Zum hören und zum lesen
Einige britische Organisationen haben sich zusammengeschlossen, um die Lyrik auch der Generation der sogenannten „digital natives" zugänglich zu machen. Normalerweise wirken solche Versuche sehr verkrampft und verfehlen ihr Ziel. Nicht so im aktuellen Fall „60 Years in 60 Poems". Denn die Macher haben nicht nur inhaltlich, sondern auch technisch sehr viel Wert auf Eleganz gelegt.
Wellenform und Hintergrundinformationen
Die 60 Gedichte präsentieren sich auf einer einzigen HTML5-Seite. Sie können entweder chronologisch oder nach Stichwörtern durchblättert werden. Jede Aufnahme eines Gedichts kann sofort abgespielt werden. Dabei dreht sich in der Mitte des Bildes eine kreisrunde Wellenform passend zur aktuellen Aufnahme. Parallel dazu gibt es eine Extra-Seite mit Bildern und Zeitungsartikeln aus dem jeweiligen Jahr des Gedichts. Auch der Text der Gedichte kann eingeblendet werden.
Allen mit einem gewissen Interesse an "analogen" Kunstformen sowie einem Grundlevel an Englischkenntnissen sei die Seite wärmestens ans Herz gelegt. Dabei kann man sich durch die Bilder und Zeitungsausschnitte auch gleich wieder einer Auffrischung in Sachen Geschichte unterziehen. Leider hat die Seite, gerade beim Scrollen, noch ein paar Performance-Probleme.




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