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Ratgeber

5 Paypal-Alternativen, die du kennen solltest

    5 Paypal-Alternativen, die du kennen solltest

Paypal gilt als Platzhirsch unter den Bezahldiensten im Netz. Doch es gibt lohnenswerte Alternativen. Ein Überblick.

Beim Bezahlen im Internet kennen deutsche Verbraucher kein Pardon. Sicher und bequem muss es sein. Insofern überrascht das Ergebnis einer repräsentativen, vom Branchenverband Bitkom durchgeführten Studie nicht: Einkäufe in Onlineshops werden immer häufiger mit Online-Bezahldiensten beglichen, statt per Lastschrift oder Kreditkarte. Zwar ist die Rechnungszahlung noch immer am beliebtesten, 70 Prozent der Online-Käufer haben so mindestens einmal gezahlt. Kurz dahinter folgen mit 67 Prozent jedoch schon Anbieter wie das allgegenwärtige Paypal. Wie die insgesamt 1.114 befragten Online-Einkäufer auch müssen Verbraucher aber nicht zwingend auf den US-Bezahldienst zurückgreifen. Alternative Bezahldienste bieten neben Sicherheit auch den nötigen Komfort und punkten mit einigen Extras. Ein Überblick.

Paypal-Alternative Nr. 1: Skrill. Viele Funktionen, vor allem für eBay-Kunden interessant. (Foto: Screenshot)

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Diese Paypal-Alternativen solltest du kennen

Amazon Pay

Amazon Pay profitiert von der Reputation des Konzerns. (Screenshot: t3n)

Neben Paypal gehört Amazon Pay (vormals Amazon Payments) zu den verbreitetsten Online-Bezahldiensten. Nach offiziellen Angaben haben bereits 33 Millionen Kunden den Dienst mindestens einmal genutzt. Das Zahlungsvolumen soll sich laut Amazon im vergangenen Jahr sogar verdoppelt haben. Die Funktionsweise ist denkbar einfach: Kunden können Geld senden und empfangen sowie in teilnehmenden Onlineshops bezahlen und nutzen dafür die im Amazon-Konto hinterlegten Zahlungsdaten. Weder eine zusätzliche Registrierung noch eine Prime-Mitgliedschaft sind notwendig.

Gebühren

  • Händlern, welche Amazon Pay in ihrem Shop anbieten, berechnet Amazon eine Gebühr von pauschal 1,9 Prozent zuzüglich 35 Cent auf den Warenwert.

Paydirekt

Paydirekt ist die Paypal-Alternative der deutschen Banken. (Screenshot: t3n)

Paydirekt ist ein Bezahldienst der deutschen Kreditwirtschaft. Voraussetzung für die Nutzung ist ein onlinefähiges Girokonto bei einer der beteiligten Banken. Nach einer Freischaltung über das Online-Banking kann Paydirekt zum Bezahlen von Waren in bisher 730 Onlineshops genutzt werden. Als Zahlungsinformationen werden automatisch die bei der Hausbank hinterlegten Daten genutzt. Eine zusätzliche Registrierung ist nicht vonnöten. Wie Paypal bietet übrigens auch Paydirekt eine Art Käuferschutz an – einmal bezahlte Beträge können also zurückgebucht werden, sollten Händler keinen Nachweis über den Versand bestellter Waren vorlegen können.

Gebühren

  • Die Gebühren werden vom Händler getragen, der diese mit den teilnehmenden Banken aushandeln muss.

Apple Pay

Noch steht Apple Pay in Deutschland nicht zur Verfügung. (Bild: Apple)

Zwar fungiert Apple Pay in erster Linie als NFC-basiertes Wallet für das iPhone – allerdings sieht der Bezahldienst aus Cupertino auch die Bezahlung von Käufen innerhalb von Apps und Onlineshops vor. Wie bei Paypal und Amazon Pay werden auch die mit dem persönlichen Apple-Konto verknüpften Zahlungsinformationen genutzt. Bislang ist Apple Pay leider nur in den USA verfügbar, in Deutschland deutet sich ein Start aber zunehmend an. Angesichts der Marktmacht von Apple dürfte sich Apple hierzulande schnell als Alternative zu Paypal etablieren.

Gebühren

  • Pro Transaktion behält Apple 0,15 Prozent des Geldbetrags von Händlern ein.

barzahlen.de

barzahlen.de ermöglicht die Bezahlung von Online-Käufen in bar. (Screenshot: t3n)

Hinter barzahlen.de verbirgt sich zwar kein klassisches Online-Wallet im Paypal-Stil – bequem im Netz einkaufen lässt sich damit aber trotzdem. Kunden erhalten nach der Bestellung in einem der teilnehmenden Shops einen Zahlschein per Mail oder per SMS, der anschließend in einem stationären Ladengeschäft beglichen werden kann. Danach erhält der Händler eine Zahlungsbenachrichtigung und die Bestellung wird versandt. Vorteil: Es sind keine zusätzlichen Registrierungen notwendig, und auch mit schlechter Bonität lässt sich im Netz einkaufen. Vor allem für Lebensmittel-Bestellungen im Internet stellt barzahlen.de eine echte Alternative zu Paypal dar. Trotzdem ist der Dienst für viele Menschen eher umständlich.

Gebühren

  • barzahlen.de ist für Endkunden kostenlos nutzbar, für Händler fallen dagegen nicht bezifferte Kosten an, die es auf Anfrage gibt.

 Masterpass

Mit MasterPass bietet auch MasterCard seit kurzem eine Alternative zu PayPal an. (Screenshot: Mastercard)
Mit Masterpass bietet auch Mastercard seit Kurzem eine Paypal-Alternative. (Screenshot: Mastercard)

Der Payment-Dienst Masterpass gleicht in der Nutzung dem Paypal-Vorbild und ist für jeden deutschen Kunden mit einer beliebigen Kreditkarte von Mastercard, Visa oder American Express verfügbar. Masterpass ist eine Wallet-Lösung, die Zahlungsdaten und persönliche Daten der Kunden vorab zur Nutzung abspeichert und bei Bedarf schnell zum Bezahlen zur Verfügung stellt. Mit Hilfe der E-Mail-Adresse und einem Passwort lösen Kunden die Zahlung in einem der teilnehmenden Onlineshops aus. Leider ist die Bezahlmethode bisher nur bei wenigen deutschen Anbietern verfügbar.

Gebühren

  • Die Aktivierung und die Nutzung von Masterpass ist für Händler kostenfrei, Nutzungs- und Transaktionsgebühren fallen keine an – nur die üblichen Gebühren der schon bestehenden Kreditkartenakzeptanz.

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14 Reaktionen
tobias_claren
tobias_claren

Was wäre denn aktuell für Ebay (wenn man nicht die 10, 11, 12 Euro PayPal-Gebühren zahlen will) oder Kleinanzeigen etc. zu empfehlen, wenn man z.B. für €500, €600 etwas bezahlt.

Kostet das überall um €11 herum?

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Dot2010
Dot2010

Die Deutschen hinken nicht nur Hinterher, sie preschen auch nicht vor. Wozu, als Deutscher ist man es eh gewohnt die Masse der Bevölkerung zu Verarschen und Dumm zu halten um länger abzukassieren.

Einfachste was man in D hätte machen können währen das die Banken jedem eine Prepaid Kreditkarte in die Hand drücken mit der normalo Bankkarte. Man kann dann den Betrag "X" endweder immer Monatsende, Mitte oder Anfang auf der Karte nachladen oder als Maximalwert einstellen und die differenz nachladen. Somit würde Online nie jemand die Hausbankdaten erhalten, lediglich die Prepaidkreditkarten. Wenn man was futsch ist sind es nur die paar Kröten auf der Prepaidkarte und nicht auf dem Girokonto.

Ein Arbeitskollege der nach dem ersten Diebstahl von seinem Konto die Bank (Spasskassen) informiert hat musste über 6 Monate warten bis er sein Geld erhalten hat. Die Bank hat nicht mal das Konto gesperrt so das noch 2 weitere Monate das Konto abgeräumt wurde. 6 Monate kein Zugriff auf nur 1 Cent aber die Diebe konnten sich weiter bedienen. WTF? Spaßkassennoobs made by Dummland.
Klaro er hat zum Teil auch Schuld. Ich hätte sofort sämtliche Zahlungseingänge auf ein anderes Konto (Neues Konto andere Bank) umgeleitet. Aber das die Bank dennoch nur Dieben zugriff aber selbst nicht erlaubt ist eine Unverschämtheit.

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hohoho
hohoho

Bitcoin - (BitPay)

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nick.merq
nick.merq

https://payment.billingmaker.com ist auch eine Möglichkeit per Lastschrift online zu zahlen, und das ganz ohne PayPal...

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IchDerAbrax
IchDerAbrax

Hmm, wie kann es denn sein, dass ein Artikel vom 28.09.2015 Kommentare von Ende 2013 hat? Wird hier Altes nur wieder aufgebacken? Keine guten Ideen vor "Redaktionschluss" gehabt? ^^

Aber zum Thema: Realistische Alternativen sind es leider (immer noch) nicht. Amazon Payments wird auf diversen Plattformen für Betrug benutzt. Z.B. gern genutzt auf CraigsList von den Menschen, die ajtuelle MacBooks für 150€ anbieten. :-D
ClickAndBuy hielt sich eigentlich nur durch die dahmalige Partnerschaft zur Telekom (mittlerweile übernommen) mit Bezug auf Bezahlung im iStore - ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, dass der Dienst mittlerweile in der Versenkung verschwunden ist.
Apple und Google sind zwar schon andere Nummern, haben aber in der EU insb. in Deutschland ein Akzeptanzproblem. Gunter Dueck hat genau dieses Thema letztens in seiner Kolumne aufgegriffen. Das eigentliche Problem - und das gilt nicht nur für diesen Bereich - ist, dass der Ehrgeiz und das Kalkül der marktorientierten Unternehmen - fast schon selbstverständlich - verbietet, einen gemeinsamen und offenen Standard zu definieren, um eine flächendeckende Akzeptanz zu schaffen. Googles erster Versuch für einen Payment-Dienst ging genau deswegen gänzlich in die Hose: Im Stillen gebastelt, keine Kontakte zum Finanzmarkt hergestellt, publiziert, auf NFC und Android vertraut (Hauptsache Apple ausschließen) - pleite. Deshalb ist ApplePay in den USA so erfolgreich (im Vergleich) - vorweg gedacht. Es bringt eben nichts ein tolles Produkt zu entwickeln, wenn man es nicht verkaufen kann. Aber hier wiederholt sich Geschichte - ich empfehle nochmal Gunter Dueck, er bringt es wunderbar auf den Punkt
Die anderen sind (und waren?) doch eher unbekannt und mehr Platzhirsche.

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siebend
siebend

BITGOLD ist auch eine super Alternative. Dort ist der Head of Paypal Canada hingewechselt. Bei der Eröffnung eines Accounts bekommt man aktuell noch 0,5 g GOLD (also ca. 17 EURO) geschenkt.

http://bitgold.com/r/TowUd5

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H.T.
H.T.

Aus unternehmerischer Sicht kann ich nur vor Skrill warnen, wenn im internationalen Raum Zahlungen verbucht werden sollen. Skrill liefert international keine zuverlässige Abwicklung bei Zahlungen über Kreditkartennummern. Wir hatten insbesondere mit Frankreich und U.K. (erstaunlich, aber wahr) Probleme und verzichten nun auf Skrill zu Gunsten des Kunden.

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Jochen G. Fuchs

@Thomas
Zur separaten Android-App kann ich als iOS-Nutzer nichts sagen, aber nutzen kann man Google Wallet unter Android - man muss es sogar: Alle Einkäufe im Play Store werden über das Wallet abgerechnet. Früher war das Google Checkout, nach dem Einstellen dieses Dienstes ist es jetzt auch das Wallet. Ersatzweise bleibt einem sonst nur die Abrechnung über die Rechnung des Mobilfunkanbieters. Und letzteres geht glaube ich noch nicht bei allen deutschen Netzbetreibern.

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Patte5712
Patte5712

Jochen du als gross3r selbst ernannter jornalist und alles wisser solltest wissen das die meisten provider mobiles betahlen einstellen und in zukunft nicht mehr unterstützen

Und cluck and buy ist keine alternative cub ist nur ein inkasdo unternehmen die geld in beide richtungen eintreibt....

Sry aber die bull checker regen much auf auch wenns hier 2 jahre alt ist

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Jochen G. Fuchs

@Simon
Sorry, Widerspruch. ;-)

Das stimmt so nicht ganz: Paypal ist ein Wallet, Google Wallet wie der Name es schon sagt ist ebenfalls eines. Skrill ebenfalls, genauso Yapital und Click and Buy. Amazon Payments hingegen ist ein Payment-Provider, das hast du ganz richtig erkannt.

Aber Daniel wollte ja auch nicht 5 Dienste die genauso wie Paypal sind vorstellen, sondern 5 Alternativen. ;-)

Die von dir genannten kenne ich überhaupt nicht, danke für den Tipp schaue ich mir gerne mal an.

Was die Einbindung angeht, da wirst du bei fast allen Plugins oder Extensions finden, die simpel einzubinden sind. Um deine beiden Beispiele aufzugreifen:
http://wordpress.org/plugins/simple-skrill/
http://docs.whmcs.com/Skrill

Viele Grüße aus der Redaktion!
Jochen

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Simon
Simon

Google Wallet und die anderen Dienste sind keine Dienste, die wie Paypal Konten anbieten, sondern Zahlungsabwickler.

Man kann ja nicht einmal von Googles eigenen Diensten (wie Adsense) auf Google Wallet auszahlen.

Ich sehe da eher Webmoney als Alternative.
Vielleicht noch Payoneer und früher war Liberty Reserve oft verfügbar (meistens bei Hostinganbietern) und besonders einfach zu benutzen.

Paypal ist einfach überall verfügbar, weil es für fast alle Sachen Plugins gibt. Zum Beispiel der Spendebutton für Wordpress, oder in whmcs.

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Thomas Quensen

Die Google Wallet Android App ist in Deutschland gesperrt.

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