahlte Inhalte im bislang weitgehend kostenlosen Web eine Chance.
In dem Papier von Google wird eine weitere Idee vorgestellt: Leser können Abo-Pakete bestellen, die dann beispielsweise die zehn wichtigsten Business-Titel beinhalten.
Es wäre interessant zu sehen, ob viele Verlage über ihren Schatten springen und ausgerechnet mit Google zusammenarbeiten und ihre Inhalte der direkten Konkurrenz zu anderen Anbietern aussetzen. Natürlich stellt sich wie immer bei Google die Frage, inwiefern der Riese noch mächtiger werden sollte.
Links zum Thema
- Nieman Journalism Lab: Google developing a micropayment platform and pitching newspapers: “‘Open’ need not mean free”
- Bits Blog, New York Times: Google Plans Tools to Help News Media Charge for Content



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von Paid Content: Google will beim Verkauf v… 10.09.2009 (14:16Uhr) 1.
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