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Papierloses Büro: Doo.net startet offene Beta-Phase

Papierloses Büro: Doo.net startet offene Beta-Phase

Das Bonner Startup hat sein cloudbasiertes Tool zur Digitalisierung von Rechnungen, Quittungen und Verträgen in die offene Beta gebracht. Mit doo.net will das Unternehmen nicht weniger als das papierlose Büro realisieren. Zum offenen Beta-Test stehen für und 8 zum bereit.

Papierloses Büro: Doo.net startet offene Beta-Phase

Doo – alle Dokumente zentral digital verwalten

doo - übersichtliche Nutzeroberfläche des OS X-Clients (Bild: doo)

Mithilfe der doo-Software lassen sich an einem Ort alle Dokumente archivieren und leicht durchsuchbar machen. Die Applikation sammelt Dokumente aus E-Mails, Cloud-Diensten und durch den Nutzer ausgesuchten Ordnern, diese werden vor dem eigentlichen Upload gescannt und automatisch mithilfe „intelligenter Algorithmen“ – inklusive OCR-Texterkennung, sowie Stichwort- und Datenextraktion – organisiert und mit Tags versehen. Nach der Verstichwortung der Dokumente sortiert doo die Dokumente nach Tag-Kategorien wie Personen, Firmeninformationen, Ort und Dokument-Art. Auf diese Weise sollen die archivierten Rechnungen, Quittungen etc. schnell und einfach durchsuch- und auffindbar werden.  Der Nutzer kann zum Finden entweder die Suchfunktion oder vorgeschlagene Tags einsetzen.

Laut doo ist die Speicherung der Daten dank Technologien wie Oauth 2.0 und speziellen Verschlüsselungsalgorithmen, die nicht näher erläutert werden, gesichert. Die Dokumente werden bei deaktivierter automatischer Synchronisierung zudem lediglich lokal auf dem Rechner gespeichert. Ist die automatische Syncfunktion aktiviert, sichert doo alle Versionen der Dokumente auf den eigenen Servern.

Die Nutzung des Dienstes ist kostenlos, wobei der Free-Version lediglich bis zu 2.000 Dokumente gesichert werden können, bzw. 1GB Speicher zur Verfügung stehen. Wer größere Datenmengen benötigt, kann nach Ende der Betaphase zwischen Doo Premium für monatlich 4,99 Euro (20.000 Dokumente/ 10GB Speicher), Doo Premium plus für 7,99 Euro (50.000 Dokumente/25GB Speicher) wählen. Wer noch mehr Daten sichern möchte, kann auch die Professional-Version buchen, die bis zu 200.000 Dokumente und 100GB Cloud-Speicher bietet – dafür fallen monatlich 24,99 Euro an. Für Großfirmen gibt es zudem individuelle Angebote.

Doo bietet zurzeit zwei Client-Versionen an– eine für OS X und eine weitere für Windows 8. Weitere Versionen für iOS, Android, Windows sowie eine Web-App sollen folgen. Als Alternativen zu doo.net sind Produkte wie Doctape, Smarchive, oder Doxo zu nennen, die allerdings etwas unterschiedliche Ansätze haben.

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7 Antworten
  1. von Stefan am 18.06.2012 (13:23 Uhr)

    Klingt vielversprechend, besonders das es von Anfang an nicht auf bestimmte Betriebssysteme/Geräte beschränkt ist (bei anderen Diensten kann ich nur mit iPad, nur mit Browser, nur mit was auch immer auf Dokumente zugreifen).

    Hinweis: „Die Nutzung des Dienstes ist kostenlos, wobei der Free-Version lediglich bis zu 20.000 2.000 Dokumente gesichert werden können.“

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  2. von Andreas Floemer am 18.06.2012 (13:46 Uhr)

    @Stefan Danke ist korrigiert.
    die clients für ios, windows und android kommen leider erst später.

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  3. von AndreD am 19.06.2012 (07:49 Uhr)

    Interessante Idee, nur wäre es sinnvoll die Team Version testen zu können. Heute Morgen funktioniert leider keine Registrierung. Wofür man das als Einzelperson / Einzelunternehmen diese Plattform benötigt ?! Da gibt es so viele Lösungen. Für verteilte Firmenstandorte und Teams , ne super Idee. Mal schauen was daraus wird.

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  4. von Derek am 19.06.2012 (09:30 Uhr)

    Für Privatpersonen sicher eine super Alternative zu dem Ordnerchaos auf der HDD. Insbesondere für Studenten die ihre Skripte sortieren und teilen wollen dürfte es super funktionieren. Da doo auch noch OCR unterstützt, ist man endlich in der Lage in den Skripten zu suchen...

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  5. von Deras am 19.06.2012 (14:48 Uhr)

    Hm, ich weiss wirklich nicht was ich davon halten soll. Vertrauliche Dokumente setze ich nie in die Cloud, und auch den Webseiten die Rechnungen automatisch erstellen traue ich nicht über den Weg.

    Immerhin gebe ich vertrauliche Kundendaten in die Cloud. Es heisst zwar, dass nichtmal ein doo Mitarbeiter meine Daten einsehen kann. Nur frage ich mich, wie verschlüsselt wird. Hm...

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  6. von holgi am 20.06.2012 (15:45 Uhr)

    Hallo,

    die Idee des papierlosen Büros finde ich sehr gut, obwohl man leider nie ganz ohne Papier auskommen wird. Aber den Papierberg zu reduzieren halte ich aus Umweltgründen für sehr sinnvoll.

    Denn wir alle sollten darauf achten, dass wir unsere Ressourcen sinnvoll nutzen und alle Dinge die wir benutzen so oft wie möglich wiederzuverwerten.

    Sehr gut finde ich bei Doo, dass die Dokumente auch auf dem eigenen Rechner gespeichert werden. Denn sollten irgendwann mal die Daten nicht abrufbar sein, dann ist das Geschrei groß.

    Von daher ist dieses Startup von der Idee her recht ausgereift. Bin gespannt wie sich dieses Startup weiterentwickeln wird und wie hoch die Nutzzahlen in einigen Jahren sein werden.

    Bis dahin:

    „Gruß von den sieben Wellnesswundern“

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  7. von Stephan am 06.07.2012 (11:08 Uhr)

    Wäre auch schön, endlich mal das altmodische Fax endgültig verbannen zu können. :)

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