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Petition: 25.000 US-Amerikaner fordern Todesstern – Weißes Haus muss reagieren

In den USA hat eine öffentliche Petition zum Bau eines Todessterns nach Star-Wars-Vorbild die kritische Grenze von 25.000 Stimmen überschritten. Das bedeutet, dass sich die Regierung nun offiziell zu dem Vorschlag äußern muss.

Petition: 25.000 US-Amerikaner fordern Todesstern – Weißes Haus muss reagieren

Online-Petitionen in den USA seit 2011

Auch die Regierung der Vereinigten Staaten bietet seit 2011 eine Online-Petitionsplattform an, ähnlich wie der deutsche Bundestag es bereits 2005 eingeführt hat. In Deutschland bekommt der Petent ab einer Stimmenanzahl von 50000 die Chance, vor dem Bundestag angehört zu werden. In den USA gibt es eine ähnliche Grenze. Diese liegt bei 25.000 Stimmen, berechtigt jedoch nicht zur Anhörung vor einem Gremium, sondern zieht eine öffentliche Äußerung des Weißen Hauses nach sich.

Die Petition zum Bau des Todessterns auf der Seite der U.S.-Regierung

Petition: Baubeginn eines Todesstern bis 2016

Und da die USA bekannterweise ein Hort der Kuriositäten sind, fand sich unter den Einreichungen für eine Petition auch ein Vorschlag zum Bau eines Todessterns nach dem Vorbild der Star-Wars-Filme. Die entsprechende Begründung ist relativ knapp gehalten:

„Diejenigen, die hier unterschreiben befürworten, dass die Regierung der Vereinigten Staaten die Finanzierung und Ressourcen, sowie den Baubeginn eines Todesstern bis 2016 sichert. Indem wir unsere Verteidigungs-Kapazitäten in eine Weltraum-dominierende Plattform und ein Waffensystem wie den Todesstern stecken, kann die Regierung Arbeitsplätze in den Bereichen Konstruktion, Planung und Weltraum-Erforschung schaffen, sowie außerdem unsere nationale Sicherheit verstärken.“

Das Weiße Haus muss sich nun äußern

Als wäre der Antrag nicht schon verrückt genug, hat es die Petition nun tatsächlich am letzten Tag, dem 14. Dezember, geschafft, die benötigten 25000 Unterschriften zu erhalten. Das bedeutet, dass sich nun das Weiße Haus der Sache annehmen und eine offizielle Erklärung veröffentlichen muss. Man darf gespannt sein, wie die US-amerikanische Regierung auf einen solch kuriosen Antrag reagiert. In Anbetracht der Affinität von Präsident Barack Obama gegenüber dem Internet und Phänomenen wie Reddit oder Internet-Memes könnte die Antwort durchaus sehr kreativ ausfallen.

Ein Todesstern aus Lego wäre deutlich einfacher zu bauen, als ein echter. (Foto: Flying Cloud / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Bau ist nicht einfach

Passend dazu haben ein paar US-amerikanische Studenten auch direkt die Machbarkeit eines solchen Vorhabens analysiert. Ein Todesstern der Kategorie „Star Wars“ hat einen Durchmesser von etwa 140 Kilometern. Die Kosten für den benötigten Stahl würden rund das 13000fache des Welt-Bruttoinlandsprodukts betragen, wenn man den aktuellen Stahlpreis zugrunde legt. Die Produktion der erforderlichen Menge Stahl würde beim derzeitigen Stand der Technik außerdem mehr als 800000 Jahre dauern. Schlechte Aussichten für das ehrgeizige Projekt.

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4 Antworten
  1. von nico am 16.12.2012 (09:50 Uhr)

    Ich bin gespannt wie sich das weiße Haus äußern wird.

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  2. von Olgica am 17.12.2012 (07:56 Uhr)

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  3. von Snowman am 17.12.2012 (17:37 Uhr)

    Tja,

    damit outen sich die Amerikaner zur Dunklen Seite zu gehören.

    Ich habs gewusst.

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  4. von dafrk am 17.12.2012 (21:52 Uhr)

    Anstelle den kompletten Todesstern zu bauen, könnte man einfach nur den Mond mit einer Legierung überziehen, in seinem Innern die infrastruktur schaffen und an der oberfläche die Waffensysteme anbringen :>

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