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Mit Paypal zukünftig auch an der Laden-Kasse zahlen

Mit Paypal zukünftig auch an der Laden-Kasse zahlen

Die eBay-Tochter ist längst mehr als nur der Zahlungsabwickler des Auktionshauses, die Zahlungsmethode gehört in Deutschland zu den beliebtesten Zahlarten in Online-Shops. In den USA setzt Paypal nun mit „Cash for Registers“ zur Eroberung des stationären Handels an. Wie das genau aussieht erfahrt ihr im Artikel.

Mit Paypal zukünftig auch an der Laden-Kasse zahlen

Paypal setzt in den Vereinigten Staaten bereits seit einiger Zeit mit Paypal Here auf einen Payment-Dienst für stationäre Händler. Dabei wird ein Aufsatz auf ein Smartphone oder Tablet gesetzt, mit dessen Hilfe Kreditkarten eingelesen und abgerechnet werden können. Kein neues Konzept, auch in Deutschland gibt es mittlerweile viele Payment-Provider die ein solches Konzept anbieten. Paypal versucht jetzt Händler mit einer großangelegten Tauschaktion von seinem Dienst zu überzeugen und möchte so Marktanteile gewinnen.

Paypal Here Terminal (Bild: Paypal)
Paypal Here Terminal (Bild: Paypal)

Paypal bietet Tauschprogramm für „staubige“ Laden-Kassen

Für die professionelle Nutzung im Ladenlokal bietet Paypal in Zusammenarbeit mit Partnerunternehmen komplette Lösungen für den Point-of-Sale an, zusätzlich zum bereits bekannten simplen Aufsteck-Kartenleser. Dabei werden Lösungen für die Gastronomie mit verschiedenen Beleg-Druckern für Küche und Service genauso angeboten wie klassische Kassen-Systeme mit Druckern für den „normalen“ Kassenzettel. Das Angebot von Paypal laut schlicht: Gebt uns eure veraltete Registrierkasse und steigt auf Paypal Here um, dann erlassen wir euch für den Rest des Jahres die kompletten Gebühren für die Zahlungsabwicklung. Ein durchaus attraktives Angebot, gerade für Händler die ein hohes Transaktionsvolumen aufweisen. Denn so ist nicht nur der Investitionsaufwand für das neue POS-System schnell wieder eingespielt, sondern aller Wahrscheinlichkeit fährt der Händler nach der Ammortisationszeit auch noch zusätzlichen Gewinn durch die ersparten Transaktionsgebühren ein. Das Programm ist bisher nur für US-Händler zugänglich, genau wie Paypal Here.

Ebenfalls im Rennen: Paypal In-Store-Checkout

Paypal stellt sich immer breiter auf für das Geschäft im stationären Handel. Ein bereits etablierter Dienst in der „In-Store-Checkout“. Paypal kooperiert hierzu in den USA mit großen Ketten, darunter Namen wie: Home Debot, Foot Locker, Toys 'r Us und Abercrombie & Fitch. Der Dienst funktioniert in zwei Varianten: Entweder händigt Paypal den Kunden eine Plastik-Karte zum Zahlen an der Kasse aus, oder der Kunde identifiziert sich mit einer Kundennummer an der Kasse und bestätigt die Zahlung schließlich in beiden Fällen durch eine Pin-Eingabe.

Fazit: Paypal kommt, es ist nur noch eine Frage der Zeit

Die Aktivitäten die Paypal im Bereich des stationären Handels entfaltet, zeigen deutlich dass der Anbieter hier mit Macht in die Ladenlokale kommen möchte. Die eher auf kleinere Händler abzielenden Ansteck-Lösungen für Kartenleser werden immer mehr durch professionelle Hardware und Softwarelösungen ergänzt. Dadurch sollen die neuartigen Bezahlverfahren auch für größere Händler und für Betriebe attraktiv werden, die für ihr Tagesgeschäft auf eine größere Peripherie an zusätzlicher Hardware und Dienstleistung angewiesen sind. In den USA wird der Durchbruch dabei voraussichtlich leichter fallen wie hierzulande.

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2 Antworten
  1. von Xfear am 17.05.2013 (11:45 Uhr)

    Na, klasse. PayPal geht die Breite Masse an Händlern an, Yapital hat sich Görtz und Rakuten geholt usw usf... Und schon bald gibt es einen regelrechten Urwald an Mobile Payment Anbietern.

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  2. von PallySchmidt am 13.06.2013 (23:27 Uhr)

    Finde die Idee und den Schachzug von Pay Pal nicht schlecht. Da haben sie sich ja echt mal was ueberlegt ....

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