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Plain: So einfach kann E-Mail sein

Plain: So einfach kann E-Mail sein

Plain Email ist ein App-Konzept für einen effizienteren Umgang mit der täglichen E-Mail-Flut. Wir haben einen Blick auf den Prototyp geworfen.

Plain: So einfach kann E-Mail sein

Inbox Zero. (Foto: Shutterstock)

Plain: App verhilft euch zur leeren Inbox

E-Mails gehören mittlerweile zu den wichtigsten Kommunikationsmitteln im geschäftlichen Bereich. Leider gehören sie aber gleichzeitig auch zu den größten Zeitfressern. Eine Lösung für dieses Problem ist das Inbox-Zero-Konzept. Die Idee: Das Mail-Postfach soll im Grunde immer leer sein. Das wird unter anderem dadurch erreicht, dass Dinge, die noch erledigt werden müssen, nicht in die Inbox, sondern auf separate Erinnerungslisten gehören. Wir hatten euch das Konzept bereits ausführlicher in diesem Artikel aus dem t3n Magazin Nr. 17 erklärt.

Plain: Bei dem Mail-Client-Konzept navigiert ihr mit der Tastatur in Windeseile durch eure Inbox. (Screenshot: Plain)
Plain: Bei dem Mail-Client-Konzept navigiert ihr mit der Tastatur in Windeseile durch eure Inbox. (Screenshot: Plain)

Obwohl die Idee hinter Inbox Zero schon 2009 von dem Blogger Merlin Mann popularisiert wurde, eignen sich die meisten Mail-Clients nur bedingt für die Methode. Der Entwickler Andrej Pancik wollte das nicht länger hinnehmen und hat sich überlegt, welche Funktionen gängiger E-Mail-Clients entfernt werden müssten, um endlich effektiv damit arbeiten zu können. Das Ergebnis ist ein minimalistisches Konzept eines E-Mail-Clients, den er Plain nennt.

Plain: Das kann der aktuelle Prototyp des E-Mail-Clients

Das Interface von Plain ist so einfach wie genial: Ihr bekommt jeweils eine Mail angezeigt habt im Grunde nur vier Möglichkeiten darauf zu reagieren. Ihr könnt die E-Mail schlicht als gelesen markieren, sie an jemanden weiterleiten, antworten oder die darin enthaltene Aufgabe als Kalendereintrag für später notieren. Genialerweise lassen sich alle Funktionen auch mit dem Keyboard ausführen. So könnt ihr in Windeseile durch euer Postfach pflügen.

Wie schon erwähnt ist Plain derzeit nur ein Konzept. Es gibt zwar einen funktionierenden Prototyp für OS X, dem fehlen allerdings noch einige grundlegende Features. So unterstützt der Plain-Prototyp derzeit lediglich Gmail. Außerdem fehlt die Funktion, um E-Mails in Kalendereinträge zu verwandeln. Darüber hinaus lassen sich alte E-Mails nicht anzeigen oder durchsuchen, weswegen Plain derzeit leider noch kein Ersatz für andere Mail-Clients darstellt.

Dennoch zeigt schon ein kurzer Test mit Plain, wie viel Potenzial hinter der Idee steckt. Mac-Nutzer können sich den Prototyp über die offizielle Website von Plain kostenlos herunterladen. Dort könnt ihr euch auch für einen E-Mail-Newsletter eintragen, um über die weitere Entwicklung des Clients auf dem laufenden zu bleiben.

Ebenfalls sehr hilfreich ist unser Artikel „Verstopftes E-Mail-Postfach? So wirst du zum Inbox-Hero“ aus dem t3n Magazin Nr. 38.

via www.designernews.co

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4 Antworten
  1. von Tastatur-Bedienung ist superschlau am 04.02.2016 (15:43 Uhr)

    Keyboard-Bedienung macht vieles krass schneller.
    Auch am Handy dank Bluetooth. Leider gehen oft nur die Medien-Tasten für Nächsten/Vorherigen Song, Play/Pause usw. und z.b. einen Buchstaben wie 'C' eintippen und alle Songs mit 'C' sehen ist wohl zu kompliziert mit 3 GByte RAM, FullHD, DualSIM und 4Core 1GHz (oder was grade aktuell ist).

    Leider wird in Appstores sowas wie Bedienung per Keyboard, TV-Fernsteuerung am SmartTV,Bedienung in Google Cardboard!, FullHD, kleinen Handies,... usw. erfasst.
    Ohne Abmahnungen gäbs von hier vermutlich längst Checklisten/Vorschläge wie man Apps schnell um alle zahlungs-Systeme oder halt um alle Eingabe (VR per Blick+Button, SelfieButton, Maus, Tastatur, Touch, Multitouch, Fernsteuerung, Sprachsteuerung, Smartwatch, Smart-Ring,...) und Ausgaben (Handy, Desktop, TV, Watch, Tablett, ....) kunden-optimiert realisiert bekommt.
    Denn sowas ist inzwischen Standard.

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  2. von grep am 04.02.2016 (16:17 Uhr)

    Hallo ...,


    mh, hört sich nicht schlecht aber auch nicht wirklich gut an ...; der Denkansatz ist interessant aber dennoch nicht unbedingt zielführend.

    Ich habe lieber alle E-Mails sofort im Blick aber ich bin natürlich nicht 'Jeder'.


    Ciao, Sascha.

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  3. von Tastatur-Bedienung ist superschlau am 04.02.2016 (19:00 Uhr)

    Wave wollte das ja lösen. Nämlich nicht Emails ersetzen sondern die (oft wiederkehrenden) Tätigkeiten die man per Email regelt besser organisieren.
    Und im Business ist (evtl mangels sinnvoller Lösungen die recht trivial wären oder weil jeder andere Instant-Messenger nutzt oder man es offiziell archiviert haben will) z.b. vieles Terminabsprachen, Todo-Listen-relevante Dinge usw.

    In Firmen will man vermutlich das alles klar geregelt ist. Willst Du ja auch bei Anfragen per Email das die auch in überschaubarer Zeit abgearbeitet werden. Da macht das durchaus Sinn wenn man z.B. noch Gruppen/Teams o.ä. bilden kann.
    Früher unter Win3forWorkgroups konnte man Ordner für Mitarbeiter anlegen und hat je nachdem die Emails quasi wie Zettel oder Briefe in die jeweiligen Ordner geschoben bzw. auf den Tisch gelegt... Oder der Chef sieht es und schiebt es dann dem betreffenden Mitarbeiter in den Ordner.

    Interessant wären auch Workflows wo man Tippfehler überprüft oder jeder jeweilige Teilnehmer in der Firma seinen Kram ergänzt. Oder wo man sehen kann wie andere Anfragen beantwortet wurden um eine Awareness zu erhalten was grade ab geht bzw. zugehöriges Zugehörigen in den Ordner zu schieben damit sich immer nur 1 oder 2 um ein bestimmtes Thema kümmern.
    Auch bei Twitter sollten Prominente von ihrem Management die Tweets checken und "durchlassen" können lassen.

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