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Passbook: Erste Erfolgsmeldungen zeigen Potential der iOS 6-Anwendung auf

    Passbook: Erste Erfolgsmeldungen zeigen Potential der iOS 6-Anwendung auf
Passbook wird im M-Commerce größere Wellen schlagen, als viele Beobachter annehmen.

Passbook gehört zu den interessantesten Features von Apples neuem Betriebssystem iOS 6. Ersten Erfahrungen zufolge kommt Passbook, die virtuelle Geldbörse, bereits sehr gut an. Vor allem das interaktive Agieren der App bietet viele Möglichkeiten. In Deutschland gehören Lufthansa, HRS und Electronic zu den ersten Kooperationspartnern.

Mit der Anwendung Passbook können Nutzer sämtliche Tickets, Rabattmarken und Kundenkarten an einem Ort sammeln. Damit wird nicht nur das Organisieren und Vorzeigen der Tickets leichter. Das Feature bietet per GPS-Ortung auch die Möglichkeit, Nutzer an bestimmte Aktionen und Gutscheine zu erinnern, wenn sie sich gerade in örtlicher Nähe befinden. Anders als bei Google Wallet funktioniert Passbook nicht mit NFC-Technologie, sondern über simple Barcodes, die gescannt werden.

Erfolgsstory Sephora: 17.000 Nutzer am ersten Tag

Kurz nach dem Start der sinnvollen Anwendung gibt es schon erste Erfahrungswerte. Branding Brand, das die mobile App für den Kosmetik-Shop Sephora entwickelte, ist laut Techcrunch von den Rückmeldungen der Kunden begeistert. Gleich am ersten Tag der Verfügbarkeit sei die „Beauty Insider“-Karte von 17.000 Nutzern ihrem Passbook zugefügt worden, mittlerweile sind es über 20.000.

Zu der Frage, wie man Kunden die Verwendung der Passbook-Karte schmackhaft macht und die Registrierung erleichtert, hat sich das Unternehmen einiges einfallen lassen. So forderte Sephora zunächst innerhalb einer Mailing-Aktion und mithilfe eines hübschen Banners alle bestehenden Kunden dazu auf, ihrem Passbook die „Beauty Insider“-Karte zuzufügen. Über einen „Learn more“-Button konnten sich Nutzer grundsätzlich über das neue Passbook-System informieren. Ein weiterer Link führte zur FAQ-Seite, auf der Hilfestellung zum Download der App und dem Zufügen der Karte angeboten wurde. Diese nutzerfreundliche Ansprache dürfte zum schnellen Erfolg der „Beauty Insider“-Karte wesentlich beigetragen haben. Für Neukunden sei die Registrierung allerdings noch eher unbefriedigend, hier müsse noch einiges verbessert werden, befindet Techcrunch.

Passbook-Push-Funktion erinnert an Flugänderungen, aktuelle Coupons, freie Zimmer

In Deutschland gehören Lufthansa, HRS und der Elekronik-Händler Euronics zu den ersten Unternehmen, die Passbook nutzen. Das Interessante an der Anwendung ist dabei nicht nur die Möglichkeit, Gutscheine und Rabatte immer mit dabei zu haben oder mit den virtuellen (Bord-)Karten einzuchecken. Das Besondere ist vielmehr, dass die Inhalte ständig aktualisiert werden und interaktiv funktionieren.

So können Fluggäste von Lufthansa mit Passbook beispielsweise über Flugänderungen auf dem Laufenden gehalten werden. Kunden, die sich in der Nähe eines Euronic-Stores befinden, werden per Push-Funktion an den vorliegenden Coupon erinnert (bisher über die App von Kooperationspartner Reposito und nur in Euronics XXL-Läden im Raum Bodensee). Und HRS-Kunden werden zukünftig in Echtzeit darüber informiert, wenn die Check-in-Frist abläuft oder das Zimmer frei ist.

Lufthansa gehört zu den ersten deutschen Anbietern, die Passbook nutzen.
Lufthansa gehört zu den ersten deutschen Anbietern, die Passbook nutzen.

Sehr viel mehr Anbieter gibt es in Deutschland momentan noch nicht für Apples Passbook. Wer sich trotzdem schon mit dem neuen Dienst auseinandersetzen möchte, kann über passsource.com zumindest testweise Coupons und Tickets erstellen.

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12 Reaktionen
marcelkalveram
marcelkalveram

Praktisch, wenn ich überlege, dass ich letztens am Düsseldorfer Flughafen nicht mehr an meine Bordkarte drankam, weil das WLAN kostenpflichtig war und die E-Mail in einem Ordner vergraben war, der nur über den Server erreichbar war. Ab jetzt kommen die Bordkarten direkt in Passbook :)

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Oink
Oink

@Danny: Ist bei der Nexus-Reihe nicht anders. Android != Android.

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Danny
Danny

Passbook ist besser als NFC, da auch ältere iPhones es nutzen können. Wenigstens hat Apple eine gute Updatepolitik. Im Gegensatz zu den anderen Herstellern, bei dem man besten gleich ein neues Gerät kaufen sollte, um die neuesten Features nutzen zu können.

Apple zeigt auch, dass ältere Geräte (zumindest, wenn es iPhones sind) ein neues Feature nutzen können ohne neue Hardware zu kaufen.

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Bardo Nelgen
Bardo Nelgen

Ein Jammer nur, daß es Passbook, ganz entgegen der iPhone 5 Keynote, vorerst nicht für’s iPad geben wird – haben mir zumindest die Techniker im Frankfurter Apple Store gesagt. Die entsprechenden Screenshots sind inzwischen auch von apple.com verschwunden.

Logische Folge: Die iOS 6 Rechtschreibprüfung auf meinem iPad zeigt „Passbook“ als Fehler an… ;-)

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Sascha Schoppengerd
Sascha Schoppengerd

Wir nutzen Passbook für Nutzer, die eine aktive PRO-Mitgliedschaft in InApp-Kauf erworben haben. Nach Ablauf der Gültigkeit zeigen wir den Pass auf dem Sperrbildschirm an und erinnern so an die Verlängerung.

Ein Bild gibt es unter GiftköderRadar

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PassSlot
PassSlot

Wirklich mächtig wird Passbook erst wenn es die dazugehörigen "Companion" Apps gibt, damit man mit den Pässen interagieren kann. Dafür braucht es aber auch kein NFC. Bleibt aber sicher spannend wie sich Apple in Zukunft ausrichten wird. Mit Passbook hat Apple zumindest schon mal eine Platform die in jede Richtung ausgebaut werden kann.

Wer seine App übrigens passbook ready machen will, für den haben wir ein SDK entwickelt das erlaubt Pässe auf dem iPhone zu erstellen. Mehr dazu gibts unter passslot.com

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Leon
Leon

Hallo,
ich habe die App heute mit Lufthansa und meinem Ipod Touch bereits ausprobieren können.
Das hat super geklappt, und das hätte es auch ohne gratis-Wlan am münchner Flughafen.

Das ist eine Top-Funktion von Apple, ausser die Maps

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David Sporer
David Sporer

Unternehmen natürlich;-)
Technische Basis ist übrigens FLOW3, für die, die es interessiert.

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David Sporer
David Sporer

Derzeit noch in der Beta-Phase, aber wir entwickeln mit passbooks.de derzeit einen Dienst, der auch in Deutschland kleine und mittelständische Unternehmdn anspricht.

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daum.christoph
daum.christoph

So eigen ist der Mist ja gar nicht, NFC wäre nur eine Erweiterung der Idee. Die Idee von Passbook ist ja das allerlei Material wie Kinokarten, Flugtickets, Bahntickets etc an einem Zentralen Ort sammelt. Die einzelnen Baustellen gibt es schon auf iPhone und auch Android, z.B. die App von der DB BahnTicket.
Eine Idee von Passbook sind ja die Pushnotifications über kurzfristige Änderungen etc und das automatische aufrufen der Karte wenn man in einen Geofence eintritt, Das erste könnte die reine Native App des Anbieters auch alleine, das zweite wird schon schwieriger. Alles in allem kann diese Funtkionen NFC alleine nicht abbilden.
Wo ich dir recht gebe ist das NFC die gesamte Idee vervollständigen würde, aber es ist jetzt die Frage ob man für eine Kundenkarte ein NFC gerät braucht, oder einen Barcodereader. Wenn ich an einen Gastronom denke, der kauft lieber n Barcodereader als ein NFC Lesegerät. Der Barcodereader funktioniert auch mit schnöden einlaminierten Papierkarten. Das NFC Gerät braucht wenn man ohne NFC Handy kommt spezielle Karten. Und ohne es auf den Euro zu wissen, ein Barcodereader der von Screens Scannen kann wird um löngen billiger und vor allem flexibler zu nutzen sein als ein NFC Lesegerät.
Natürlich hätte ich auch gerne NFC in meinem neuen iPhone gehabt, aber eine Wunderwaffe ist NFC nicht.

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Guest
Guest

NFC ist eine wesentlich bessere Idee, aber Apple macht wieder seinen eigenen Schei... obwohl alle anderen Hersteller von Smartphones NFC einbauen. Dieser Apfel wird immer unsympathischer ...

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JotOER
JotOER

Meine Meinung zur App: "Hmm..."

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