Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

Ratgeber

8 PayPal-Alternativen, die du kennen solltest

    8 PayPal-Alternativen, die du kennen solltest

PayPal gilt nach wie vor als Branchenprimus unter den Zahlungsdiensten im Internet. Der Bezahldienst ist sicher und bequem – aber längst nicht so vielseitig. Da lohnt der Blick auf Alternativen. Wir stellen acht von ihnen vor. 

Diese PayPal-Alternativen solltest du kennen

1. Amazon Payments

Paypal-Alternativen: Amazon Payments ist sicher, aber weniger vielseitig als die Konkurrenz. (Screenshot: t3 t3n)
Paypal-Alternativen: Amazon Payments ist sicher, aber weniger vielseitig als die Konkurrenz. (Screenshot: t3 t3n)

Eine beliebte Alternative zu PayPal ist Amazon Payments . Der hauseigene Bezahldienst des Online-Versandhändlers profitiert von der Reputation des Konzerns. Nutzer können Geld senden und empfangen und nutzen dafür die ohnehin schon bei Amazon hinterlegten Zahlungsinformationen.

Eine erneute Eingabe sensibler Konto- oder Kreditkartendaten auf Seiten Dritter ist nicht erforderlich. Kosten für Einrichtung und Führung eines Amazon-Payments-Kontos fallen nicht an. Stattdessen berechnet Amazon jeweils 1,9 Prozent zuzüglich 35 Cent pro Transaktion – genauso viel wie PayPal. In Deutschland kann der Dienst in Verbindung mit einer Kreditkarte oder per Lastschrift genutzt werden - die bereits bei Amazon hinterlegten Kontendaten werden automatisch verwendet.

2. Skrill

Die PayPal-Alternative Skrill ist vor allem für Skype-Kunden interessant. (Screenshot: t3n)
Die PayPal-Alternative Skrill ist vor allem für Skype-Kunden interessant. (Screenshot: t3n)

Das Online-Wallet Skrill ist die Auskopplung des britischen Zahlungsdienstleisters Skrill Ltd., der früher unter dem Namen Moneybookers firmierte. Analog zu PayPal erlaubt Skrill das weltweite Senden und Empfangen von Geld mithilfe einer E-Mail-Adresse. Während Geldeingänge kostenlos verbucht werden, fallen für Geldausgänge pauschal ein Prozent des Betrags, jedoch maximal zehn Euro an – 40 verschiedene Währungen werden unterstützt.

Der Bezahldienst bietet Nutzern aber noch mehr: Für zehn Euro im Jahr gibt es eine Prepaid-Kreditkarte, die mit Skrill aufgeladen und so für den Einkauf im Internet verwendet werden kann. Nachdem Skrill kürzlich von eBay ausgesperrt wurde, besteht mit Skype aber nur noch ein bekannter Dienst, der den Bezahldienst anbietet.

3. Stripe

Die bei weitem lukrativste PayPal-Alternative: Stripe ist flexibel, günstig und einfach zu bedienen. (Screenshot: t3n)
Die bei weitem lukrativste PayPal-Alternative: Stripe ist flexibel, günstig und einfach zu bedienen. (Screenshot: t3n)

Stripe ist ein Zahlungsdienstleister aus den USA, der sich inzwischen zum wohl größten und beliebtesten PayPal-Konkurrenten entwickelt hat. Mit Stripe können beispielsweise Online-Händler ihren Shop bequem um eine kreditkartengestützte Zahlungsfunktion ohne Grundgebühr und zusätzliche Verträge ergänzen. Bisher hat Stripe circa 300 Millionen US-Dollar von Investoren erhalten, unter anderem von den PayPal-Urgesteinen Elon Musk und Peter Thiel.

Für die Nutzung von Stripe wird weder eine Einrichtungsgebühr noch ein Obulus pro Monat fällig. Für jede Transaktion berechnet der Dienst maximal 2,9 Prozent des Geldwertes zuzüglich 30 Cent. Saftig hingegen sind die Gebühren, sollte eine Zahlung erfolgreich vom Kunden angefochten werden. Dann sind einmalig 15 Euro zu zahlen. In Deutschland unterstützt Stripe mehr als 100 Währungen.

4. Apple Pay

Mit Apple Pay steht ein umfassender Bezahldienst in den Startlächern, der auch für In-App-Zahlungen spannend ist. (t3n)
Mit Apple Pay steht ein umfassender Bezahldienst in den Startlächern, der auch für In-App-Zahlungen spannend ist. (t3n)

Wenn man über PayPal-Alternativen spricht, kommt man nicht umhin, auch Apple Pay ins Gespräch zu bringen. Zwar fungiert der Zahlungsdienst aus Cupertino in erster Linie als NFC-basiertes Wallet für iPhone, allerdings bietet Apple Pay auch die Möglichkeit, Käufe innerhalb von Apps zu bezahlen.

Derzeit sind etwa die Apps von Kickstarter, Airbnb, Instacart und Starbucks mit Apple Pay ausgerüstet. Pro Transaktion behält Apple 0,15 Prozent des Geldbetrags ein. Bislang ist Apple Pay aber nur in den USA verfügbar, ein Deutschland-Start lässt noch auf sich warten. Angesichts der Marktmacht von Apple dürfte sich Apple aber auch hierzulande schnell als Alternative zu PayPal etablieren.

5. Android Pay

Analog zu Apple Pay versucht sich auch Android Pay an der Etablierung eines physischen und digitalen Bezahlsystems. (Screenshot: t3n)
Analog zu Apple Pay versucht sich auch Android Pay an der Etablierung eines physischen und digitalen Bezahlsystems. (Screenshot: t3n)

Wie Apple versucht auch Google ins Bezahlgeschäft einzusteigen. Mit Android Pay – dem Nachfolger von Google Wallet – sind sowohl In-App-Zahlungen als auch Transaktionen im stationären Handel möglich. Drittanbieter können die Zahlungsfunktion als Option einbauen und die Nutzer bitten, ihre Zahlungsinformationen, etwa die Kreditkarte, einzugeben. Eine Transaktion soll mit einem Klick in der App abgeschlossen werden. Im Gegensatz zu Apple Pay verlangt Google keinerlei Gebühren für Transaktionen basierend auf einer Kreditkarte. Gemein ist Android Pay mit Apple allerdings die bisher exklusive Verfügbarkeit in den USA. Wann Android Pay auch in Deutschland startet, ist noch nicht bekannt.

6. Barzahlen.de

Bequem in Onlineshops einkaufen aber bar im Supermarkt bezahlen? Barzahlen.de macht's möglich. (Screesnhot: t3n)
Bequem in Onlineshops einkaufen aber bar im Supermarkt bezahlen? Barzahlen.de macht's möglich. (Screesnhot: t3n)

Hinter barzahlen.de verbirgt sich kein klassisches Wallet im PayPal-Stil, bequem im Internet einkaufen lässt sich mit dieser Bezahlmethode aber trotzdem. Die Besonderheit: Kunden bezahlen ihren Online-Einkauf einfach bar an der Kasse einer lokalen Händler-Filiale und sobald der Zahlvorgang getätigt ist, erhält der Händler eine Zahlungsbenachrichtigung und die Bestellung wird versandt.

Vor allem für Lebensmittel-Bestellungen im Internet stellt barzahlen.de eine echte Alternative zu PayPal dar. An Bord des Bezahldienstes sind unter anderem die Supermarktketten Penny, Rewe oder Real. Barzahlen.de ist für Endkunden kostenlos nutzbar, für Händler fallen dagegen nicht bezifferte Kosten an, die bei Barzahlen.de angefragt werden können

7. Paydirekt

Paydirekt ist ein Gemeinschaftsprojekt der deutschen Kreditwirtschaft und soll PayPal Paroli bieten. (Screenshot: Paydirekt)
Paydirekt ist ein Gemeinschaftsprojekt der deutschen Kreditwirtschaft und soll PayPal Paroli bieten. (Screenshot: Paydirekt)

Ganz neu auf dem Markt der Online-Bezahllösungen ist Paydirekt, das als Gemeinschaftsprojekt der deutschen Banken gegen die Übermacht von PayPal im Online-Shopping ankämpfen will. Nutzer sind schnell und einfach in der Lage, Einkäufe im Internet direkt von ihrem Girokonto zu tätigen. Die Kundendaten bleiben bei der Hausbank in Deutschland, für Paydirekt wird lediglich eine Zusatzfunktion beim vertrauten Online-Banking verwendet.

Sogar mit einem Käuferschutz will Paydirekt punkten, indem es Nutzern überwiesene Geldbeträge zurückzahlt, sollten Händler keinen Nachweis über den Versand bestellter Waren vorlegen können. Die Gebühren werden vom Händler getragen, der diese mit den teilnehmenden Banken aushandeln muss. Das Projekt steht noch am Anfang – aktuell bieten lediglich eine Handvoll Online-Shops Paydirekt als Bezahlmethode an. Darunter zum Beispiel Haribo oder Alternate.

8. MasterPass

Mit MasterPass bietet auch MasterCard seit kurzem eine Alternative zu PayPal an. (Screenshot: Mastercard)
Mit MasterPass bietet auch MasterCard seit kurzem eine Alternative zu PayPal an. (Screenshot: Mastercard)

Der Payment-Dienst MasterPass gleicht in der Nutzung dem PayPal-Vorbild und ist für jeden deutschen Kunden mit einer beliebigen Kreditkarte von Mastercard, Visa oder American Express verfügbar. MasterPass ist eine Wallet-Lösung, die Zahlungsdaten und persönliche Daten der Kunden vorab zur Nutzung abspeichert und bei Bedarf schnell zum Bezahlen zur Verfügung stellt. Mithilfe der E-Mail-Adresse und einem Passwort lösen Kunden die Zahlung in einem Onlineshop aus.

MasterPass ist für die Nutzung im Desktop- oder mobilen Browser und die Nutzung in nativen Android und iOS-Apps verfügbar. Die Aktivierung und die Nutzung von MasterPass ist für Händler kostenfrei, Nutzungs- und Transaktionsgebühren fallen keine an – nur die üblichen Gebühren der schon bestehenden Kreditkartenakzeptanz.

Fazit

Ein Blick über PayPal hinaus zeigt, dass man auch mit anderen Diensten sicher und bequem im Internet zahlen kann – zumindest in der Theorie. Denn wie üblich haben auch diese sechs Dienste mit der noch vergleichsweise geringeren Verbreitung und Akzeptanz zu kämpfen.

Mit weitaus flexibleren Bezahl-Angeboten wie Stripe dürfte es PayPal in Zukunft aber wohl deutlich schwerer haben. Wem das nicht reicht, der kann auch weiterhin bedenkenlos zu Direktüberweisungen greifen – die werden überall akzeptiert.

Finde einen Job, den du liebst zum Thema PayPal

13 Reaktionen
Dot2010
Dot2010

Die Deutschen hinken nicht nur Hinterher, sie preschen auch nicht vor. Wozu, als Deutscher ist man es eh gewohnt die Masse der Bevölkerung zu Verarschen und Dumm zu halten um länger abzukassieren.

Einfachste was man in D hätte machen können währen das die Banken jedem eine Prepaid Kreditkarte in die Hand drücken mit der normalo Bankkarte. Man kann dann den Betrag "X" endweder immer Monatsende, Mitte oder Anfang auf der Karte nachladen oder als Maximalwert einstellen und die differenz nachladen. Somit würde Online nie jemand die Hausbankdaten erhalten, lediglich die Prepaidkreditkarten. Wenn man was futsch ist sind es nur die paar Kröten auf der Prepaidkarte und nicht auf dem Girokonto.

Ein Arbeitskollege der nach dem ersten Diebstahl von seinem Konto die Bank (Spasskassen) informiert hat musste über 6 Monate warten bis er sein Geld erhalten hat. Die Bank hat nicht mal das Konto gesperrt so das noch 2 weitere Monate das Konto abgeräumt wurde. 6 Monate kein Zugriff auf nur 1 Cent aber die Diebe konnten sich weiter bedienen. WTF? Spaßkassennoobs made by Dummland.
Klaro er hat zum Teil auch Schuld. Ich hätte sofort sämtliche Zahlungseingänge auf ein anderes Konto (Neues Konto andere Bank) umgeleitet. Aber das die Bank dennoch nur Dieben zugriff aber selbst nicht erlaubt ist eine Unverschämtheit.

Antworten
hohoho
hohoho

Bitcoin - (BitPay)

Antworten
nick.merq
nick.merq

https://payment.billingmaker.com ist auch eine Möglichkeit per Lastschrift online zu zahlen, und das ganz ohne PayPal...

Antworten
IchDerAbrax
IchDerAbrax

Hmm, wie kann es denn sein, dass ein Artikel vom 28.09.2015 Kommentare von Ende 2013 hat? Wird hier Altes nur wieder aufgebacken? Keine guten Ideen vor "Redaktionschluss" gehabt? ^^

Aber zum Thema: Realistische Alternativen sind es leider (immer noch) nicht. Amazon Payments wird auf diversen Plattformen für Betrug benutzt. Z.B. gern genutzt auf CraigsList von den Menschen, die ajtuelle MacBooks für 150€ anbieten. :-D
ClickAndBuy hielt sich eigentlich nur durch die dahmalige Partnerschaft zur Telekom (mittlerweile übernommen) mit Bezug auf Bezahlung im iStore - ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, dass der Dienst mittlerweile in der Versenkung verschwunden ist.
Apple und Google sind zwar schon andere Nummern, haben aber in der EU insb. in Deutschland ein Akzeptanzproblem. Gunter Dueck hat genau dieses Thema letztens in seiner Kolumne aufgegriffen. Das eigentliche Problem - und das gilt nicht nur für diesen Bereich - ist, dass der Ehrgeiz und das Kalkül der marktorientierten Unternehmen - fast schon selbstverständlich - verbietet, einen gemeinsamen und offenen Standard zu definieren, um eine flächendeckende Akzeptanz zu schaffen. Googles erster Versuch für einen Payment-Dienst ging genau deswegen gänzlich in die Hose: Im Stillen gebastelt, keine Kontakte zum Finanzmarkt hergestellt, publiziert, auf NFC und Android vertraut (Hauptsache Apple ausschließen) - pleite. Deshalb ist ApplePay in den USA so erfolgreich (im Vergleich) - vorweg gedacht. Es bringt eben nichts ein tolles Produkt zu entwickeln, wenn man es nicht verkaufen kann. Aber hier wiederholt sich Geschichte - ich empfehle nochmal Gunter Dueck, er bringt es wunderbar auf den Punkt
Die anderen sind (und waren?) doch eher unbekannt und mehr Platzhirsche.

Antworten
siebend
siebend

BITGOLD ist auch eine super Alternative. Dort ist der Head of Paypal Canada hingewechselt. Bei der Eröffnung eines Accounts bekommt man aktuell noch 0,5 g GOLD (also ca. 17 EURO) geschenkt.

http://bitgold.com/r/TowUd5

Antworten
H.T.
H.T.

Aus unternehmerischer Sicht kann ich nur vor Skrill warnen, wenn im internationalen Raum Zahlungen verbucht werden sollen. Skrill liefert international keine zuverlässige Abwicklung bei Zahlungen über Kreditkartennummern. Wir hatten insbesondere mit Frankreich und U.K. (erstaunlich, aber wahr) Probleme und verzichten nun auf Skrill zu Gunsten des Kunden.

Antworten
Jochen G. Fuchs

@Thomas
Zur separaten Android-App kann ich als iOS-Nutzer nichts sagen, aber nutzen kann man Google Wallet unter Android - man muss es sogar: Alle Einkäufe im Play Store werden über das Wallet abgerechnet. Früher war das Google Checkout, nach dem Einstellen dieses Dienstes ist es jetzt auch das Wallet. Ersatzweise bleibt einem sonst nur die Abrechnung über die Rechnung des Mobilfunkanbieters. Und letzteres geht glaube ich noch nicht bei allen deutschen Netzbetreibern.

Antworten
Patte5712
Patte5712

Jochen du als gross3r selbst ernannter jornalist und alles wisser solltest wissen das die meisten provider mobiles betahlen einstellen und in zukunft nicht mehr unterstützen

Und cluck and buy ist keine alternative cub ist nur ein inkasdo unternehmen die geld in beide richtungen eintreibt....

Sry aber die bull checker regen much auf auch wenns hier 2 jahre alt ist

Antworten
Jochen G. Fuchs

@Simon
Sorry, Widerspruch. ;-)

Das stimmt so nicht ganz: Paypal ist ein Wallet, Google Wallet wie der Name es schon sagt ist ebenfalls eines. Skrill ebenfalls, genauso Yapital und Click and Buy. Amazon Payments hingegen ist ein Payment-Provider, das hast du ganz richtig erkannt.

Aber Daniel wollte ja auch nicht 5 Dienste die genauso wie Paypal sind vorstellen, sondern 5 Alternativen. ;-)

Die von dir genannten kenne ich überhaupt nicht, danke für den Tipp schaue ich mir gerne mal an.

Was die Einbindung angeht, da wirst du bei fast allen Plugins oder Extensions finden, die simpel einzubinden sind. Um deine beiden Beispiele aufzugreifen:
http://wordpress.org/plugins/simple-skrill/
http://docs.whmcs.com/Skrill

Viele Grüße aus der Redaktion!
Jochen

Antworten
Simon
Simon

Google Wallet und die anderen Dienste sind keine Dienste, die wie Paypal Konten anbieten, sondern Zahlungsabwickler.

Man kann ja nicht einmal von Googles eigenen Diensten (wie Adsense) auf Google Wallet auszahlen.

Ich sehe da eher Webmoney als Alternative.
Vielleicht noch Payoneer und früher war Liberty Reserve oft verfügbar (meistens bei Hostinganbietern) und besonders einfach zu benutzen.

Paypal ist einfach überall verfügbar, weil es für fast alle Sachen Plugins gibt. Zum Beispiel der Spendebutton für Wordpress, oder in whmcs.

Antworten
Thomas Quensen

Die Google Wallet Android App ist in Deutschland gesperrt.

Antworten

Melde dich mit deinem t3n-Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Abbrechen