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1.400 Löschanfragen für Periscope: Twitter-Report bestätigt Copyright-Problem bei Livestreaming-Apps

    1.400 Löschanfragen für Periscope: Twitter-Report bestätigt Copyright-Problem bei Livestreaming-Apps

In seinem Transparenzbericht veröffentlicht Twitter jedes Halbjahr, wie oft die Entfernung von Inhalten gefordert wurde. Erstmals dabei ist die Livestreaming-App Periscope, die dem Social Media-Unternehmen viele Sorgen mit dem Urheberrecht bereitet.

Periscope-Streams zu kostenpflichtigen Übertragungen

Mit dem Hype um Livestreaming-Apps kamen Bedenken über Urheberrechtsverletzung auf, die sich jetzt bestätigen könnten. In seinem neuen Transparenzbericht gibt Twitter an, in den ersten drei Monaten nach dem App-Launch von Ende März bis Ende Juni 1.397 Löschanfragen für Periscope erhalten zu haben, in 71 Prozent der Fällen kam das Unternehmen der Aufforderung nach und entfernte mehr als 1.000 Beiträge.

Die Urheberrechtsverletzungen lassen sich vor allem dem Boxkampf Pacquiao-Mayweather zurückführen. Die kostenpflichtige TV-Übertragung verfolgten viele Interessenten über Periscope und Mitbewerber Meerkat mit. Während im April nur 17 Anfragen eingingen, waren es im Mai bereits 541.

Twitter-Hauptquartier in San Francisco. (Bild: Flickr-Anthony Quintano / CC-BY-2.0)
Seit 2012 veröffentlicht Twitter den Bericht über Anfragen zur Entfernung von Inhalten. (Bild: Flickr-Anthony Quintano / CC-BY-2.0)

Rekord bei Löschanfragen

Insgesamt verzeichnet Twitter im aktuellen Zeitraum des Transparenzberichts von Januar bis Juni 2015 einen Rekord, 18.490 sogenannte „Takedown-Notices“ gingen insgesamt ein, elf Prozent mehr als im zweiten Halbjahr 2014. Die Zahl der Anfragen von Regierungen verdoppelte sich sogar. Seit dem ersten Transparenz-Report im Jahr 2012 sind die Anfragen stetig gestiegen.

Die meisten der Aufforderungen, Inhalte zu löschen, betreffen noch immer Twitter. Hier hat das Unternehmen 14.694 Anfragen erhalten und 67 Prozent davon zugestimmt. Für die Video-App Vine gingen im ersten Halbjahr immerhin 2.405 Meldungen rein, bei denen in 68 Prozent der Fällen Inhalte entfernt wurden.

via transparency.twitter.com

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