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E-Commerce

PayPal startet weitere Zahlungsmethode im Einzelhandel

    PayPal startet weitere Zahlungsmethode im Einzelhandel
5 PayPal-Alternativen im Überblick. (Foto: PlaceIt)

Mit PayPal im Laden bezahlen – immer mehr Zahlungsmethoden zu diesem Thema sprudeln aus PayPals Ideen-Quelle. Jetzt hat der Zahlungsanbieter die Zahlung per QR-Code oder Pin-Code eingeführt – mobil in der PayPal-App.

PayPal legt viel Initiative an den Tag, um in den lokalen Handel zu gelangen, die jüngste Entwicklung ist da nur eines von vielen Beispielen. Die PayPal-App soll zukünftig als Zahlungsmittel im Einzelhandel dienen. Die Zahlungsinformationen müssen dabei vom Handy zum Zahlungsterminal des Händlers wandern. Unterschiedliche Anbieter favorisieren unterschiedliche Lösungen, mal den Funkstandard NFC, mal Bluetooth-Low-Energy oder wie im Fall der hier vorgestellten Lösung „PayPal Payment Code“ den QR-Code. Die Frage lautet nur: „Wie bekommt man den Kunden zum Zahlen mit diesen Lösungen?“ PayPal will das mit personalisierten Angeboten wie Coupons oder der Verknüpfung von Kundenkarten mit dem PayPal-Konto schaffen.

Paypal gibt mit dem Payment-Code dem Einzelhandel die Möglichkeit vorhandene Scanner und Zahlungstemrinals weiter zu nutzen. (Screenshot: Paypal)
PayPal gibt mit dem Payment-Code dem Einzelhandel die Möglichkeit vorhandene Scanner und Zahlungstemrinals weiter zu nutzen. (Screenshot: PayPal)

PayPal-Payment-Code: Neue Mobile-Payment-Lösung

Der Zahlungsvorgang bei PayPal-Payment-Code beginnt mit einem Check-in im Ladenlokal, wodurch der Kunde PayPal mitteilt, wo er sich befindet. Dann wird der Bezahl-Button in der App betätigt und der Paycode in der PayPal-App auf dem Kunden-Handy generiert – entweder als QR-Code oder als vierstelliger Pin-Code. Der Händler scannt jetzt entweder mit einem handelsüblichen 2D-Scanner den Code oder gibt am Terminal den vierstelligen Code ein. Damit ist die Zahlung abgeschlossen, das Geld wandert vom PayPal-Konto des Kunden auf das Konto des Verkäufers.

Fazit: PayPal sieht Vorteil bei personalisierten Angeboten, nicht bei Payment

PayPal kommentiert im dazugehörigen Blog-Post die Einführung des Dienstes mit dem Hinweis, dass das eigentliche Problem nicht die Zahlung am POS sei – da gebe es kein Problem, das gelöst werden muss. Deshalb liege der Vorteil für den Endkunden auch nicht beim reinen Bezahlvorgang, sondern bei der automatischen Inanspruchnahme von Angeboten oder Rabatten, die durch die PayPal-Technologie ermöglicht werde. Falls Händler schon eine eigene App zur Kundenbindung einsetzen, könne der PayPal-Zahlungsvorgang auch in die bereits vorhandene App integriert werden. Ob die Kunden den Vorteil der personalisierten Angebote als genauso wertig empfinden wie PayPal, wird die Zukunft zeigen müssen. Sicher ist aber, dass PayPal im Moment enorme Anstrengungen unternimmt, um im stationären Handel Fuß zu fassen.

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