Verbesserte Detailberichte und Datenschutz mit DoNotTrack
Piwik macht detaillierte Webanalytik über Statistiken zu Seitenaufrufen, Unique Visits, Besucheranalyse, E-Commerce-Zieltracking und mehr möglich. Nach Google Analytics ist Piwik das meisteingesetzte Webanalytik Werkzeug in Deutschland. Piwik arbeitet phpbasiert und setzt weitere Open-Source-Komponenten wie Zend, PEAR, Smarty und jQuery ein. Ab Version 1.8 bietet Piwik einige neue Features für graphische Datenanalyse, das Auswerten von Server-Logs, benutzerdefinierte Dashboards, erweiterte Berichtsmöglichkeiten und Datenschutz.
Die neue Piwik Row Evolution erlaubt das übersichtliche Visualisieren und Vergleichen von allen einzeln erfassten Metriken wie z.B. Besuchern, Seitenaufrufen oder Conversions mit Zeitverlauf als Graph. Auch Vergleiche zwischen z.B. mobilen Endgeräten oder Browserpräferenzen der Websitebesucher, werden so komfortabel möglich.
Mit Piwik 1.8 kann man beliebig viele benutzerdefinierte Dashboards mit angepassten Widgets erstellen, die in ein Untermenü für spätere Verwendung eingefügt werden.
Das Importieren und Auswerten von Webserver-Logdateien ist seit Piwik 1.8 neu dazu gekommen. Auf dem Webserver muss dafür neben Piwik nur eine aktuelle Python-Version installiert sein. Schon kann man sich HTTP-Fehler, Redirects, Botbesuche oder Besucherzugriffe aus dem Server-Log direkt in Piwik anzeigen lassen, und sie wie die von Piwik selbst ermittelten Werte im Dashboard analysieren und graphisch darstellen.
Neue und verbesserte Berichtsfunktionalitäten gibt es ab Piwik 1.8 unter anderem für übergreifende Browsermarktanteile aller Besucher, den Vergleich von Desktop und mobilen Zugriffen sowie für Ein- und Ausstiegsseiten.
Mit der standardmäßigen Unterstützung von Do-Not-Track weist Piwik ab Version 1.8 Datenschutzverbesserungen auf, da alle Zugriffe von Browsern, die einen DNT-Header senden, nicht getrackt werden. Viele Browser arbeiten bereits mit dieser Einstellung für erhöhten Schutz der eigenen privaten Daten.
Insbesondere im Nachfolger-Release 1.8.1 und der aktuellen Piwik Version 1.8.2 wurden zusätzlich viele Bugs behoben und die Performance verbessert. Hier findet ihr eine Online-Demo zu Piwik in Aktion.
Der Funktionsumfang von Piwik ist zwar gegenüber Google Analytics geringer, aber Vorteile von Piwik sind, dass man Datenschutz-sensible Logdaten auf dem eigenen Server in einer MySql Datenbank speichern kann, und dass Piwik als weit verbreitetes Open-Source-Projekt verfügbar ist.
Weiterführende Links









von Patrick Hütter via facebook 12.06.2012 (12:24Uhr) 1.
Bei uns kommt Piwik zum Einsatz.
von Bruno Jennrich via facebook 12.06.2012 (12:25Uhr) 2.
piwik. schon aus gründen des datenschutzes und der geheimhaltung.
von Stef Krie via facebook 12.06.2012 (12:32Uhr) 3.
Es darf auch Open Source auf dem eigenen Webserver sein.
von Thomas Haase via facebook 12.06.2012 (12:39Uhr) 4.
Piwik.
von Ja Su via facebook 12.06.2012 (12:54Uhr) 5.
Piwik. :)
von Werner Witte via facebook 12.06.2012 (12:54Uhr) 6.
Setze schon seit über einem Jahr Piwik für meine Kunden ein
von LOfter 12.06.2012 (12:55Uhr) 7.
Bin auch schon begeisterter Piwik Nutzer. Zwar konnte ich mich bis jetzt noch nicht dazu bewegen GAnalytics deswegen komplett über den Haufen zu werfen, aber eigentlich gefällt mir Piwik deutlich besser. Nicht zuletzt wegen des Gefühls die Daten immer noch selbst zu behalten als seine Nutzer an die Google-Datenkrake zu verkaufen.
von Thomas Venugopal via facebook 12.06.2012 (13:00Uhr) 8.
Im Zusammenhang mit Google Adwords ist Analytics unverzichtbar.
von Robert Steinhöfel via facebook 12.06.2012 (13:03Uhr) 9.
Wir fahren zweigleisig. GA ist doch in manchen Berichtzusammenstellungen und Features (z.B. Eventtracking) einfach noch unerreicht.
von Marcus Schwarz via facebook 12.06.2012 (13:12Uhr) 10.
Wir haben es als die Google Diskussion am kochen war mehrfach probiert, aber ein stabiler Betrieb war schon bei kleineren Projekten nicht möglich. Nach mehreren Piwik-Versionen haben wir es dann aufgegeben und bleiben bei GA
von Tobias Langer via facebook 12.06.2012 (13:31Uhr) 11.
Google Analytics bietet gerade was die Funktionen mit anderen Diensten von Google betrifft, einen erheblichen Mehrwert. Diesen kann man durch Piwiki nicht erreichen. Zudem ist die Implementierung einfacher und auch für Leihen machbar.
von Heiner 12.06.2012 (13:42Uhr) 12.
Piwik setzen wir bei allen Kunden ein, die kein Google AdWords verwenden. Sobald allerdings AdWords ins Spiel kommt, führt an Google Analytics kein sinnvoller Weg vorbei.
Vorteil von Piwik ist die datenschutzkonforme Umsetzung. Bei Analytics besteht noch immer ein juristisches Risiko - leider.
von Caveomedia via facebook 12.06.2012 (14:28Uhr) 13.
Beides wird genutzt, für viele Projekte die mit Adwords arbeiten ist Google Analytics aber unabdingbar. Piwik könnte am handling noch einiges verbessern
von Guenny 12.06.2012 (16:59Uhr) 14.
Das Update ist zwar schon nen paar Tage alt, aber dennoch ist Piwik inzwischen unverzichtbar geworden. Auch die neuen Funktionen in v1.8 begeistern sehr.
von michael2.0 14.06.2012 (13:03Uhr) 15.
Weichen die Auswertungen der beiden Tools eigentlich stark voneinander ab?
von Weg von Google & Co.: So hostest du… 20.03.2013 (15:01Uhr) 16.
[...] Und wieder ein Bereich im Internet, der klar von Google dominiert wird: Webanalyse. Google Analytics ist hier eindeutig der Platzhirsch auf dem Markt, aber mit Piwik gibt es einen interessanten, kostenlosen Open-Source-Konkurrenten, der dem Vorbild in Sachen Funktionsumfang in kaum etwas nachsteht. [...]