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Ein Notebook aus dem 3D-Drucker: Pi-Top macht aus eurem Raspberry Pi einen Laptop

Ein Notebook aus dem 3D-Drucker: Pi-Top macht aus eurem Raspberry Pi einen Laptop

Mit dem Pi-Top sollt ihr in der Lage sein, euer eigenes Notebook auf Basis des zusammenzubauen. Wer möchte, kann sich sogar sein eigenes Gehäuse mit einem 3-D-Drucker herstellen.

Ein Notebook aus dem 3D-Drucker: Pi-Top macht aus eurem Raspberry Pi einen Laptop

Raspberry-Pi-Notebook. (Foto: Pi-Top)

Pi-Top: Mit dem Kit macht ihr aus einem Raspberry Pi ein Notebook. (Foto: Pi-Top)
Pi-Top: Mit dem Kit macht ihr aus einem Raspberry Pi ein Notebook. (Foto: Pi-Top)

Pi-Top macht aus dem Raspberry Pi ein Notebook

Desktop-Rechner bauen sich noch immer viele Menschen selbst zusammen. Bei sieht das anders aus, hier greifen wir dann doch zu fertigen Geräten. Für die wachsende Maker-Szene ist das aber natürlich keine Option. Schließlich wollen die Hardware-Hacker vor allem selbst Hand anlegen und kreativ sein. Eine gute Einstiegsmöglichkeit dafür könnte das Pi-Top werden.

Das Pi-Top soll ein Bastel-Set werden, mit dem sich jeder ein eigenes Notebook auf Basis des Raspberry Pi Model B+ bauen kann. Im Lieferumfang sollen sich neben dem Minirechner ein 13,3 Zoll großes Display, ein WLAN-Adapter, ein Keyboard und ein Trackpad, ein Akku und ein dazugehöriges Ladegerät sowie alle notwendigen Teile zum Zusammenbau befinden. Außerdem liegt dem Set auch ein Gehäuse bei, das im Spritzgussverfahren hergestellt wurde. Vollbluttüftler können aber auch die mitgelieferten STL-Dateien nutzen, um sich mit einem ein eigenes Gehäuse herzustellen.

Pi-Top: Über die Öffnung kommt ihr direkt an die Hardware heran. (Foto: Pi-Top)
Pi-Top: Über die Öffnung kommt ihr direkt an die Hardware heran. (Foto: Pi-Top)

Pi-Top: Raspberry-Pi-Notebook als Grundlage für eigene Ideen

Der Zusammenbau des Pi-Top soll denkbar einfach und auch für Anfänger ohne Probleme machbar sein. Letztlich geht es den Machern aber nicht darum, einen Ersatz für gängige Notebooks zu verkaufen. Die Arbeit am Pi-Top soll die Nutzer vielmehr dazu motivieren, eigene Hardware-Projekte auf Basis des Geräts in Angriff zu nehmen. Um Maker dabei zu unterstützen, wollen die Macher kostenlose Online-Kurse für Pi-Top-Besitzer anbieten. Dort sollen Anfänger und Fortgeschrittene alles Wissenswerte über die Herstellung von Leiterplatten, den 3D-Druck und die Entwicklung eigener Hardware lernen können.

Wer jetzt schon ganz wild auf sein eigenes Raspberry-Pi-Notebook ist, wird sich leider gedulden müssen. Noch ist das Set nicht verfügbar. Am 14. Oktober 2014 wird das Pi-Top über die Crowdfunding-Seite Kickstarter angeboten. Der Preis für das Set, das es in verschiedenen Farben geben soll, soll bei etwa 300 US-Dollar liegen. Die Summe ist allerdings noch nicht endgültig festgelegt worden.

Wer noch nach einer Inspiration für sein nächstes Hardware-Projekt sucht, der sollte einen Blick auf unseren Artikel „15 unglaubliche Raspberry-Pi-Projekte“ werfen.

via motherboard.vice.com

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Eine Antwort
  1. von Saar-Pirat am 29.09.2014 (10:17 Uhr)

    $300 finde ich für diese Spielerei (und mehr ist es leider nicht), etwas zu teuer.
    Für 300€ kriegt man ein vollwertiges, echtes Notebook. Daher sehe ich den Sinn nicht ganz.

    Ich hätte das ganze viel eher als tragbares Media-Center verkauft (XBMC + RasPi) und noch ein paar coole Boxen eingebaut, dafür dann die Tastatur weggelassen.

    Macht aus meiner Sicht mehr Sinn.

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