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Pinterest bekommt Unternehmensprofile

Die digitale Pinnwand reagiert auf die mittlerweile große Präsenz von Marken und Unternehmen auf der Plattform. Damit diese ihre Präsenz noch besser aufbauen können, stellt Pinterest Unternehmensprofile bereit, wie wir sie schon von den anderen großen Social Networks kennen.

Pinterest bekommt Unternehmensprofile

Pinterest: Unternehmensprofile für bessere Markenkommunikation

 

Im Blog von Pinterest werden die Unternehmensprofile beworben (Bild: Pinterest).

Die Pinterest Unternehmensprofile sollen den Marken bessere Werkzeuge zur Kommunikation mit Markenfans an die Hand geben. Zwar war es bislang auch kein Problem für eine Marke bei Pinterest aktiv zu sein, doch nun geht das alles auch offiziell. Das fängt dann beispielsweise mit dem Verification Badge für die Website an. Damit lässt sich ein Account ganz offiziell einer Website zuordnen, so dass dessen Besucher sehen können, woher die Inhalte stammen.

Darüber hinaus hat Pinterest nun auch eigene Guidelines für Marken und Unternehmen erstellt. Der Business Guide soll nicht nur zeigen wie Unternehmen Pinterest nutzen können, sie sollen auch dabei helfen Fehler zu vermeiden. Schöner Nebeneffekt: Die Guidelines für private Profile konnten durch die neue Einteilung deutlich reduziert werden und sind nun nur noch halb so lang.

Für die Verbindung zwischen der Webpräsenz des Unternehmens und der Plattform Pinterest gibt es einige Buttons und Widgets:

Mit diesen Buttons und Widgets können Unternehmen auf ihrer Website auf die Pinterest-Präsenz hinweisen (Bild: Pinterest).

Pinterest mit Unternehmensprofilen auf dem Weg zur Monetarisierung?

Künftig sollen noch weitere Produkte und Services für Businessprofile vorgestellt werden. Was da genau geplant ist lässt sich nur erahnen:

Receive updates on future products and services that will provide more powerful ways of reaching and understanding your audience on Pinterest.

Es könnte also um Statistiken gehen, aber auch um ein Pinterest-Pendant zu den Promoted Posts, die Facebook gestartet hat, um die Reichweite von Beiträgen zu erhöhen. Dieser Schritt wäre nicht nur interessant für das Marketing der Unternehmen, es wäre auch ein logischer Schritt für die Monetarisierung der Plattform. Immerhin ist Pinterest jetzt über den ersten ganz großen Hype hinweg und muss sich langsam ernsthafte Gedanken über ein solides Geschäftsmodell machen.

Dafür Unternehmen in die (Bezahl-)Pflicht zu nehmen, scheint mir ein guter Ansatz zu sein. Sie können über angepinnte Produkte gleich mehrfach profitieren, indem die Markensichtbarkeit im Social Web erhöht wird und Interessenten im Idealfall zu Käufern konvertieren. Sollte sich das für Unternehmen mit einer aussagekräftigen Statistik belegen lassen, wäre eine bezahlpflichtige Reichweitensteigerung über beworbene Bilder für beide Seiten eine interessante Sache.

Beispiele für Pinterest Unternehmensprofile

Um die Möglichkeiten von Pinterest für Unternehmen und Marken auch schön darzustellen, hat Pinterest einige Case Studies veröffentlicht. Zu finden ist darunter beispielsweise Etsy, der Marktplatz für handgefertige Produkte.

Etsy ist eines von mehreren Beispielen für ein gelungenes Unternehmensprofil bei Pinterest (Bild: Pinterest).

In einem Statement zum Pinterest-Auftritt schreibt Etsy-Mitarbeiterin Allison Feldman es ginge Etsy vor allem um die Inspiration, nicht nur um die reinen Verkäufe. Keine Frage, mit dieser Zielsetzung ist Etsy bei Pinterest auf dem richtigen Weg.

Tipps für Pinterest Unternehmensprofile

Auch eine Sammlung mit Tipps für Unternehmen hat Pinterest parat. Hier die einzelnen Tipps als Stichwörter:

  • Erzähle eine Geschichte
  • Baue eine Community auf
  • Nutze beiderseitige Verknüpfungen
  • Schaue und lerne von anderen
So funktioniert Pinterest für Unternehmen und Marken... (BIld: Pinterest).

Weiterführende Links:

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