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Pixelapse: Das Github für Designer

Das US-Startup Pixelapse ist auf dem besten Weg, zum der Design-Community zu werden. Mithilfe der gleichnamigen Mac- und Windows-Software können Nutzer ihre Projekte in der sichern, um jederzeit auf längst vergessene Versionen zurückzugreifen und den Arbeitsprozess mit der Öffentlichkeit zu teilen.

Pixelapse: Das Github für Designer

Entwickler sind an Systeme zur Versionskontrolle gewöhnt. Vor allem Teams profitieren bei der Projektarbeit von Diensten wie Github. Sie ermöglichen es, den gesamten Arbeitsprozess jederzeit nachzuvollziehen, um etwa alte Versionen nach Fehlern zu durchsuchen. Designern fehlte ein solches Tool bisher, obwohl es durchaus hilfreich wäre.

Pixelapse ist Cloud-Dienst, Versionskontrolle und Community

Das US-Startup Pixelapse nimmt sich dieser Tatsache an: Als eine Mischung aus Dropbox und Github präsentiert sich dessen gleichnamige Software, die für OS X und entwickelt wurde. Einer Drobox nicht ganz unähnlich, definieren Nutzer im Laufe der Installation einen lokalen Ordner, der mit den Pixelapse-Servern in der Cloud verbunden ist. Jede Überarbeitung der Projekt-Dateien wird gesichert, sodass Nutzer die einzelnen Arbeitsschritte im Nachhinein einsehen und herunterladen können.

Die einzelnen Arbeitsschritte eines Projekts können Designer über Pixelapse einsehen.

Designer können auf diesem Weg die vielen kleinen Veränderungen einsehen, den gesamten Arbeitsprozess rückblickend betrachten und etwaige Fehler rückgängig machen. Zusätzlich können sich Nutzer zu Gruppen zusammenschließen, um ihre Projektarbeit zu strukturieren. Die Administratoren der jeweiligen Gruppe können anderen Teilnehmern verschiedene Rollen zuweisen, die mit unterschiedlichen Rechten verknüpft sind. So können einige Nutzer Dateien verändern, andere Nutzer können nur kommentieren.

Pixelapse setzt auf Freemium-Modell

Pixelapse unterstützt Mac OS X 10.6 und höher sowie Windows XP und neuer. Die Hilfe-Sektion der Unternehmenswebsite listet alle unterstützten Formate – darunter PSD-, AI- und PNG-Dateien. Der Preis der Software orientiert sich am benötigten Speicherplatz: Öffentliche Dateien können Nutzer unbegrenzt kostenlos speichern. Der Speicherplatz privater Dateien ist bei kostenlosen Accounts auf 1 GB begrenzt. Die komplette Preis-Übersicht findet sich auf der Pixelapse-Website.

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4 Antworten
  1. von Andre am 14.02.2013 (17:36 Uhr)

    Layervault ist eine gute Alternative mit besserem Preismodell für Pros.

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  2. von Jakub am 15.02.2013 (12:48 Uhr)

    Aber leider gibt es LayerVault nur für Mac :/
    Und es sieht so hübsch aus. War seit der Beta dabei und habe jetzt wohl irgendwie einen kostenlosen Account. Den ich aber nicht nutzen kann ...

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  3. von Andre am 15.02.2013 (12:56 Uhr)

    Kostenlos ist es halt einfach nicht mehr. Kannst ja die Trial testen.

    Allerdings ist es auch ein wenig buggy musste ich gerade feststellen. Die Kommentarfunktion geht irendwie nicht bei mir und kollaborative Funktionen finde ich durchaus wichtig. Wobei Layervault hier z.b. ne Anbindung an Dropbox hat, die bei Pixelapse fehlt...na ja Geschmackssache.

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  4. von Andre am 15.02.2013 (12:56 Uhr)

    Kostenlos ist es halt einfach nicht mehr. Kannst ja die Trial testen.

    Allerdings ist es auch ein wenig buggy musste ich gerade feststellen. Die Kommentarfunktion geht irendwie nicht bei mir und kollaborative Funktionen finde ich durchaus wichtig. Wobei Layervault hier z.b. ne Anbindung an Dropbox hat, die bei Pixelapse fehlt...na ja Geschmackssache.

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