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Peeple: Die Menschen-Bewertungs-App geht tatsächlich an den Start

Peeple: Die Menschen-Bewertungs-App geht tatsächlich an den Start

Schon vor dem Launch im Herbst erntete das für sein Produkt heftige Kritik. Am Montag landet Peeple mit „Anti-Bullying-Features“ im Store.

Peeple: Die Menschen-Bewertungs-App geht tatsächlich an den Start
Peeple verspricht Nutzern Kontrolle über ihr Profil und die Anzeige der Empfehlungen…

Peeple ersetzt Bewertungen durch Emfpehlungen

Ein Yelp für Personen, also ein Bewertungssystem für Menschen – so lautete der anfängliche Pitch von Peeple, mit dem das Startup im Oktober noch vor dem Launch für Aufregung sorgte. Nach den negativen Reaktionen haben sich die Gründerinnen Zeit genommen, das Produkt anzupassen. Ab Montag ist die App für iOS verfügbar.

Peeple bezeichnet sich in seiner finalen Version als Tool für den Reputationsaufbau. Um Missbrauch und Mobbing zu vermeiden, wurde die App um „Anti-Bullying-Features“ ergänzt. Statt Bewertungen spricht Peeple übrigens jetzt von Empfehlungen, die für andere Menschen abgegeben werden können. Diese Empfehlungen teilen sich auf die Kategorien „Professional“, „Personal“ und „Dating“ auf.

Peeple verspricht Nutzern Kontrolle über ihr Profil und die Anzeige der Empfehlungen. (Bild: Screenshot)
Peeple verspricht Nutzern Kontrolle über ihr Profil und die Anzeige der Empfehlungen. (Bild: Screenshot)

Identitätsüberprüfung und „Truth License“

Bei der Registrierung überprüft Peeple die Identität der Nutzer über den Facebook-Login und durch Zusenden eines PIN-Codes auf das Smartphone. Das Startup plant außerdem eine „Truth License“, mit dem Nutzer alle Kommentare, die über andere geschrieben wurden, einsehen können. Dadurch will die Plattform eine positive, unterstützende Community aufbauen, bei der Ehrlichkeit zählt und Nutzer sich nicht hinter anonymen Kommentaren verbergen können. Durch eine Suche und eine Nearby-Funktion können andere User gefunden werden.

Die Gründerinnen Julia Cordray und Nicole McCullough schreiben in der Launch-Ankündigung, dass sie wegen Peeple vorab schon beleidigende Emails und Anrufe bekamen. Das Feedback sei eine wertvolle Lektion gewesen, weshalb Peeple jetzt besser als die ursprünglich geplante Version sei.

via www.prnewswire.com

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