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Schnellere Alternative zum Raspberry Pi: Pine A64 kostet 15 US-Dollar

    Schnellere Alternative zum Raspberry Pi: Pine A64 kostet 15 US-Dollar

Pine A64. (Foto: Pine)

Mit dem Pine A64 will ein Kickstarter-Projekt ein Entwicklerboard mit einem vierkernigen 64-bit-Prozessor auf den Markt bringen. Die Preise für die Raspberry-Pi-Alternative sollen bei 15 US-Dollar beginnen.

Pine A64: Die Raspberry-Pi-Alternative verfügt über einen 64-bit-Prozessor und kostet 15 US-Dollar. (Foto: Pine)
Pine A64: Die Raspberry-Pi-Alternative verfügt über einen 64-bit-Prozessor und kostet 15 US-Dollar. (Foto: Pine)

Pine A64: Raspberry-Pi-Alternative mit 64-bit-Prozessor

Der Raspberry Pi hat eine unglaubliche Welle an kreativen Hardware-Projekten ausgelöst. Allerdings bleibt der günstige Einplatinencomputer aufgrund der verbauten Hardware für viele Dinge nach wie vor ungeeignet. Mit dem Pine A64 könnte es aber bald eine Alternative für alle geben, die sich etwas mehr Power unter der Haube wünschen.

Der Einplatinencomputer verfügt über einen vierkernigen Cortex-A53-Chip, der auf 1,2 Gigahertz getaktet wurde. In Kombination mit der Mali400-MP2-Grafikeinheit soll die 64-bit-CPU sogar die Ausgabe von Videomaterial in einer 4k-Auflösung ermöglichen. Zusätzlich gibt es wahlweise 512 Megabyte oder ein Gigabyte Arbeitsspeicher. Erfreulich: Der Pine A64 soll ab 15 US-Dollar angeboten werden.

Pine A64 wird über Kickstarter finanziert

Der Pine A64 verfügt über zwei USB-Anschlüsse, einen HDMI-Ausgang, Klinkenanschluss, Ethernet und zwei Möglichkeiten zum Anschluss von Erweiterungs-Boards. Darüber hinaus soll der Pine A64 um Funktionen wie WLAN, Bluetooth, Sensoren oder Zwave erweitert werden können. Als Betriebssystem sind wahlweise Ubuntu oder Android möglich.

Laut den Machern soll der Pine A64 bereit für die Produktion sein. Damit es dazu kommt, suchen sie allerdings noch per Crowdfunding nach finanzieller Unterstützung. Dazu muss die Kickstarter-Kampagne des Projekts das Ziel von 31.416 US-Dollar erreichen. Derzeit steht die Kampagne, die noch bis zum 23. Januar 2016 läuft, bei knapp über 25.000 US-Dollar. Ausgeliefert werden soll der Pine A64 ab Februar 2016. Eine Garantie dafür habt ihr wie bei allen Crowdfunding-Kampagnen dieser Art aber leider nicht.

Wer nach Inspiration für ein Hardware-Projekt sucht, der sollte unseren Artikel „25 unglaubliche Raspberry-Pi-Projekte“ lesen.

via www.engadget.com

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4 Reaktionen
Mark
Mark

...hat leider ne Allwinner und die sind sehr OpenSource unfreundlich, was der Grund ist, warum es keine vernünftige Linux-Distribution für Kodi geben wird. Da haben sich einige Entwickler schon die Zähne dran ausgebissen...also nix für Multimedia.

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Gute Ergänzung im unteren Preisbereich
Gute Ergänzung im unteren Preisbereich

Wenn man dickes Netzteil, Tastatur, Wifi usw. ergänzt ist das Intel-M$-Kleinrechner-Angebot für ich glaube $60 auch nicht mehr so weit preislich weg und leistungs-stärker.
Trotzdem gut wenn im unteren Preisbereich preislich lobenswerte Systeme platziert werden und Vielfalt entsteht.

Welche Codecs ohne Aufpreis ? 264/MP4 ? Mpeg2 ? 265/HEVC ? VP8 ? VP9 ? VP10 ?
Ethernet 1000 oder nur 100 ? 100 ist bei aktuellen SD-Karten schon zu schwach weil die USB2 recht vollständig ausreizen mit 48MByte/sek und daher nur mit einem viertel der Speed über Ethernet100 gelesen oder gefüllt werden können was bei 16 oder 32 GByte-SD/microSD-Karten für 10-12 Euro elend langsam geht und man sofort spürt.

Das Problem aber auch Vorteil ist die gigantische Menge an Distros für RasPi. Es wäre also sinnvoll, sich da irgendwie dranzuhängen.
Denn zu Hause CrossCompilen, Probleme lösen usw. werden die meisten Leute nicht machen. Distros sollten out of the Box laufen. Am beliebtesten sind ja wohl diverse Kodi-Distros für RasPi. Mit Ubuntu kann man das PineA64 wenigstens auch als PC benutzen und Briefe schreibe, surfen oder sonstwas am TV wenn man will. Trotzdem ist RasPi2 mit Win10 wohl Enduser-Freundlicher auch wenn mir Linux lieber ist.

Wegen 4k-Output ist es durchaus interessant und wenn vielleicht nur als Preisbrecher damit die anderen nachziehen müssen. Das Apple4TV hat ja wohl nur FullHD während Nvidia und Amazon Fire2TV-Box beide 4k können und ähnlich viel kosten. Das Video-Decoding muss ja wohl immer Zusatz-Hardware machen weil die CPUs da schon lange nicht mehr hinterher kommen.

Interessant ist vielleicht auch wenn RasPi-Firma/Foundation/... denkt es wäre Konkurrenz und ihr Angebot (Preise oder Ausstattung) daher ständig optimiert. Die Presse erledigt das ja dankenswerterweise auch wenn Amazons echte Verkaufszahlen vielleicht etwas anderes beweisen würden.

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Christian

Mh... Kaum spiel ich mit dem Gedanken mir einen Rasperry Pi zu kaufen, lese ich nun von diesem noch viel besseren Pine welcher zudem mit 64bit daherkommt. Dazu noch der sehr günstige Preis von gerade einmal 15 $... Ich denke die paar Wochen warte ich nun auch noch ab und schaue mir das Teil auf jeden Fall ersteinmal genauer an...

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Planloser
Planloser

Das interessante an diesen Chip ist die 64 Bit Funktion so das es größere Raids ohne GPT laufen dürfte dafür ist allerdings der USB-Anschluss zu Schwach. 4k Schafft auch der Rasperry Pi v2 sehe in dieser Variation allerdings derzeit keine sinnvolle Nutzung ergibt wen man HDR kennt. Die 15$ sind allerdings unschlagbar aber ob das reicht eine Community aufzubauen die das Gerät dann entsprechend auch für andere entdecken ist schwierig wen man sieht das selbst der TBO-Player keinen vernünftigen grafischen Aufsatz hat. Vielleicht regelt die Kompatibilität etwas aber dann ist es immer noch eine Frage ob das mit 64 Bit soweit klappt. Interessant ist es dennoch allemal.

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