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PayPal.me: Payment-Lösung soll das Bezahlen mit PayPal außerhalb von Online-Shops vereinfachen

Einfach bezahlen mit PayPal.me: Jetzt schnell den passenden Profilnamen sichern

.me soll das Bezahlen mit PayPal außerhalb von Online-Shops deutlich vereinfachen. Wie das geht und was es bringt.

Einfach bezahlen mit PayPal.me: Jetzt schnell den passenden Profilnamen sichern

PayPal.me. (Grafik: PayPal)

PayPal.me soll den Bezahlvorgang vereinfachen

Nach eigenen Angaben nutzen 230 Millionen Menschen weltweit den Bezahldienst PayPal. Im Fall eines Online-Shops funktioniert der Bezahldienst auch extrem einfach. Im Regelfall werdet ihr direkt an den Payment-Dienst weitergeleitet und müsst euch nur noch anmelden und die Zahlung bestätigen. Ohne eine solche Integration war der Bezahlvorgang bislang allerdings etwas mühsam.

Entweder ihr habt eine Zahlungsaufforderung per E-Mail verschickt oder die Person, die euch Geld geschuldet hat, musste eine PayPal-Zahlung an eure hinterlegte E-Mail-Adresse durchführen. Im letzteren Fall musstet ihr also oft erst mal nachfragen, welche E-Mail-Adresse das ist. Mit PayPal.me soll sich das jetzt ändern.

PayPal.me soll die Zahlung mit dem Dienst außerhalb von Online-Shops vereinfachen. (Grafik: PayPal)
PayPal.me soll die Zahlung mit dem Dienst außerhalb von Online-Shops vereinfachen. (Grafik: PayPal)

Online-Payment: So funktioniert PayPal.me

Jeder PayPal-Nutzer kann sich ab sofort eine eindeutige Profil-Adresse nach dem Muster PayPal.me/Name sichern. Schuldet euch jemand Geld, müsst ihr diese kurze und einfach zu merkende URL dann nur noch per Messenger, E-Mail oder SMS an die betreffende Person schicken. Über den Link kommt sie wiederum direkt auf euer PayPal.me-Profil und kann mit wenigen Klicks die Zahlung durchführen. Da alle PayPal.me-Profilnamen nur einmal vergeben werden können, solltet ihr euch beeilen, wenn ihr euch einen ganz bestimmten Namen sichern wollt. Das gilt natürlich auch für Firmen, obwohl PayPal.me seine wahren Stärken wohl eher im privaten Bereich ausspielen wird.

Hier ist das Konzept nämlich besonders praktisch: Leiht ihr beispielsweise einem Arbeitskollegen etwas Geld in der Mittagspause, reicht eine kurze Nachricht per Messenger, um ihm die Zahlung seiner Schulden zu ermöglichen. Wenn es sich bei dem Betrag beispielsweise um zehn Euro handelt, könnt ihr ihn auch direkt zur Zahlung dieser Summe auffordern, indem ihr ihm einen angepassten Link nach dem Muster PayPal.me/Name/10 schickt.

Es wird interessant zu sehen sein, ob sich PayPal mit diesem Prinzip auch verstärkt außerhalb des Internet-Handels etablieren kann. Zwar gibt es schon einige Startups, die Zahlungen zwischen Freunden und Bekannten vereinfachen wollen, die setzen in der Regel aber auf eigene Apps, was ihrer Verbreitung letztlich wenig hilft.

In diesem Zusammenhang empfehlen wir euch auch unseren Artikel „Wie ich einmal mit PayPal eine Cola aus dem Automaten ziehen wollte“.

via www.pocket-lint.com

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8 Antworten
  1. von Privat-Nutzer am 01.09.2015 (16:57 Uhr)

    Waren die Auslöse-Gebühren um sich das Geld aufs Konto überweisen zu lassen bisher nicht recht hoch ?
    Facebook meldete diese Woche, das 1 Mrd Leute sich am Montag dort eingelogged hätten. Das sollte das Namenskonflikt-Risiko klar machen.
    Oder wie man in der Statistik-Vorlesung aber auch in er Schule (Kombinatorik) lernt das in einer Gruppe mit ich glaube 30 Leuten recht sicher 2 Leute am gleichen Tag Geburtstag haben.

    Name ist gut. 10stellige Unified Letter-Codes wie schon WKN-Bezeichnungen oder halt die elend langen SWIFT/IBAN-Kontonummern wären auch nett.
    Und natürlich QR-Codes die am Handy angezeigt werden und man auf dem anderen Handy scannt und weiss wem man wie viel schuldet.
    Bidirektional sollte es natürlich auch sein. D.h. der Gläubiger aber auch der Schuldner können dem gegenüber die Schuld bestätigen bzw. "einfordern".

    Alles Dinge die Paypal schon 1999 hätte liefern können.

    Wegen der Kombinatorik: Ein Startup meinte mal, das man jeden Ort mit wenigen echten Worten auf 3(?) Meter genau beschreiben könnte.
    Greenwich wären dann z.b. "Aal" und 180 Grad wäre "Zypresse" und "armer Aal" wäre z.B. am Äquator auf Greenwich-Linie. "Armer Hund dicke Katze grüne Maus" ist dann irgendeine Adresse die recht klar ausrechenbar ist und schneller gesprochen werden kann als "A0B1C3D4" o.ä..
    Real-Word-Spezifikation wäre in manchen Kontexten vielleicht auch interessant wenn man nicht am Handy herumwerken und z.b. unlocken und seine PIN-Nummer an 4k-Kameras oder 20-Megapixel-Handy-Leute verraten will. Auch seine mit Paypal verknüpfte Email-Adresse will man nicht in jeder Warteschlange und vielleicht auch nicht in jeder Kantine laut buchstabieren müssen.
    Also sollten Alternativen her.
    Mal sehen ob Paypal ausserhalb Ebay-Besitzes plötzlich Dinge realisiert die 1999 schon gegangen wären.

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  2. von matthias am 01.09.2015 (18:39 Uhr)

    das ist ja wirklich eine großartige erleichterung - statt einer email-adresse (die "freunde und familie", für die das gedacht ist, meistens eh' schon haben & kennen), schicke ich also eine url. toll, das wird den zahlungsverkehr revolutionieren.

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  3. von WP Fan am 01.09.2015 (19:35 Uhr)

    Wie kann ich meine PayPal.Me-Seite wieder löschen ?

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  4. von Elias am 01.09.2015 (21:23 Uhr)

    "Wie kann ich meine PayPal.Me-Seite wieder löschen ?"

    Das würde mich auch einmal interessieren...

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  5. von Mike am 01.09.2015 (22:14 Uhr)

    Würden sie meinen Namen dort nicht anzeigen, wäre es toll. So findet mich nur irgendeine Suchmaschine und treibt wieder Schabernack mit Namen und der richtige Ort wird auch gleich mit angezeigt... find ich aus Datenschutzgründen etwas "ungeil"

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  6. von Ataşehir Kiralık Plaza am 02.09.2015 (03:25 Uhr)

    So findet mich nur irgendeine Suchmaschine und treibt wieder Schabernack mit Namen und der richtige Ort wird auch gleich mit angezeigt

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  7. von Thomas Bachmann am 02.09.2015 (12:33 Uhr)

    Bin gespannt ab wann ein Geldsender ohne PayPal Konto mir darüber Geld überweisen kann.

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  8. von Andi am 06.09.2015 (16:02 Uhr)

    Sehr Tolles Konzept! Funktioniert auch super. Jedoch schade das nirgendswo die Gebühren erwähnt werden! Der Zahlungsempfänger muss 1,9% + 0,35 € Gebühren ableiten...

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