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Passwort-Sicherheit: Jeder fünfte Mitarbeiter würde Login-Daten verkaufen

Passwort-Sicherheit: Jeder fünfte Mitarbeiter würde Login-Daten verkaufen

Passwort-Sicherheit war das große Thema einer SailPoint-Umfrage. Viele Erkenntnisse daraus, dürften nicht nur Administratoren aufhorchen lassen.

Passwort-Sicherheit: Jeder fünfte Mitarbeiter würde Login-Daten verkaufen
(Bild: AshleyMadison.com)

Die besten Sicherheitsvorkehrungen im Unternehmen nützen nichts, wenn Passwörter öffentlich werden. Aus diesem Grund verschicken Administratoren die Anmeldedaten häufig getrennt voneinander oder über verschlüsselte Messenger-Dienste. Doch was, wenn Mitarbeiter sie trotzdem herausgeben – und zwar nicht aus Versehen, sondern mit purer Absicht?

Passwort-Sicherheit: Mitarbeiter würden Logins für weniger als 1.000 US-Dollar verkaufen

Passwort-Sicherheit: Illoyale Mitarbeiter würden ihre Login-Daten verkaufen. (Grafik: SailPoint)
Passwort-Sicherheit: Illoyale Mitarbeiter würden ihre Login-Daten verkaufen. (Grafik: SailPoint)

Ein US-amerikanisches Sicherheitsunternehmen namens SailPoint hat sich gefragt, wie wahrscheinlich so ein Szenario ist und hat eine erschreckende Erkenntnis gewonnen: Einer von fünf Mitarbeitern würde seine Passwörter sogar verkaufen – und das für vergleichsweise ziemlich wenig Geld. Gute 44 Prozent der Befragten gaben an, dass sie ihre Anmeldedaten für weniger als 1.000 US-Dollar veräußern würden.

Doch nicht nur um diese Frage drehte sich die Untersuchung: Zudem wurden die Studienteilnehmer gefragt, wie offenherzig sie gegenüber Kollegen mit ihren persönlichen Anmeldedaten umgehen. Auch hier tun sich gewisse Abgründe auf: Dreiviertel der Befragten haben beispielsweise überhaupt keine Hemmungen ihr sensiblen Logins weiterzugeben.

Doch auch Unternehmen machen streckenweise einen ziemlich schlechten Job. 42 Prozent der befragten Angestellten gaben an, dass sie selbst nach Antritt eines neuen Jobs noch auf ihre alten Accounts zugreifen konnten. Dieser Umstand gepaart mit dem eingangs erwähnten Szenario ist brisant. Vor allem enttäuschte oder verärgerte Mitarbeiter, die das Unternehmen nicht freiwillig verlassen haben, könnten für großen Schaden sorgen.

Zu dem Thema auch interessant: „Passwörter waren gestern: Wie CosmoKey die Zukunft des Logins erfindet“

via www.marketwatch.com

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