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Startups

Millionen für Cannabis-Startups: Peter Thiel wittert die nächste große Geschäftschance

    Millionen für Cannabis-Startups: Peter Thiel wittert die nächste große Geschäftschance

Peter Thiel pumpt Millionen in aufstrebende Cannabis-Startups.(Screenshot: Leafly-App)

PayPal-Mitgründer und Facebook-Investor Peter Thiel hat über seinen Founders Fund in die auf Cannabis-Startups spezialisierte Privateer Holdings investiert. Das Unternehmen nutzt den Namen von Bob Marley für den Aufbau einer globalen Marke.

Der US-amerikanische Investor Peter Thiel hat schon einige Male ein feines Gespür für Trends bewiesen: 1998 investierte er in PayPal, zu dessen Mitgründer und CEO er wurde. 2004 war er der erste Investor, der eine große Summe (500.000 US-Dollar) in Facebook steckte – beides zu einem Zeitpunkt, als die Unternehmen noch im Entstehen waren.

Founders Fund investiert in Cannabis-Startups

Mittlerweile ist Thiel Milliardär und investiert nun über seinen Founders Fund in die aufstrebende Cannabis-Branche in den USA – als erster institutioneller Investor. Genau genommen steckt er „mehrere Millionen“ US-Dollar in die auf Cannabis-Geschäfte spezialisierte Privateer Holdings, zu der das Startup Leafly.com gehört, eine Art Yelp für die Bewertung von Cannabis, etwa nach Qualität und Preisen.

Leafly ist eines der ersten Cannabis-Startups (Screenshot: Leafly-App)
Leafly ist eines der ersten Cannabis-Startups (Screenshot: Leafly-App)

Privateer habe das Zeug, eine starke Marke zu werden. Das Startup sei als First-Mover so weit wie kein anderes Unternehmen auf dem aufstrebenden Markt, sagte Founders-Fund-Partner Geoff Lewis dem Guardian. Im vergangenen Jahr hat Privateer einen Vertrag über die Nutzung der Namensrechte an Bob Marley für 30 Jahre abgeschlossen. „Marley Natural“ könnte die erste globale Cannabis-Marke werden – zumindest, wenn es nach den Vorstellungen des Unternehmens geht.

Marihuana als viel versprechender neuer Geschäftszweig

Angesichts des bröckelnden Cannabis-Verbots in den USA haben Investoren wie Startups offenbar die Zeichen der Zeit erkannt. In 24 US-Bundesstaaten ist Cannabis zu medizinischen Zwecken erlaubt, in zwei US-Bundesstaaten, Washington und Colorado, ist Kiffen auch zu Genusszwecken legal. Mit Alaska und Oregon legalisieren in diesem Jahr zwei weitere Staaten den Cannabis-Konsum.

Auch in Deutschland ist Cannabis als verschreibungspflichtige Medizin erhältlich. Über eine Legalisierung wird mal mehr, mal weniger heftig diskutiert – immerhin laufen derzeit Kino-Werbespots des Deutschen Hanfverbands, der sich für die Legalisierung stark macht – das Geld für die Spots stammt aus dem TV-Format „Die Millionärswahl auf ProSieben“, das Vorstand Georg Wurth vor einigen Monaten gewonnen hatte.

Von Verhältnissen wie in den USA, wo eine milliardenschwere Cannabis-Industrie entsteht und wo es TV-Formate wie „The Marijuana Show“ gibt, in der Startups ihre Ideen für das Geschäft mit dem Kiffen präsentieren, sind wir hierzulande bislang aber dennoch weit entfernt. Wie das (digitale) Cannabis-Geschäft im Silicon Valley funktioniert, hat t3n-Kollege Moritz Stückler in seiner Kolumne „Valleycon Silly: Kiffen 2.0“ beschrieben.

via www.theguardian.com

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