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Passives WLAN: Neue Technik soll Energieverbrauch um das 10.000-fache verringern

Passives WLAN: Neue Technik soll Energieverbrauch um das 10.000-fache verringern

Eine neue Technik soll den Stromverbrauch von WLAN deutlich verringern. Das wäre nicht zuletzt im Bereich des Internets der Dinge enorm hilfreich.

Passives WLAN: Neue Technik soll Energieverbrauch um das 10.000-fache verringern

WLAN. (Foto: Shutterstock)

Passives WLAN soll deutlich energiesparender sein. (Grafik: Bryce Kellogg, Computer Science & Engineering, University of Washington)
Passives WLAN soll deutlich energiesparender sein. (Grafik: Bryce Kellogg, Computer Science & Engineering, University of Washington)

Passives WLAN soll deutlich weniger Strom verbrauchen

Funknetzwerke nach dem WLAN-Standard sind heute fast überall. Für Kleinstgeräte, wie sie im Internet der Dinge eingesetzt werden, hat WLAN aber einen gehörigen Nachteil: Der Energieverbrauch der Übertragungstechnik ist für viele Einsatzgebiete einfach zu hoch. Wissenschaftler der University of Washington wollen das Problem jetzt gelöst haben. Ihr passives WLAN soll nicht nur weniger Strom verbrauchen als gängige WiFi-Chipsets, sondern soll in Sachen Energieverbrauch sogar den Bluetooth-Low-Engergy-Standard schlagen.

Möglich wird das durch einen Rückstreuungsmechanismus der WLAN-Signale erzeugt, die von gängigen WiFi-Chips dekodiert werden können. Damit ist die Technik im Gegensatz zu anderen Ansätzen in diesem Bereich rückwärtskompatibel. Laut den beteiligten Wissenschaftlern soll ihre Technik 10.000 mal weniger Strom vebrauchen als gängige WiFi-Chipsets. Im Vergleich zu Bluetooth Low Enegery oder ZigBee soll die Ersparnis immerhin noch das tausendfache betragen.

Passives WLAN: Forscher stellen ihre Technik in einem Paper vor

Bis passives WLAN tatsächlich marktreif ist, dürfte es leider noch etwas dauern. Wer sich dafür interessiert, kann aber schon jetzt eine Beschreibung der Technik in dem Paper „Passive Wi-Fi: Bringing Low Power to Wi-Fi Transmissions“ lesen. Hier erklären die Forscher wie die Technologie funktioniert und welche Vorteile sie vor allem mit Bezug auf das Internet der Dinge mit sich bringen würde.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang ist unser Artikel „Vergesst WLAN – Li-Fi ist 100 Mal schneller“.

via arstechnica.com

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Eine Antwort
  1. von Hoffentlich gibts das bald am 25.02.2016 (19:27 Uhr)

    Die Verlustleistung steigt angeblich quadratisch mit der Frequenz. D.h. 5 GHz saugt evtl den Akku etwa vier mal schneller leer als 2.4GHz. Bei Smartwatches und den ganzen Kleingeräten und Wearables wäre das schon nett.
    Durchstimmbare Kohlenstoff-Nanoröhren als optimierbare Antennen-Länge und viele andere Dinge gibts wohl auch.

    ZigBee war wohl schon immer auf Harvesting ausgelegt. Jetzt laufen vielleicht endlich die Patente aus und dann kann man es einführen.
    Bluetooth größter Nachteil sind die nur 10 Meter und fehlendes Meshing. Viele Geräte müssen also leider WiFi nutzen aber vermutlich hat natürlich keiner BT-over-WiFi definiert damit man keine neuen Treiber braucht und wie es das Schichten-Modell befiehlt einfach unsichtbar BT gegen (das viel bessere weil weitere Entfernungen gehen) WiFi austauscht und alle Treiber weiter laufen... .
    http://www.golem.de/0604/44914.html Mesh bräuchte BT auch noch. Oder wie sonst soll man wissen das die Waschmaschine im klassischen US-Haus-Keller (praktisch aller SitComs) fertig ist ?
    http://www.golem.de/0305/25708.html Inzwischen würden die (abnehmbaren) Lichtschalter also die Energie beim Drücken zusammenharvesten. Mit Steve Jobs gäbs das längst und nicht mehr nur die aktuelle Anfangs-Version deren Apple-Namen ich immer vergesse aber in USA wohl gerne wirklich von Apple-Usern genutzt wird.

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