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Paypal übernimmt Card.io, polstert „mobile Wallet” auf

Paypal hat sich den Bezahldienst card.io geschnappt. Das Startup bietet eine Technik an, um Kreditkarten über die Smartphone-Kamera einzulesen, so dass die 16-stellige Nummer nicht mehr von Hand eingegeben werden muss. Welche Summe Paypal für den Deal auf den Tisch gelegt hat, ist noch nicht bekannt.

Paypal übernimmt Card.io, polstert „mobile Wallet” auf

Paypal und card.io haben schon seit Längerem miteinander zu tun: hat die Technologie des bereits in seine Paypal Here-App integriert. In einem Blogeintrag erklärt Hill Ferguson, bei Paypal zuständig für die globale Produktentwicklung, wie ihn die Kreativität und der Schwung des card.io-Teams „umgehauen“ habe. Nun sollen die Mitarbeiter das PayPal-Team darin unterstützen, Zahlungsmöglichkeiten weiterzuentwickeln. Die card.io-Programmierschnittstelle soll dabei weiterhin für andere Entwickler offen bleiben, die die Technologie ebenfalls nutzen wollen. Bei der Implementierung kommt Javascript zum Einsatz, für das Einscannen der Kreditkarte wird auf Flash zurückgegriffen.

Mit der Übernahme festigt PayPal seine Stellung gegenüber dem mobilen Bezahldienst Square, das vor Kurzem seine Expansionspläne bekanntgab und auf einen kleinen Hardwarezusatz fürs setzt, und gegenüber Jumio. Paypal drängt seit Längerem zielstrebig in den mobile Payment-Markt: Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen bereits Zong übernommen, das sich auf mobiles Bezahlen in Spielen und virtuellen Welten spezialisiert hat.

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Quelle Teaser: philcampbell / flickr.com, Lizenz: CC-BY

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2 Antworten
  1. von PayPal setzt auf mobil, kauft Startup ca… am 18.07.2012 (13:01Uhr)

    [...] Kaufen zum Verkaufen: Um seine Position im Mobilmarkt zu verbessern, hat PayPal das Startup card.io für eine nicht genannte Summe gekauft. Die Funktion von card.io nutzt der Bezahldienstleister bereits in seiner App „PayPal Here“: Dieser ermöglicht es, mit der Kamera des Smartphones die Kreditkarte zu scannen, um so die Eingabe zu beschleunigen und Tippfehler zu vermeiden. Mit dieser Übernahme festigt PayPal zudem seine Position gegenüber Anbietern wie Square, die mit Hilfe kleiner Aufsätze Smartphones zu Kreditkartenlesern aufrüsten. Hill Ferguson, der bei PayPal für die globale Produktentwicklung zuständige Vizepräsident, schreibt in seinem Blog, er sei von der Kreativität und Motivation der card.io-Mitarbeiter begeistert gewesen. „Sie sind ein leidenschaftliches und unabhängiges Team, das gern große und komplexe Probleme löst.“ Nun sollen die mitsamt der Gründer sechs Mitarbeiter PayPal dabei unterstützen, mobile Zahlungsmöglichkeiten weiterzuentwickeln. Die card.io-Programmierschnittstelle soll trotzdem weiterhin für andere Entwickler offen bleiben, die die Technologie ebenfalls nutzen wollen. techcrunch.com, t3n.de [...]

  2. von Auszahlen lassen am 18.07.2012 (15:04Uhr)

    Es wäre schön, wenn Sparkassen und Banken QR-Codes für "Überweisungsträger-Daten" erfinden würden um die (bald dank EU) 30stelligen Swift/Iban-Nummern und Beträge und Rechnungsnummer usw. per Handy-Cam oder Laptop-Cam von der Rechnung einzulesen und dann das eigene Onlinebanking aufzurufen (und keine Phishing-Site).

    Paypal ist ja nicht der schnellste. Lohnschecks kann man mit anderen Handy-Apps schon lange fotografieren und sich damit auszahlen lassen.

    Flash ist natürlich nicht der Burner und gibts für Android4.1 doch auch nicht(oder?) aber HTML5 hat wohl noch keinen Zugriff auf die Kamera.
    Nett wären auch Absicherungssysteme wie Mobile-Tan oder (Onlineshops) bestätigungs-Email um Transaktionen abzusichern für Leute die das gerne möchten. Bei 1-3% Mitmachern würde Kreditkartenbetrug absterben weil die Erwisch-Quote zu hoch werden würde.
    Wie Square und Dwolla zeigen, macht Paypal aber lieber nach als sich selber was auszudenken und Bezahlung technisch voranzubriengen.

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