Smartphones sind Bakterien-Schleudern
Den PhoneSoap-Entwicklern zufolge sind Smartphones wahre Bakterien-Schleudern. Bei ihren Online-Recherchen seien sie auf schockierende Forschungsergebnisse gestoßen, heißt es auf der PhoneSoap-Präsenz bei Kickstarter. Demnach befinden sich auf und an den intelligenten Handys 18 Mal mehr schädliche Bakterien als auf einem durchschnittlichen Herrenklo. Neben Grippeviren und Kolibakterien sollen auf jedem sechsten Smartphone sogar Fäkalienrückstände entdeckt worden sein. Grund genug für die US-Entwickler, ein Smartphone-Reiniger zu entwickeln. Ihre Vision: Die Welt mit keimfreien Handys zu einem gesünderen Ort zu machen.
Bei PhoneSoap, einer von außen eher unspektakulär aussehenden Box, kommt ultraviolette Strahlung (UV-C-Licht) zum Einsatz. UV-C-Strahlung wird unter anderem zur Reinigung von Wasser oder zur Desinfektion in Kliniken eingesetzt. Dank UV-C-Licht werden Bakterien und Keime zu 99,9 Prozent zerstört, ohne dass zu Chemikalien gegriffen werden muss. Die Bestrahlung soll bei PhoneSoap nur 3 bis 5 Minuten dauern. Weil weder Hitze noch Kondenswasser entstehen, sehen die Entwickler bei der „Handy-Wäsche“ keine Gefahr für die Smartphones.
PhoneSoap soll rund 40 Dollar kosten
Noch 6 Tage haben Interessierte jetzt Zeit, das PhoneSoap-Projekt via Kickstarter finanziell zu unterstützen. Das selbstgesteckte Ziel, 18.000 Dollar zu erreichen, wurde bereits weit übertroffen. Insgesamt stehen derzeit schon 41.000 Dollar auf der Finanzierungsuhr. Knapp 800 Leute haben sich bislang beteiligt. Wenn das Projekt zustande kommt, soll ein Gerätepreis von 40 Dollar realisiert werden. Als Unterstützer (Backer) bei Kickstarter kann man die Lade- und Reinigungsbox für 39 Dollar vorbestellen und so künftig Bakterien und Fäkalien auf dem Smartphone den Garaus machen. Der Versand in Länder außerhalb der USA kostet dann noch einmal 20 Dollar extra.
Weiterführende Links zu den Themen PhoneSoap und Bakterien auf Smartphones
PhoneSoap: Simultaneously Charge and Sanitize Your Phone - PhoneSoap-Projekt auf Kickstarter
Wie Technik krank macht: Fäkalien auf Mobiltelefonen und andere Widerlichkeiten [Infografik] - t3n-News



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von Marc Renninger via facebook 26.04.2012 (17:17Uhr) 1.
Gibts das Projekt MoneySoap auch schon? :-)
von Hayungs 26.04.2012 (18:13Uhr) 2.
Immer alles absolut keimfrei und steril halten ist überaus gesund und stärkt unser Immunsystem.
von Frank 26.04.2012 (18:50Uhr) 3.
Aha, Bakterien und Viren sind eklig. In jedem durchschnittlichen Menschen sind Milliarden von den Dingern und wer er sein Phone nicht aus der Hand gibt oder freudig im Schlamm wälzt, ist das auch ungefährlich. Selbst wenn müsste er es schon regelmäßig ablecken oder seine blutigen Wunden damit streicheln, damit er krank wird. Im Herrenklo oder der Telefonzelle trifft man hingegen auf die Bakterien anderer Menschen. Geht es ein wenig weniger plakativ?
von Daniel 26.04.2012 (19:14Uhr) 4.
UV-C Lampen gibt es ab knapp 10 Euro in jedem Baumarkt, die zugehörige Fassung mit Schalter und Stecker vermutlich für zusammen 10-15 Euro. Unfug also. Dann habe ich noch die Härtelampen von Nageldesignern im Hinterkopf, weiß aber nicht, ob da die passenden UV-C-Lampen drin sind oder andere und wie das mit der Wärmeentwicklung ggf. noch sein könnte. Ansonsten gibt es die entsprechenden Lampen für Nageldesigner ab 20 Euro, Frau oder Freundin freut sich auch noch über das Teil und hält unsereins für durcchgeknallt, wenn wir dann unser Handy unter die Lampe legen ;-)
von Amazon, Microsoft, Zapstreak. — mobilb… 27.04.2012 (12:49Uhr) 5.
[...] PhoneSoap lädt nicht nur das Smartphone, sondern reinigt es auch gleichzeitig per UV-Licht von Bakterien. Denn: Handys sollen 18-mal mehr Bakterien tragen als der Spülungsgriff einer Herrentoilette. Das Kickstarter-Projekt hat bereits mehr als 43.000 Dollar eingesammelt – das Ziel waren 18.000. kickstarter.com via t3.de [...]
von Michaels Tagebuch (PhoneSoap: mit UV-Lic… 28.04.2012 (02:19Uhr) 6.
PhoneSoap: mit UV-Licht fiese Bakterien auf Smartphones bekämpfen...PhoneSoap: mit UV-Licht fiese Bakterien auf Smartphones bekämpfen......
von klav 17.05.2012 (15:41Uhr) 7.
Hände waschen.