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Hardware

PaperTab: Flexibles E-Paper-Tablet aus Dresden [CES 2013]

    PaperTab: Flexibles E-Paper-Tablet aus Dresden [CES 2013]
PaperTab(s) in Aktion

Der (einstige) Traum so manchen Digital-Lesers wird in Dresden gefertigt, heißt PaperTab und debutiert in diesen Tagen auf der IT-Messe CES in Las Vegas. Intel und Plastic Logic präsentieren den Prototypen eines federleichten und trotzdem extrem vielfältigen E-Paper-Tablets.

Ausgestellt ist der Prototyp eines teilweise biegbaren 10,7″-Tablets, das die Entwickler – neben Plastic Logic und Intel sind Wissenschaftler der kanadischen Queen’s University beteiligt – PaperTab getauft haben. Das Konzept geht deutlich über eine reine Display-Demo hinaus: Mehrere PaperTabs lassen sich auf vielfältige Weise miteinander verknüpfen – von der Nutzung als Multi-Monitore bis hin zum Austausch von Dokumenten per Berührung, navigiert wird mittels Knicken des Bildschirms.

PaperTab(s) in Aktion

Plastic Logic – einstmals mit dem Plan angetreten, mit seinem Que proReader selbst den E-Reader-Markt unsicher zu machen – backt inzwischen kleinere Brötchen: Man will nur noch als Display-Zulieferer in Erscheinung treten. Die Produktion erfolgt komplett im “Silicon Saxony” in Dresden, wo Plastic Logic 170 Mitarbeiter beschäftigt. Nicht umsonst wird im Video nach„Dresden” gesucht.

PaperTab-Konzept noch zeitgemäß?

Ein Erfolg der Technologie ist in sofern schon aus Standort-Gründen wünschenswert, erscheint zumindest im Bezug aufs Consumer-Segment aber doch eher zweifelhaft: Schwarz-Weiß-Panels mit sichtbarer Anzeige-Verzögerung haben gegen die flinken Hochglanz-Panels von iPad, Google Nexus & Co. keine Chance, mag das Bedienkonzept auch noch so ausgereift sein. Chancen hat das PaperTab wohl am ehesten auf dem Bildungsmarkt und in professionellen Bereichen, wo viele großformatige Dokumente gelesen und bearbeitet werden. Aber schon für Zeitungen und Zeitschriften, wo ein kurzweiliges (und immer mehr „angereichertes”) Lese-Erlebnis vor einer augenfreundlicheren Textdarstellung geht, sind Tablets die bessere Wahl. Und für E-Books ist zumindest der in Las Vegas gezeigte Formfaktor deutlich überdimensioniert.

Ursprünglich publiziert bei lesen.net

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2 Reaktionen
jurkevonholdt
jurkevonholdt

Sieht nach dem perfekten eReader aus.

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e-ink hat auch Einsatz-Möglichkeiten
e-ink hat auch Einsatz-Möglichkeiten

Restaurant-Karten, selten wechselnde Inhalte, Aushänge, Kopien,... sind mit glanz-freiem EInk oft besser bedient.
0 Hertz, keine Reflektion, Batterieleistung nur fürs Umschalten und gutes Verhalten in der Sonne sind in wärmeren Ländern durchaus sinnvolle Features.
Zum 10-Euro-txtr gabs schon genug Ideen wofür man es sonst noch alles nutzen könnte. Preis-Schilder sind schon mal das erste.

Die Pad-Produzenten bieten ihre 7"-Modelle bis heute nicht pauschal mit 10" für 50 Euro mehr an. Von den fehlenden Updates mal abgesehen.

Wenn man nur hier und da klickt und text-häppchen liest, erkennt man es nicht. Aber längere Texte (E-Zeitung, Zeitschrift,...) lesen sich leicht gedimmt und in anpassbarer Schrift durchaus besser als auf überhell eingestellten Monitoren oder Tabletts deren Akku nach ein paar Stunden dann leer ist. Restaurants, Dönerbuden, Parkbänke und Automaten und Warteräume haben bis heute keine USB-Anschlüsse. Auch Walls Stadtmobiliar hat das womöglich nicht.

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