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Ein App-Store fürs Shop-System: Plentymarkets startet Plugin-Marktplatz

    Ein App-Store fürs Shop-System: Plentymarkets startet Plugin-Marktplatz
Neues vom Online Händler Kongress von Plentymarkets (Foto: Yvonne Göpfert)

Auf seinem alljährlichen Online-Händler-Kongress (OHK) hat Plentymarkets seinen neuen Webshop Ceres und die Plugin-Plattform von Plentymarkets enthüllt. Hier die Details.

Plentymarkets hat wieder zu seinem alljährlichen Händlerkongress nach Kassel geladen. Das Motto des 10. Kongresses: Ein kleiner Schritt für dich – ein großer Schritt für dein Business. Also auf zu neuen Welten: mit Ceres, dem neuen Webshop und der Plugin-Plattform Plenty Marketplace von Plentymarkets.

Plentymarkets Ceres Webshop

Im Dezember 2016 hatte Plentymarkets-Geschäftsführer Jan Griesel auf dem Firmenblog verkündet, dass 2017 der Plugin-Marktplatz Plenty Marketplace gelauncht werden soll. Auf dem alljährlichen Online-Händler-Kongress gab es nun Details.

Die Plentymarkets-Struktur (Foto: Yvonne Göpfert)

Der neue Webshop Ceres für Plentymarkets 7 bedient sich der Möglichkeiten einer Public Cloud, um schnelle Ladezeiten und möglichst viel Flexibilität zu bieten. Hand in Hand geht der neue Webshop mit einer Plugin-Architektur. Das ermöglicht euch sowohl ein flexibles Layout als auch das flexible Einbinden verschiedener Technologien.

Ceres basiert auf einem neuen Kernel und ist Theme-fähig. Kommt ein Update, bleibt das Theme und damit eure Shop-Oberfläche bestehen. Das Update wird trotzdem wirksam. Damit sollen Updates einfacher werden als mit Calisto. Bei Calisto musste ein Online-Händler noch sämtliche manuellen Anpassungen in seinem Shop überprüfen und sehen, ob sie mit dem Update harmonieren. Zum Start gibt es mehrere derzeit noch kostenlose Themes, die ihr auf Wunsch auch anpassen könnt.

Plenty Flow

Der Ceres-Webshop ist Container-fähig. Inhalte können beispielsweise über Plugins kommen. Ohne Programmierkenntnisse, mit Hilfe von Plenty Flow können Online-Händler per Widget bestimmen, wo auf der Seite der Content platziert werden soll. Wer noch selbst Hand anlegen will, sollte das über Github tun.

Elastic Search

Artikeldaten basieren nicht mehr auf einer SQL-, sondern auf einer Non-SQL-Datenbank. Der  Vorteil gegenüber einer SQL-Datenbank liegt in der Art, wie Informationen in Elastic Search abgelegt und abgerufen werden. Um einen  Artikeldatensatz  mit  allen Informationen samt Varianten,  Namen,  Beschreibung, Preisen oder Bildern von einer SQL-Datenbank abzufragen, ist für jedes Parameter eine eigene Datenbankabfrage nötig. Denn jedes Stückchen Information liegt in getrennten  Tabellen. In Elastic Search lassen sich alle Informationen in einem einzigen Dokument ablegen. Somit ist auch nur eine Anfrage nötig, um alle Daten für die Darstellung im Webshop zu erhalten. Das macht die Suche effizienter und schneller. Die Facettensuche, die bislang als Plugin in Plentymarkets integriert war, wird beim Wechsel auf Ceres standardmäßig als Elastic Search integriert sein.

Cloudfront

Cloudfront ist ein Netzwerkservice, der statische Inhalte (CDN) für deinen Webshop bereithält.  Sämtliche statischen Inhalte,  wie  beispielsweise Artikelbilder, werden durch Cloudfront extrem schnell ausgeliefert. Die Cloud-Lösung ist heute noch nicht freigeschaltet, soll aber in Kürze kommen.

Plenty Marketplace

So funktioniert der Marktplatz bei Plentymarkets (Foto: Yvonne Göpfert)

Der Marktplatz funktioniert wie der App-Store von Apple. Die Plugins sind garantiert mit dem Plentymarkets System kompatibel und ihr werdet über Updates informiert. Wenn ihr ein Plugin gekauft habt,  erkennt das euer System automatisch. Es gibt Plugins für  Paketdienste und Logistik, für den Zahlungsverkehr wie beispielsweise Paypal oder für die Anbindung an Marktplätze wie Amazon und Ebay. Und ganz neu – ihr könnt auch diese drei Marktplätze jetzt anbinden: Lenando, Etsy und Galaxus. Die letzten beiden sind die größten Onlineshops und seit kurzem auch Marktplätze in der Schweiz.

Elastic Sync

Um Daten in die Plentymarkets-ERP zu importieren oder wieder zu exportieren, arbeitet Plentymarkets eng mit Synesty und seit Neuestem auch mit einem Startup aus Wien namens Excodata zusammen. Die beiden Anbieter ermöglichen es, Datenfeeds zu generieren und über Schnittstellen bereitzustellen, um beispielsweise Datenanalysen fahren zu können. So lassen sich etwa Bestandabgleich und Preis-Updates automatisieren. Sie können Auftrags- und Kundendaten zwischen Warenwirtschaft und CRM austauschen oder Datenfeeds für AdWords und Preissuchmaschinen optimieren. Artikeldaten und Warenwirtschaftsdaten können zudem über das Elastic-Sync-Plugin über Formeln verändert und berechnet werden.

Daten-Im- und Export (Foto: Yvonne Göpfert)

Vorteile von Plugins

Über die Plugin-Struktur ist ja schon viel diskutiert worden, und Jan Griesel betont daher auf dem Plentymarkets-Händler-Kongress vor rund 1.500 Händlern: „Wir stellen entgegen der Gerüchte im Web nicht die Weiterentwicklung unseres Systems ein, sondern möchten euch mehr Möglichkeiten geben, euren Shop so zu gestalten, wie es ihr und eure Kunden brauchen.“ Zudem kämen über extern auch neue Ideen zu Plentymarkets. Und Neuerungen kämen schneller, verspricht Jan Griesel weiter.

Plenty Drive

Plenty Drive ist die Dropbox von Plentymarkets. Ihr könnt dort Dokumente und Bilder ablegen. Plenty Drive soll ftp komplett ersetzen. Schon heute könnt ihr via ftp keine Rechnungen mehr verschicken. In Zukunft soll das auch für Bilder und Dokumente gelten. Das Plugin soll in Kürze freigeschaltet werden. In einigen Wochen soll auch Plenty Base veröffentlicht werden. Es hilft beim Verwalten von Arbeitsprozessen.

Plenty POS

Da auch die Verbindung zwischen stationärem Handel und E-Commerce immer wichtiger wird, gibt es Plenty POS. Plenty POS ist jetzt rechtssicher GoBD zertifiziert und E-Commerce-fähig. Im Preis von 98 Euro ist zudem die Kassen-Hardware enthalten.

Wer Plugins für den Plenty Marketplace entwickeln will, kann sich unter  www.plentymarkets.eu/unternehmen/plugin-partner registrieren.

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